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Vitamin
D - entstanden aus Licht
Diesem
gigantischen Feuerball und dem ständigen
Wechsel zwischen Tag und Nacht ist
es zu verdanken, dass sich vor
Milliarden Jahren das erste Leben
auf Erden regte. Die Natur erfand
eine winzige Molekülsubstanz, der
Wissenschaftler viel später die
Bezeichnung Vitamin D gaben. Sie
sorgte auch dafür, dass wir dieses
Vitamin nicht oder nur sehr begrenzt
essen können, anders als dies bei
anderen Vitaminen möglich ist. In
diesem Fall bräuchten wir nämlich
die Sonne gar nicht. Das Vitamin D
wurde zu einer Substanz, mit deren
Hilfe die Sonne uns und alle
Pflanzen und Tiere auf Erden
beherrscht.
Die Hauptaufgaben von Vitamin D
Acht
Minuten dauert es, bis die Photonen,
die Lichtteilchen, ihre
abenteuerliche Weltallreise beendet
haben und auf unserer Haut gelandet
sind. Dort kriechen sie in
cholesterinhaltige Zellen, und nun
dauert es noch einmal - je nach Körpertemperatur
- ein bis zwei Tage, ehe ein
Vitamin-D-Molekül so richtig
erwachsen ist. Weil wir es quasi
selbst produzieren, halten
Wissenschaftler es eher für ein
Hormon als für ein Vitamin.
Menschen, die sich viel im Dunkeln
aufhalten, synthetisieren weniger
davon. Dazu gehören z. B.
heranwachsende Babys im Mutterleib.
Weil sie, nachdem sie das Licht der
Welt erblickt haben, besonders viel
Vitamin D brauchen, enthält die
Muttermilch reichlich davon. Auch
Fische bekommen nur wenig Licht und
produzieren deshalb viel Vitamin D.
Und Menschen in sonnenarmen Ländern,
wie z. B. die Eskimos, produzieren
in ihrer Haut weniger Vitamin D- dafür
essen sie mehr Vitamin-D-haltigen
Fisch.
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Vitamin
D ist unentbehrlich für
gesunde Knochen und beugt
zusammen mit Kalzium dem
Knochenschwund (Osteoporose)
effektiv vor. |
Warnzeichen
für Vitamin-D-Mangel
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Zahnausfall |
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Gereiztheit |
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Eiternde
Zähne |
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Schlafstörungen |
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Muskelschwäche |
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Pessimismus |
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Vergrößerte
Gelenke |
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Depressive
Verstimmungen |
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(z.
B. Knie-, Handgelenk) |
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Nervöse
Störungen |
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Aufgeregtheit |
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Kurzsichtigkeit |
Ihr täglicher Bedarf an
Vitamin D
Kinder,
Jugendliche und Erwachsene brauchen
zwischen fünf und zehn Mikrogramm täglich,
Heranwachsende eher noch mehr.
Diese Werte gelten für Personen,
die fast nie an die Sonne kommen und
ihren Vitamin-D-Bedarf über die
Nahrung decken müssen.
Wer täglich 20 Minuten in die Sonne
kommt oder viel Hautfläche 30
Minuten lang dem hellen Tageslicht
aussetzen kann, braucht nur die Hälfte
bis zwei Drittel der genannten
Werte.
Vitamin-D-Gehalt
in Lebensmitteln
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Lebensmittel |
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Menge |
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Internationale
Einheiten (I. E.) |
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Lebertran |
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2
Teelöffel |
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242 |
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Hering |
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100
Gramm |
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25 |
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Makrele |
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100
Gramm |
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24 |
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Lachs |
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100
Gramm |
|
12 |
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Ölsardinen |
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100
Gramm |
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9 |
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Thunfisch |
|
100
Gramm |
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6 |
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Milch |
|
1
Tasse |
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3 |
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Vollkorngetreide |
|
100
Gramm |
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3 |
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Eier |
|
1
Eigelb |
|
1 |
|
|
Rinderleber |
|
100
Gramm |
|
1 |
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Sonnenbräune - nur in Massen
gesund
Das
Melanin in der Haut, der dunkle
Pigmentstoff aus Kupfer und dem
Eiweißbaustein Tyrosin, hält
UV-Strahlen ab und die
Vitamin-D-Produktion niedrig. Wenn
wir uns nun eine attraktive Sonnenbräune
zulegen, bilden wir möglicherweise
bis zu zwei Drittel mehr Vitamin D
in der Haut als vorher. Aber bei
anhaltendem Sonnenbaden wird das
Cholesterinsubstrat in der Haut
anstatt zu Vitamin D zu inaktiven
Lichtprodukten, wie z. B. Lumisterin,
abgebaut, damit kein Schaden
angerichtet wird. Die
Vitamin-D-Synthese aus der Haut ist
bei Sonnenanbetern deutlich gestört:
Die ersten Sonnentage kräftigen und
beleben noch, wochenlanges
Sonnenbaden macht müde und schlapp.
Wofür
Vitamin D wichtig ist
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Kräftige
Zähne |
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Immunsystem |
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Gesunder
Kalziumstoffwechsel |
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Hormonbildung |
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Optimismus |
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Kreislauf |
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Gute
Nerven |
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Ausleitung
des Giftstoffs Blei |
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Entspanntheit |
 |
Vorbeugung
gegen Osteoporose |
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Kräftiges
Herz |
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Knochenbau |
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Muskeltätigkeit |
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