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Hoher
Blutdruck in den Griff bekommen
Das Herz als Motor unseres
Körpers arbeitet wie eine Pumpe, die Blutmenge ist zwischen 5 und 7
Litern: Der Herzmuskel zieht sich zusammen,
baut so einen bestimmten Druck auf und pumpt das Blut aus dem Herzen
in die Schlagadern (Arterien). Das Röhrensystem der Blutgefässe
setzt dem herausströmenden Blut einen bestimmten Widerstand
entgegen, den so genannten Gefäss-widerstand. Bei der Blutdruckmessung
werden zwei Werte ermittelt: Der obere oder erste Wert ist der
systolische Blutdruck. Er entspricht dem Druck im
Herzen in dem Moment, in dem sich der Herzmuskel maximal zusammen
zieht. Sobald sich der Herzmuskel entspannt, sinkt der Blutdruck auf
den zweiten oder unteren Wert ab (diastolischer Blutdruck).
Anstrengung und Stress lassen den systolischen Blutdruck steigen.
Der diastolische Blutdruck wird wesentlich durch
die Widerstandsverhältnisse in den Blutgefässen bestimmt.
Ablagerungen in den Gefässen (Atherosklerose) lassen den Blutdruck
also steigen.
Was ist Bluthochdruck?
Der Blutdruck ist kein fixer
Wert: Bei Anstrengung, Aufregung oder nach Mahlzeiten steigt er an,
bei körperlicher und seelischer Ruhe sinkt er ab.
Bleibt der Druck in den Blutgefässen auch in Ruhe erhöht, muss das
Herz dauerhaft mit verstärkter Anstrengung schlagen. Besonders
nächtlich erhöhte Blutdruckwerte belasten Herz- und Gefässwände.
Erkennen
Der Bluthochdruck selbst macht
oft viele Jahre keine Beschwerden und wird meist erst bei einer
Blutdruckmessung beim Arzt zufällig entdeckt.
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So messen Sie richtig
am Oberarm
Für die richtige
Blutdruckmessung - ob in der Arztpraxis oder bei der
Selbstkontrolle zu Hause - gelten folgende Regeln:
- Vor der Blutdruckmessung
sollte man einige Minuten in Ruhe sitzend verbringen.
- Für die Messung sollte die
Manschette immer in Herzhöhe angelegt werden.
- Im Abstand von 2 Minuten
wird mindestens zweimal der Blutdruck gemessen, fallen diese
Messwerte sehr unterschiedlich aus, sind weitere Messungen
erforderlich.
- Selbst kontrollierte Werte
sollten in einem Blutdruck-Tagebuch protokolliert werden – sie
geben dem Arzt wertvolle Hinweise, ob der eingeschlagene Weg in
der Behandlung erfolgversprechend ist.
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Begleit- und
Folgeerkrankungen - Schleichend und unbemerkt
Der Bluthochdruck selbst macht
oft viele Jahre keine Beschwerden und wird meist erst bei einer
Blutdruckmessung beim Arzt zufällig entdeckt. Ist der Blutdruck
stark erhöht, können sich folgende Symptome bemerkbar machen:
Risikofaktoren
Bei 80-90 Prozent der Menschen
mit zu hohem Blutdruck liegt eine so genannte essentielle Hypertonie
vor. Für diese können genetische Ursachen verantwortlich gemacht
werden.
Letztendlich ausgelöst oder verstärkt wird ein Bluthochdruck jedoch
durch den Einfluss des Lebensstils:
Übergewicht, zuviel Kochsalz,
Alkohol, Nikotin, Stress und mangelnde Bewegung sind Faktoren, deren
Einfluss auf den Blutdruck in vielfältigen wissenschaftlichen
Untersuchungen gesichert werden konnte. Jeden Tag den Blutdruck
zur gleichen Zeit messen.
Übergewicht begünstigt
Bluthochdruck sehr
Nur bei 10 bis 20 Prozent der
Menschen mit hohem Blutdruck (Hypertoniker) tritt der Bluthochdruck
als Folge einer anderen Erkrankung auf. Ursache für diese so
genannte „sekundäre Hypertonie“ können Verengungen der
Nierenarterien, entzündliche Nierenerkrankungen oder ein Tumor sein.
Auch bei Diabetikern entwickelt sich oft ein Bluthochdruck infolge
von Nierenveränderungen. Bestimmte Medikamente wie die
Antibabypille, Cortisonpräparate oder Antirheumatika können den
Blutdruck ebenfalls erhöhen.
Behandlung
Obwohl ein zu hoher Blutdruck am Anfang kaum
Beschwerden verursacht, ist eine Behandlung notwendig, um
langfristig Herz und Gefässe zu schützen. Die Schlüsselrolle
zur Verringerung des Hochdrucks kommt neben
blutdrucksenkenden Medikamenten der Veränderung des
Lebensstils zu.
