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Das Immunsystem stärken mit Ernährung und Kneippen |
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Abwehrstärkende Vitamine Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans so schützt es die Bausteine der Zellmembran vor den Angriffen der freien Radikalen. Freie Radikale sind hochaktive Sauerstoffverbindungen, die laufend im Stoffwechsel und durch bestimmte Medikamente und Umweltgifte entstehen. Nach Zufuhr von Vitamin E erfolgt auch eine Stimulierung des Immunsystems. Gute Quellen für Vitamin E sind Weizenkeimöl, Walnussöl, Distelöl, Sonnenblumenöl und Nüsse. B-Vitamine B2, B6, B12 und Folsäure stärken die Aktiven T- und B-Zellen des Immunsystems, fördert die Bildung von Antikörpern. Gute Quellen für B-Vitamine sind: Hefen, Weizenkeime, Getreide, Nüsse, Hülsenfrüchte, Leber, Innereien, Fleisch und Fisch. Vitamin-C soll auch die Funktionsleistung der weissen Blutkörperchen erhöhen, die "Fresszellen" zur grösseren Aktivität anregen und die Interferonfreisetzung ankurbeln. Gute Vitaminquellen sind: Acerola, Hagebutte, Sanddornbeeren, schwarze Johannisbeeren, Kiwi, Zitrusfrüchte, Petersilie, Paprika, Brokkoli, Grünkohl, Rot- und Weisskohl, Innereien.
Abwehrsteigernde Spurenelemente Eisen: Bei Eisenmangel wird die Aktivität der Fresszellen herabgesetzt. Es wird aber auch die Bildung von Antikörpern reduziert. Eine hohe Eisenzufuhr fördert jedoch auch das Wachstum von Bakterien. Wenn man also unkontrolliert Eisenpräparate einnimmt, besteht eine erhöhte Infektionsgefahr. Gute Eisenquellen sind Hülsenfrüchte, Bierhefe, Sojabohnen, Weizenkeime, Amaranth, Getreide, Vollkornprodukte, Innereien. Selen schützt vor vor Freien Radikalen, entgiftet krebsauslösende Stoffe wie Schwermetalle, aktiviert das Schilddrüsenhormon, erhöht die Spermienbeweglichkeit und stimuliert das Immunsystem. Gute Selenquellen Vollkornbrot, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, unpolierter Reis, Getreide (USA), Hülsenfrüchte, Hefe, Innereien, Fische Eier und Fleisch. Zink aktiviert viele für den Menschen wichtige Enzyme, erhöht die Insulinwirkung, beeinflusst Sexualhormone, spielt bei Dämmerungssehen und bei Wundheilung eine Rolle. Zink ist notwendig beim Aminosäurestoffwechsel und unterstützt das Abwehrsystem. Zinkmangel verhindert eine Ausreifung der T-Lymphozyten, bewirkt eine Reduzierung des Thymusgewichtes und der Antikörperproduktion. Wer sich häufig mit Erkältungskrankheiten herumplagt, hat eventuell einen Zinkmangel Deshalb sollten diese Personen für eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C und Zink sorgen. Gute Zinkquellen sind übrigens Hefe, Keime, Getreide, Haferflocken, Nüsse, Hülsenfrüchte, Sojabohnen, Austern, Innereien, Fleisch, Käse. Der Zinkgehalt in Milch, Nüssen, Gemüse und Trinkwasser ist zwar geringer, aber für den täglichen Gebrauch keinesfalls zu unterschätzen. Für Detailangaben:
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Heilpflanzen: Extrakte aus Heilpflanzen regen das Immunsystem an und steigern die Abwehrkräfte. So haben die Wirkstoffe aus Wildem Indigo, Lebensbaum und Sonnenhut positive Effekte auf die angeborene Immunabwehr. Sie erhöhen die Anzahl und Aktivität der Fresszellen, fördern die Bildung von Immunstoffen und bremsen die Vermehrung von Krankheitserregern — insbesondere Viren. Besonders erfolgreich wirken diese Heilpflanzen aber in der Kombination. Man kann sie sogar vorbeugend sowie bei einer bereits bestehenden Erkältung einnehmen, so dass sich die Erkrankungsdauer verkürzt.
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