|
Die
Hitliste der gesündesten Lebensmittel
Mit
der Ernährungstherapie von Kneipp, länger jung, länger fit, kurzum die
Kunst der natürlichen Verjüngung. Die Zauberformel heisst: die richtigen
Lebensmittel essen. Schmecken prima und stecken voll hochwirksamer
Substanzen, die auf natürliche Weise Power bringen, für gute Laune
sorgen und vor Krankheiten schützen. Denn vollen BIO-Benefit bekommen Sie
natürlich nur, wenn Obst und Gemüse frisch und reif sind, möglichst
unbelastet von Schadstoffen sind und aus ökologischer Produktion stammen.
Ä p f e l, multitalente
mit Immunpower
Unbedingt
zugreifen! Die knackigen Früchte bieten geballte Gesundheit. Viel Vitamin
C zur Stärkung des Immunssystems. Reichlich Mineralstoffe wie Calcium und
Eisen sind gut für Knochen, Zähne und Blutbildung. Pekin, einlöslicher
Ballaststoff, aktiviert den Darm und reguliert die Blutfette. Flavonoide
und Phenolsäuren aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe setzen
frei Radikale nachweislich schachmatt. Stimmt schon was die Engländer
sagen: „An apple a day keeps the doctor away!“ Am besten: Äpfel warm
abwaschen, trockenreiben und mit Schale essen.
A v o c a d o s
Jungbrunnen für Haut und Haare.
Jede Menge ungesättigte Fettsäuren und Vitamine machen sie zu wahren
Powerfrüchten. Die gesunden Fettsäuren regulieren den Cholesterinspiegel,
B-Vitamine schützen den Kreislauf und Herz. Ausserdem liefert die mussig
schmeckende Frucht reichlich Vitamin E, das als natürlicher Jungbrunnen
gilt – es bremst den Alterungsprozess,
beugt Falten und Hautflecken vor. Biotin, ein
weiterer Anti-Age-Stoff, sorgt für strahlenden Teint, feste Fingernägel
und glänzendes Haar. Schmeckt auch als Brotaufstrich: zerdrücktes
Fruchtfleisch mit Knoblauch und Zitronensaft mischen, Salz und Pfeffer
abschmecken.
B e e r e n
Profiteam gegen Bakterien und Viren.
In
Sachen Geschmack und Gesundheit trumpfen die Kleinen gross auf. Eine ganze
Palette an Inhaltsstoffen machen z.B. Viren und Bakterien den Garaus,
hemmen . Tumore, stärken das Herz und senken das Cholesterin. Die
aromatischen Früchtchen sind reich an Vitamin C, Eisen, Folsäure,
Calcium und Kalium. Damit puschen sie den Stoffwechsel, entschlacken,
regen die Verdauung an, stärken die Abwehr. Anthocycane, natürliche
Farbstoffe, schützen zudem von stressbedingten Radikalen, wirken so gegen
Fältchen und sorgen für eine frische Gesichtsfarbe. Wichtig: die
empfindlichen Beeren nicht lange liegen lassen – sofort geniessen.
B r o k k o l i
Antikrebsgemüse der ersten Wahl.
Steht
bei Feinschmeckern und Medizinern gleichermassen hoch im Kurs. Hochkarätige
Inhaltsstoffe machen in zum wirksamen Anti-Krebs-Gemüse. Seine
cholesterinsenkende Wirkung schützt Herz und Kreislauf. Zudem enthält
das grüne Gemüse das Stresskiller-Mineral Magnesium, viel knochenstärkendes
Calcium und reichlich Balaststoffe . Gut zu wissen: Alle bioaktiven
Wirkstoffe im Brokkoli sind hitzeempfindlich – also möglichst oft roh
verzehren, sonst nur kurz blanchieren oder in wenig Wasser knackig dünsten.