So können Sie auf
einfache natürliche Art, täglich Ihren Blutdruck etwas
senken
die Wiederholungen
bringen den Erfolg, wo haben Sie Ihre Schwerpunkte?
-
5 kg weniger Körpergewicht senken den Blutdruck um ca. 10
mmHg.
-
Obst und
Gemüse, Ballaststoffe, Fisch, Kalium, Kalzium, wenig Fett und wenig
gesättigten Fettsäuren senken den Blutdruck um 8-13 mmHg.
-
40 Minuten
2-tägliches Ausdauertraining mit Nordic
Walking im Freien senkt den Blutdruck um 10-13. (Normale
Intensität, vor und nach dem Training nach einer Ruhepause Blutdruck
messen).
-
Eine
Kochsalzmenge unter 6 Gramm pro Tag senkt den Blutdruck um 10 mmHg und
verbessert die Wirksamkeit vieler Blutdruckmittel.
-
Mit dem täglichen
Kneipp-Knie-
oder Schenkelguss den Blutdruck um
4-7 mmHg senken.
-
Ein "Alkohol
Minus" auf unter 25 Gramm pro Tag bei Männern und auf unter 20 Gramm pro
Tag bei Frauen senkt den Blutdruck um 3-5 mmHg.
-
Wenn Sie
täglich 3x1 Tablette mit Padma 28 (Tibetische Pflanzenmedizin)
die
Durchblutung im Körper fördern, senkt dies den Blutdruck nach ca. 3 Wochen
um 5-8 mmHg.
-
Mit Heilpflanzen 5-10 mmHg. Pro Tag 3 Tassen Hibiskustee trinken.
(Siehe unten)
Wenn ein Medikament notwendig wird:
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Angiotensin-II-Antagonisten
zur Basistherapie bei Bluthochdruck.
Angiotensin-II-Antagonisten zeichnen sich durch eine sehr gute
Verträglichkeit und eine unkomplizierte Einnahme aus - eine Tablette pro Tag
genügt.
Auf den Punkt
gebracht:
Eine Änderung des Lebensstils und der Einsatz von
Naturheilmitteln ist neben der medikamentösen
Therapie eine wichtige und effektive Methode, um den
Blutdruck auf Dauer zu senken! |
Welche Naturmittel
können Sie einsetzen (Fragen Sie auch Ihren Arzt)
Hoher
Blutdruck
(Hypertonie)
Richtlinien: oberer Blutdruck 110
und Hälfte der Lebensjahre, Abweichung 10%
Normaler Blutdruck bis 140/90 mm Hg, hoher Blutdruck ab 150/95 mm Hg.
Kneipptherapie mit den 5 Wirkprinzipien
1. Wasseranwendungen:
Als blutdrucksenkende, kalte Anwendung eignet sich vor allem der
kalte Knie-
oder Schenkelguss, das kalte Fussbad, das Wassertreten oder die nassen Leinensocken.
Die Sauna mit anschliessendem Vollguss ist eine gute Massnahme, nicht aber
bei extrem hohen Blutdruck.
2. Heilpflanzen,
Kur mit Frischpflanzensaft oder -präparat
von Mistel, Knoblauch und Weissdorn, Taigawurzel oder Ginseng. Weitere
hilfreiche Heikräuter sind Zinnkraut, Birke, Olivenblatt, Löwenschwanz,
Bärlauch,, Maisgriffel oder Berberitze. Tee bei Übererregbarkeit ergänzen
mit Johanniskraut oder Pestwurz.
Hibiskus
ist in der
afrikanischen Volksheilkunde für seine blutdrucksenkende Wirkung bekannt.
Bostoner Forscher führten nun eine Studie durch, die diese Wirkung
untersuchte. Dazu verabreichten sie 65 Probanden mit leichtem bis
mittelmässigem Bluthochdruck (Hypertonie) täglich drei Tassen Hibiskus-Tee
bzw. ein Placebogetränk.
Nach sechs Wochen stellte sich die erwartete blutdrucksenkende Wirkung des
Blüten-Aufgusses ein, und zwar systolisch um ca. 7 mmHg (Massangabe für
Blutdruck) und diastolisch um ca. 3 mmHg. Am besten sprachen Teilnehmer mit
hochnormalen oder leicht erhöhten Blutdruckwerten an.
Die Forscher meinen, dass jede noch so kleine Korrektur eines leicht
erhöhten Blutdrucks nach unten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
senkt. Sie empfehlen Menschen mit Bluthochdruck daher Hibiskus-Tee als
Ergänzung des Speiseplans.
Hibiskusblüten werden hierzulande unter der Bezeichnung Karkade-Tee
verkauft. Da die Blüten für eine schöne Rotfärbung sorgen und einen angenehm
erfrischenden, leicht säuerlichen Geschmack erzeugen, werden sie häufig auch
Hagebutten-Tees und Fruchttees beigemischt.
