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Für das
Wohlbefinden unserer Beine sind die Venen von grosser Bedeutung.
Sie sind
die Drainagen, die
verbrauchtes Blut und Gewebswasser abtransportieren, damit Haut, Muskeln und
Bindegewebe der Beine immer mit frischem Blut und Gewebswasser versorgt
werden.
Jede lebende Zelle unseres Körpers braucht pausenlos Sauerstoff und
Nährstoffe. Gleichzeitig müssen die Abfall-Produkte, die in der Zelle
entstehen, abtransportiert werden. Für beide Aufgaben ist der Blutkreislauf
zuständig. Die Versorgung des Körpers mit frischem Blut übernehmen die
Schlagadern, auch Arterien genannt. Die Venen bringen das verbrauchte Blut
wieder zum Herzen zurück.
In
den Arterien fliesst das sauerstoff- und nährstoffreiche Blut. Vom
Herzschlag angetrieben, wird es bis in die entlegensten Organe und
Körperteile gepumpt. Dabei verzweigen sich die Arterien immer stärker bis bis
zu einem haarfeinen Netz von Gewebsäderchen, den sogenannten Kapillaren.
Über diese Kapillargefässe findet der Stoffaustausch mit den Zellen statt:
Sauerstoff und Nährstoffe werden an die Zellen abgegeben, Kohlendioxid und
andere Abfallprodukte nimmt das Blut wieder auf.
Das sauerstoffarme und kohlendioxidreiche Blut sammelt sich in den Venen.
Sie haben die Aufgabe, das "verbrauchte" Blut zum Herzen
zurücktransportieren. Von dort gelangt es weiter in die Lunge, wo es sich
wieder mit Sauerstoff anreichert.
Durch die Arbeit von insgesamt 7 Muskelpumpen wird das venöse Blut,
rund 7 Liter pro Tag
aus den Beinen zum Herzen zurückbefördert. Die Muskelpumpen müssen
durch Bewegung aktiviert werden.
1. Zehen / Fuss-Sohlenpumpe. 2. Sprunggelenkspumpe.
3. Wadenmuskelpumpe.
4. Kniegelenkspumpe
5. Oberschenkelmuskelpumpe 6. Zwerchfellpumpe
7. Sogwirkung des Herzens. |
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Der Muskel presst die Venen zusammen rote Pfeile
Links der Muskel
presst das Blut Richtung Herz, intakte Venenklappen sie verhindern den
Rückfluss des Blutes.
Rechts defekte Venenklappen
durch Krampfadern ausgeweitet, das Blut fliesst wieder zurück (Stauungen in
den Beinen). |
 
So funktioniert die
Venenpumpe |
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Ursachen und Risikofaktoren für eine Venenschwäche:
- familiäre Veranlagung zu
schwachem Bindegewebe ca. 80 % der Fälle
- vorwiegend sitzende oder
stehend Tätigkeit, Bewegungsmangel
- Schwangerschaft
- Empfängnisverhütung, "Pille"
- Übergewicht
- einengende Kleidung, die die
Rosenvenen einengen, z.B. hautenge Jeans
- Schuhe mit hohen Absätzen
- Hormonbehandlung in den
Wechseljahren
Die LS-Regel
beachten:
Liegen und
Laufen ist Lobenswert,
Stehen
und Sitzen
ist Schlecht
Viel Bewegung an frischer Luft - wenn möglich barfuss laufen - am besten
täglich - ist der ideale Weg, um eine Venenbehandlung zu unterstützen
oder eine Erkrankung zu verhindern.
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Wie können Sie vorbeugen oder
schulmedizinische Massnahmen unterstützen.
Wenn
Ihr Arzt
bei Ihnen eine Venenschwäche feststellt, ist Ihre Mithilfe gefragt. Täglich bewegen, alle Bewegungsformen
bei denen die Fuss- und Beinmuskeln beansprucht werden. Weitere Tipps aus
der Naturheilkunde:
Bewegung
Gehen, Wandern, Langlauf, leichtes Jogging, Schwimmen,
Nordic Walking mit Fussabroll-Technik,
Fahrrad- oder Heimtrainer fahren, spezielle Fuss-Gymnastik etc. Beim
sitzen Beine hochlagern, jeden Tag Fuss-Gymnastik Übungen.
Gesunde
Ernährung
Versuchen Sie überschüssige Pfunde loszuwerden und achten und achten Sie auf
regelmässige Verdauung. Eine vitamin- und mineralstoffreiche,
ballaststoffhaltige Ernährung ist bei Venenproblemen empfehlenswert. Essen
Sie 5 x täglich, Obst, Gemüse und 1 x Vollkornprodukte und trinken Sie 1,5
bis 2,5 L Mineralwasser ohne Kohlensäure.
Heilpflanzen
Es gibt viele Heilpflanzen, die bei Venenbeschwerden Linderung bringen: Dazu
gehören Rosskastanie, Hamamelis, Sonnenhut, Ginkgo, Arnika, Mäusedorn,
Buchweizen, Steinklee, Beinwell, Ringelblumen, Zinnkraut usw. Nutzen Sie die
Heilkraft der Natur in Form von Frischpflanzentropfen, Spagyrik,
Homöopathie, Salben oder Tees.
Kneippsche
Wasseranwendungen
(Merkblätter zum ausdrucken)
Wasseranwendungen wirken direkt auf den Wärmehaushalt des Körpers und
sprechen durch gezielte Wärme- oder Kältereize des Wassers über die
Hautnerven das vegetative Nervensystem an. Sie haben positiven Effekt auf
kleinste Blutgefässe (Venen oder Arterien) und auf die verschiedenen Organe.
Regelmässige Anwendungen können Gesundheit und Wohlbefinden erheblich
steigern und haben einen Trainingseffekt für die Muskulatur und die
Durchblutung der Gefässe.
Wassertreten
Füllen Sie eine Fussbadewanne wadenhoch mit kaltem Wasser. Im
Storchenschritt heben Sie das eine, dann das andere Bein aus dem Wasser.
Anfänglich 4-6 mal nach einiger Übung bis zu 30 mal.
Kalter Knie-
und
Schenkelguss
Diese Güsse sind die stärksten Wasseranwendungen der Kneipp-Therapie. Sie
trainieren die Gefässverengung und Erweiterung und fördern damit aktiv die
Durchblutung ist die wichtigste Voraussetzung für die Heilung aller
Beinerkrankungen.
| Einsatz von
Schüsslersalzen
bei Venenleiden, Vorbeugen und Therapie 3 x 4 täglich |
| Besenreisser,
Rückbildung fördern |
Nr. 1, 9 und 11
+ kalter Knieguss |
| Krampfadern, Vorbeugung |
Nr. 1, 4, 9 und 11
+ kalter Knieguss |
| Krampfadern, gestaut |
Nr. 10
+ kalter Knieguss |
| Venenentzündung |
Nr. 4 + 9.
+ kalte Schenkelgüsse |
| offene Beine (Ulcus cruris) |
Nr. 3, 4, 9 und 10
gemäss Arzt |
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