E i e r
Bausteine für die gute Laune
Wussten
Sie, dass Eier zu den wirkstoffreichsten Lebensmittel gehören? Ihr Gehalt
an den fettlöslichen Vitaminen sowie den Vitaminen B2, B12 und Folsäure
ist ungewöhnlich hoch. Lecithin ist ein wichtiger Nährstoff für das
Gehirn und Nerven, Vitamin D sorgt für stabile Knochen. Eier enthalten
Tryptophan, diese Aminosäure ist unmittelbar auf Aufbau des
Gute-Laune-Hormons Serotonin beteiligt, kontrolliert aber auch den
Wach-Schlaf-Rhythmus und das Sättigungsgefühl. Gönnen Sie sich sonntags
ein Frühstücksei!
F e n c h e l
Geheimknolle für Body und Soul
Die
knackige Knolle mit dem leicht süsslichen Änisgeschmack tut Körper und
Psyche gut. In Erkältungszeiten regelmässig Fenchel Essen, den die
grossen Mengen an Vitamin C – doppelt soviel wie in Orangen – und die
ätherischen Öle beugen Husten und Bronchitis vor, beruhigen und
Entspannen. Das eisenreiche Gemüse fördert die Sauerstoffversorgung und
enthält extra viel Vitamin E, das den frühzeitigen Alterungsprozess von
innen und aussen bremst. Gefässe und Haut bleiben so schön elastisch.
Lecker: geraspelter Fenchel mit Olivenöl, Zitronensaft und Petersilie.
S e e f i s c h e
Energieklick aus dem Ozean
Lachs,
Makrele, Sardine, Hering und Thunfisch sind echte Fitness-Fische. Denn sie
haben die höchsten Werte an Omega-3-Fettsäuren, die die Nervenzellen schützen
und ihren Informationsfluss beschleunigen, die Fliessgeschwindigkeit des
Blutes verbessern und den Cholesterinspiegel senken können.
Wissenschaftler fanden heraus, dass Migräne-Geplagte Linderung verspürten,
wenn Sie Seefische assen. Die Kombination von hochwertigen
Eiweissbausteinen mit den Vitaminen D, B6 und B12, dazu hohe Mengen an
Kalium und Jod sorgen für einen Turbo-Effekt, heben die Stimmung, erhöhen
das sinnliche Empfinden. Ein Genuss der Lust und Laune macht – am besten
zweimal pro Woche.
G e t r e i d e
volles
Korn für volle Kraft
Hafer,
Roggen, Gerste, Reis – sie machen mächtig Power. Weil in ihnen alles
steckt, was der Body braucht: komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe,
pflanzliches Eiweiss, Vitamine und Mineralstoffe. Dazu wenig aber bestes
Fett. Und eine Menge sekundäre Pflanzenstoffe. Die Alleskönner fördern
die Verdauung, schützen schützen vor Brust- und Darmkrebs, den
Blutzucker- sowie den Cholesterinspiegel, steigern die Konzentration, stärken
die Nerven und entgiften. Funktioniert aber nur, wenn wir zu Vollkörnigem
greifen – die wirksamen Substanzen sitzen überwiegend in den
Randschichten.
H ü l s e n f r ü c
h t e
Pflanzliches Eiweiss in rauen Mengen
Nur
mit Bohnen, Erbsen und Linsen gelingt es, eine ordentliche Portion
pflanzliches Eiweiss auf den Teller zu bekommen – das ist vor allem für
Vegetarier wichtig. Hülsenfrüchte senken den Cholesterinspiegel, stärken
das Immunsystem und schützen vor Darmkrebs. Sorgen ausserdem für starke
Knochen und gute Nerven. Für Diabetiker sind Erbsen & Co. Bestens
geeignet, da kaum blutzuckerwirksam sind. Praxistipp: Beim Einweichen
getrockneter Hülsenfrüchte landet ein Grossteil der wertvollen
Inhaltsstoffe im Einweichwasser, deshalb beim Kochen mitverwenden.
I n g w e r
Pflanzliches Eiweiss in rauen Mengen
Die
hoch aromatische Wurzel hat in Asien ihren festen Platz in der Küche wie
in der Medizin. Hauptinhaltsstoff des frischen Ingwer ist das ätherische
Öl Gingerol. Es wirkt schmerzlindernd und krampflösend, hilft bei hohem
Blutdruck und beugt Gefässverengungen vor. Ingwer hat sich auch bei Übelkeit,
Reisekrankheit, Schwangerschaftserbrechen, Kopfschmerzen und Migräne bewährt.