3. Vollwerternährung,
Salz- und fleischarme, wenn möglich
reduzierte Kneippkost. Vollreis- und Buchweizengerichte, schonend gedämpfte
Gemüse, Salate und im Frühling Bärlauch und Wildsalate. Salatsauce
zubereiten mit wenig Öl und wenig Salz würzen mit Küchenkräutern, frisch
geschnittenem Knoblauch, Zwiebeln und Molke. Keine scharfen Gewürze,
wenig Vollfettkäse. Übergewicht unbedingt abbauen z.B.
Molke-Entschlackungskur im Kurhaus. Viel trinken mind. 2 L Mineralwasser
ohne Kohlensäure oder Kräutertess ohne Zucker. Dabei ist es sinnvoll,
möglichst wenig tierische Fette wie etwa Butter oder Schmalz oder fette
Wurstwaren. Zweimal pro Woche Seefisch. Wer viel Obst und Gemüse isst, kann
den Blutdruck zusätzlich verbessern.
4. Bewegung,
Schwimmen, Nordic Walking, Wandern u.s.w.
Z.B. Wöchentlich 3 x 1,5 Std. Nordic Walking oder 1,5 Std. Wandern. Wer sich
regelmässig bewegt, kann den Blutdruck und das "böse" LDL-Chelsterin senken
und das "gute" HDL-Cholesterin erhöhen und stärkt Herz, Kreislauf, Lunge
Muskeln und Knochen. Erhöhung der Widerstandskraft (Immunsystem stärken)
sowie erfolgt ein Abbau von negativem Stress und die Venen werden gestärkt.
Es erfolgt eine Verbesserung der Insulinwirkung sowie wird das Risiko eines
Schlaganfalls oder Herzinfarktes gesenkt.
5. Lebensordnung:
Atem- und Entspannungsübungen, Autogenes Training, längere Ruhepausen.
Alkohol und Nikotin unbedingt meiden.
Bedeutung der Biofaktoren beachten:
(Vitamine, Mineralstoffe und Spurelemente)
Eine zentrale Rolle nimmt hier der Mineralstoff Magnesium ein, der zu den
wichtigsten "Treibstoffen" für Herz und Kreislauf zählt: Der vor allem
in Nüssen, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten ist. Magnesium wirkt
entspannend auf die Muskelzellen, und so auch auf die Muskelzellen der
Blutgefässwände. Ein Magnesium Mangel (zeigt sich durch nächtliche
Wadenkrämpfe) können sich die Adern verengen und so den Blutdruck deutlich
ansteigen lassen. Auch Kalzium ist wichtig für den Kreislauf.
Schüsselersalze
(bei hohem Blutdruck Schüsslersalz Nr. 5 reduziert verwenden)
Nr. 1, Nr. 2,
Nr. 7, Nr. 8, Nr. 9 und Nr. 11, je 3 x 3 Tabletten
pro Tag im Mund zergehen lassen.
CERES Urtinktur
Weissdorn 3 x 3 Tropfen unter die Zunge träufeln.
Ginko-Dryopteris
(Ginko-Komplex), bessere Durchblutung auch im Kopf bei Tinitus. 3 x 3
Tropfen pro Tag
Homöopathie:
Herz Nerven Globuli unter der Zunge vergehen lassen.
Wenn der hohe Blutdruck einher geht mit Schwindel, Benommenheit,
Herzklopfen, Unruhe, Druck im Kopf und Schlafstörungen. Oft ist es begleitet
von einem roten Gesicht und Hitzewallungen.
Das Mittel der Wahl ist Crataegus D12 3 x 3 täglich 3
Globuli speziell bei Atemnot bei geringer Anstrengung.
Aconitum in der D12 bei Ängsten und Unsicherheiten und rasendem
Herzschlag. da allerdings nur einmal am Tag 5 Globuli.
Arsencum in der D6, wenn die Beschwerden in der Nacht auftreten. 3
Globuli. Und Spigelia in der D12, wenn schon leicht
Herzverengungen vorliegen. Dann 3 x 3 Globuli am Tag bei Unruhe und
Rastloskeit. Wenn es sich beruhigt, nur noch 3 Globuli am Morgen.
Aurum in der C30 ist sehr hilfreich bei Atemnot durch
Ateriosklerose des Herzens.
Entsteht
der Bluthochdruck durch Verdauungsstörungen, ist es sinnvoll Nux
Vomica C30 1 x 5 Globuli am Morgen einzusetzen.
Weitere Hinweise: Am Morgen auf
nüchternen Magen 1 Glas Grapefruitsaft. Am Abend 5 Baumnüsse essen.
Knoblauch hat eine sehr gute Wirkung auf den Blutdruck.
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