So hilft Kneipp bei Wechseljahrbeschwerden

Wallungen, Unausgeglichenheit, Nervosität, Angst oder Depressionszustand . Die Kneipp-Therapie kann hier besonders erfolgreich eingesetzt werden.

Wassertherapie: Praktisch eignen sich alle Kneippanwendungen wie Trockenbürsten, kalte Waschungen, Wassertreten, kaltes Fussbad, Luft- und Sonnenbad. Sauna kräftigt das Nervensystem und aktiviert das Immunsystem, was die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren sehr erleichtert. Vor allem wirken die morgendlichen kalten Waschungen mit einem Leinentuch oder das kalte Halbbad kräftigt auch das vegetative Nervensystem, ausgleichend auf die Psyche und erfrischend auf das Gemüt. Zur allgemeinen Erfrischung sind die Waschungen sehr geschätzt bei Hitzewallungen. Stören Hitzewallungen in der Nacht den Schlaf, bringen die kalten Waschungen oder das kalte Halbbad wohltuende Erleichterung und guten Schlaf, sie werden dann vom Bett aus genommen mit anschliessender Wiedererwärmung im Bett. Am Abend entspannt das warme Bad mit Lavendel, Melissen oder Hopfen, das warme Fussbad oder Wechselfussbad oder das warme Sitzbad mit Zinnkraut. Kaufen Sie im Kneippverein für Fr. 19.- das Buch „Praktische Kneipp-Anwendungen“, hier ist alles im Detail beschrieben oder besuchen Sie den Vortrag mit Praxis „Einführung in die Kneipp-Therapie und das Nordic Walking.“

Heilkräuter: Bei Schweissausbrüchen, Hitzewallungen, Angst oder nervösen Zuständen: Teekur oder Frischpflanzensaft von Salbei. Bei Verstimmung: Tee- oder Saftkur mit Johanniskraut. Das Johanniskraut hat eine heilsame Wirkung bei seelischen Verstimmungen. Das Johanniskraut ist der Sonnenschein der Seele und ist eine hervorragende Naturarznei bei Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Angst und den damit zusammenhängenden Befindlichkeitsstörungen. Beruhigend wirkt der Hopfenzapfen, bei seelischer Erregung entspannt und beruhigt, die Pestwurz als Tropfenzugabe in den Tee. Kalzium- und magnesiumreiche Kneippkost. Ernährung: Zum Frühstück Haferfrischkornmüsli mit Blütenpollen und Sanddornmark, ergänzt mit einem Kalkpräparat (Weleda) oder einer Mineralsalzmischung. Vermeiden Sie Übergewicht. Betrachten Sie die Wechseljahre als neuen Lebensabschnitt und Chance. Oder nehmen Sie „premens“ Mönchspfeffer Filmtabletten.
Bewegung: An frischer Luft z.B. Nordic Walking. Ebenso ist schöne Musik, Musikspielen, Tanzen – Balsam für die Seele.
Ausgewogen und fettarm essen Frauen mit starkem Übergewicht leiden oft mehr unter Wechseljahrsbeschwerden und haben zudem ein höheres Krankheitsrisiko.
Stoffwechsel anregen. Wechselbäder und -duschen, Bürstenmassagen, Schwimmen, Gymnastik, Spaziergänge, Walken. Das Tageslicht und Sonne bringen den Stoffwechsel auf Trab. Kalter Kneipp-Schenkelguss.
Hitzewallungen. Gegen Hitzewallungen helfen Tees von Weissdorn, Hirtentäschel, Salbei, Hopfen, Basilikum, Thymian, Schafgarbe oder eine Mischung aus Frauenmantel, Zinnkraut und Salbei. Kneipp-Wassertreten oder der kalte Kneipp-Schenkelguss oder ein kaltes Armbad.n Oder nehmen Sie „premens“ Mönchspfeffer Filmtabletten.
Schlafstörungen und Stimmungstiefs
Tees von Melisse, Johanniskraut, aber auch Baldriantropfen können Schlafstörungen und Stimmungstiefs lindern. Abends kalte Waschung mit einem Leinentuch, Knieguss.
Knochen und Muskulatur trainieren Sport ist die beste Vorbeugung gegen Osteoporose! Wir empfehlen Ihnen Nordic Walking. Der natürliche Verlust an Knochenmasse wird gebremst, und die gekräftigte Muskulatur schützt den Knochenapparat vor Verletzungen. Sport hebt auch die Stimmung und das Selbstvertrauen.
Möglichst nicht mehr rauchen und wenig Alkohol trinken. Diese Genussmittel wirken ungünstig auf den Stoffwechsel und erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das nach den Wechseljahren ohnehin zunimmt. Ausserdem verstärken Alkohol und Nikotin die Neigung zu Osteoporose. Auch Kaffee hat diese Wir
kung.

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