Zudem bringen die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Eisen den
Stoffwechsel auf Trab, wirken verdauungsfördernd und entschlackend. Sehr
bekömmlich: Ingwertee – 3
bis 4 dünne Ingwerscheiben 10 Minuten mit ¼ Liter Wasser kochen,
durchsieben. Nach Geschmack mit Honig würzen.
K a r t o f f e l n
Sattmacher mit wenig Kalorien
Nur
das beste lässt sich von der Alleskönner-Knolle berichten. Sie enthält
die meisten lebenswichtigen Mineralstoffe im optimalem Verhältnis, wirkt
basisch und entschlackend, macht kalorienarm satt. Kartoffeln liefern
reichlich Vitamin C sowie pflanzliches Eiweiss in bester Qualität.
Kombiniert mit Milch oder Ei toppen Sie damit allemal ein Stück ein Stück
Fleisch. Ihre Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe schützen
effektiv vor Krebs. Ernährungsexperten empfehlen, jeden Tag 250 Gramm
Kartoffeln zu essen. Grüne Stellen wegschneiden, sie enthalten die
giftige Substanz Solanin.
K i w i s
Fitness-Power unter rauer Schalle
Schon
mit ein bis zwei Früchten decken Sie ihren täglichen Bedarf am
Allroundtalent Vitamin C. Es stärkt die Abwehrkräfte, macht freie
Radikale unschändlich und puscht die Leistung. Vitamin C ist aber auch
ein Schlankmacher, dennn unter seiner Mitwirkung werden fettschmelzende
Hormone und der Fatburner Carnitin gebildet. Neuere Studien zeigen, das
Kiwis noch weitere Fitmacher enthalten: Carotionoide und Flavonoide aus
der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie verhindern schädliche
Oxidationen, schützen Zellen und Gefässe. Als Finessnack halbieren und
auslöffeln. Die wertvollen Stoffe sitzen direkt unter der Schale.
K o h l g e m ü s e
Schutztruppe für Magen und Darm
Alle
Mitglieder dieser Grossfamilie – z.B. Weiss- und Rotkohl, Grün-, Rosen-
und Spitzkohl, Wirsing, Kohlrabi – stecken voll effektiver Schutzstoffe.
Da sind Vitamine C und E, Kalium, Folsäure, eine Reihe sekundärer
Pflanzenstoffe und reichlich Ballaststoffe. Im Team bekämpfen sie Entzündungen
und Infekte helfen bei Magen- Darmproblemen, können den
Cholesterinspiegel senken und Krebserkrankungen vorbeugen. Gut zu wissen:
Hitze bekommt der bioaktiven Power nicht. Kohl am besten roh oder kurz
gegart auftischen.
K a r o t t e n
Balsam
gegen UV-Strahlung
Mit
ihrem hohen Beta-Carotin-Gehalt toppen die gelben Rüben alle Gemüsesorten.
Stärken Immunsystem und Sehkraft, spielen Schutzengel für die Haut. Vor
dem Skiurlaub im Hochgebirge und vor Fernreisen viel rohen Rüblisalat
essen. Durch die intensive UV-Strahlung bilden sich reichlich freie
Radikale, die den Carotinvorrat schnell aufbrauchen. Sind die Speicher,
kann kein Immunschutz aufgebaut werden. Deshalb erkälten sich viele
Menschen im oder nach dem Urlaub. Wer empfindliche Haut hat, kann mit gut
gefülltem Carotinspeicher Sonnenbrand vorbeugen, bräunt schneller.
Wichtig: Rübli immer mit etwas Fett dünsten, so nimmt der Körper das
Carotin am besten auf.
J o g h u r t
Stärkung fürs Immunsystem via den Darm
Die
Milchsäurebakterien im Bifidusjoghurt aktivieren das Immunsystem ganz
allgemein. Sind richtige Profis darin, das Wachstum von Krankheitskeimen
im Darm zu unterdrücken. Mediziner raten Patienten, die Antibiotika
einnehmen, regelmässig Joghurt zu essen, damit sich die vom Medikament
strapazierte Darmflora regenerieren kann. Joghurt kann aber nur optimal
wirken, wenn er nicht pasteurisiert wurde. Noch lebende Milchsäurebakterien
enthält und möglichst ungezuckert gegessen wird. Besonders effektiv sind
die rechtsdrehenden Milchsäurebakterien im Bifidus-Joghurt.
N ü s s e
Nervennahrung zum Knabbern
Nüsse
sind randvoll mit Vitastoffen wie Aminosäuren, B-Vitaminen,
Mineralstoffen und vor allem reichlich ungesättigten Fettsäuren Diese
Kombination reduziert Stress-Symtome, stärkt das Nervenkostüm, fördert
die Konzentration und vertreibt Müdigkeit. Macht also aktiv und erhält
fit, prima für Stimmung und Wohlbefinden. Bei allen Vorzügen: Nicht zu
viele Nüsse naschen. Es sind reichlich Kalorien drin!
O l i v e n ö l
Edelschmiere für Herz und Kreislauf
Wichtige
Säule der hochgelobten Mittelmeerküche, die als wahrer Jungbrunnen gilt.
Kaltgepresstes Olivenöl besteht fast nur aus ungesättigten Fettsäuren
und kann das gefässschädigende LDL-Cholesterin senken. Das hält die
Arterien elastisch und schützt vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Zudem
liefert Olivenöl reichlich Vitamin E, das als Gegenspieler der freien
Radikale die Zellen schützt, die haut gesund und geschmeidig macht. Beste
Qualität: “Natives Olivenöl extra“.
P a p r i k a s c h o
t e n Spitze in der Infektabwehr
Das
Gemüse spielt in der Spitzenliga der Vitamin-C-Spender, kann in Sachen
Beta-Carotin auf den ersten Plätzen mithalten und sein Gehalt an
Flavonoiden und Vitamin E ist beachtlich. Ideale Voraussetzungen, um neuen
Elan ins Zellgeschehen zu bringen und das Immunsystem auf Höchstleistung
zu kicken. Die farbenfrohen Schotten schützen vor Infektionen aller Art,
Durchblutungsstörungen, Arterienverkalkung und grauem Star. Für
Abwehrschwache Menschen ist regelmässiger Paprikagenuss ein Must! Am
besten roh im Salat, als Streifen mit Dip oder für Antipasti kurz gedünstet.
T o m a t e n
Rote Karte für freie Radikale
Lycopin,
die Substanz, der die Tomate ihr leuchtendes Rot verdankt, stärkt das
Herz, zählt zu den wirksamsten Radikalenfänger und reduziert dadurch das
Krebsrisiko beachtlich. Neben viel Vitamin C enthalten die prallen Früchte
auch reichlich Beta-Carotin und Vitamin E – sie schützen vor allem die
Haut vor schädlichen UV-Strahlen. Lycopin ist vom Körper am besten
erhitzt verwertbar, z.B. als Tomatensuppe. Wissenschaftler haben
festgestellt, das sich
das Prostata
hypertrophierisiko
halbiert, wenn sie wöchentlich etwa zehn Portionen frischen Tomaten
konsumieren. Die Wissenschaftler erklären den Befund damit, dass Tomaten
besonders viel Lykopin enthalten, ein Pflanzenhormon mit stark
antioxydativer und zellschützender Wirkung.
Z i t r u s f r ü c
h t e Saures gegen Stress und Gifte
Orangen,
Grapefruits, Zitronen oder Limetten liefern vor allem im Winter wertvolles
Vitamin C. Es macht als Antioxidans aggressive Sauerstoffmoleküle unschädlich,
die vor allem durch Stress, Rauchen, Alkohol, zu wenig Schlaf und
Umweltgifte entstehen. Wirksamer noch als Saft sind geschälte Früchte
– in ihren weissen Schalenanteilen und Segmenthäutchen stecken
Flavonoide, die die Wirkung von Vitamin C um ein Vielfaches verstärken.
Der Synergieeffekt unterstützt das Immunsystem, Herz und Gefässe.
Blitzschneller Frischekick: halbe Zitrone auspressen, mit Wasser trinken.
Welche Lebensmittel sind unsere
Hungerproduzenten
Beachten Sie die E-Nummern:
Umstrittene künstliche Farbstoffe
|