Die Hitliste der gesündesten Lebensmittel

Mit der Ernährungstherapie von Kneipp, länger jung, länger fit, kurzum die Kunst der natürlichen Verjüngung. Die Zauberformel heisst: die richtigen Lebensmittel essen. Schmecken prima und stecken voll hochwirksamer Substanzen, die auf natürliche Weise Power bringen, für gute Laune sorgen und vor Krankheiten schützen. Denn vollen BIO-Benefit bekommen Sie natürlich nur, wenn Obst und Gemüse frisch und reif sind, möglichst unbelastet von Schadstoffen sind und aus ökologischer Produktion stammen.

Sprossen und Keimlinge
Roh-Kost – Schlank und fit mit Sprossen (05:56) (anklicken)
Gottfried Lagler brachte noch vor einigen Jahren 25 Kilogramm mehr auf die Waage. Bis ihm ein Arzt mitteilte, dass er am besten Wege sei, einen Schlaganfall zu bekommen. Seit diesem Tag hat der damals 40-Jährige seine Ernährung komplett umgestellt. Der gelernte Koch baute Rohkost und vor allem Sprossen in seinen täglichen Speiseplan ein und verlor dadurch massiv an Gewicht. Doch damit nicht genug – auch seine Rückenschmerzen sind verschwunden. „Bewusst gesund“ hat aus diesem Grund zur „Sprossenkost“ geladen
Ä p f e l, multitalente mit Immunpower
Unbedingt zugreifen! Die knackigen Früchte bieten geballte Gesundheit. Viel Vitamin C zur Stärkung des Immunssystems. Reichlich Mineralstoffe wie Calcium und Eisen sind gut für Knochen, Zähne und Blutbildung. Pekin, einlöslicher Ballaststoff, aktiviert den Darm und reguliert die Blutfette. Flavonoide und Phenolsäuren aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe setzen frei Radikale nachweislich schachmatt. Stimmt schon was die Engländer sagen: „An apple a day keeps the doctor away!“ Am besten: Äpfel warm abwaschen, trockenreiben und mit Schale essen.

A v o c a d o s Jungbrunnen für Haut und Haare.
Jede Menge ungesättigte Fettsäuren und Vitamine machen sie zu wahren Powerfrüchten. Die gesunden Fettsäuren regulieren den Cholesterinspiegel, B-Vitamine schützen den Kreislauf und Herz. Ausserdem liefert die mussig schmeckende Frucht reichlich Vitamin E, das als natürlicher Jungbrunnen gilt – es bremst den Alterungsprozess, beugt Falten und Hautflecken vor. Biotin, ein weiterer Anti-Age-Stoff, sorgt für strahlenden Teint, feste Fingernägel und glänzendes Haar. Schmeckt auch als Brotaufstrich: zerdrücktes Fruchtfleisch mit Knoblauch und Zitronensaft mischen, Salz und Pfeffer abschmecken.

B e e r e n Profiteam gegen Bakterien und Viren.
In Sachen Geschmack und Gesundheit trumpfen die Kleinen gross auf. Eine ganze Palette an Inhaltsstoffen machen z.B. Viren und Bakterien den Garaus, hemmen . Tumore, stärken das Herz und senken das Cholesterin. Die aromatischen Früchtchen sind reich an Vitamin C, Eisen, Folsäure, Calcium und Kalium. Damit puschen sie den Stoffwechsel, entschlacken, regen die Verdauung an, stärken die Abwehr. Anthocycane, natürliche Farbstoffe, schützen zudem von stressbedingten Radikalen, wirken so gegen Fältchen und sorgen für eine frische Gesichtsfarbe. Wichtig: die empfindlichen Beeren nicht lange liegen lassen – sofort geniessen.

B r o k k o l i Antikrebsgemüse der ersten Wahl.
Steht bei Feinschmeckern und Medizinern gleichermassen hoch im Kurs. Hochkarätige Inhaltsstoffe machen in zum wirksamen Anti-Krebs-Gemüse. Seine cholesterinsenkende Wirkung schützt Herz und Kreislauf. Zudem enthält das grüne Gemüse das Stresskiller-Mineral Magnesium, viel knochenstärkendes Calcium und reichlich Balaststoffe . Gut zu wissen: Alle bioaktiven Wirkstoffe im Brokkoli sind hitzeempfindlich – also möglichst oft roh verzehren, sonst nur kurz blanchieren oder in wenig Wasser knackig dünsten.

E i e r Bausteine für die gute Laune
Wussten Sie, dass Eier zu den wirkstoffreichsten Lebensmittel gehören? Ihr Gehalt an den fettlöslichen Vitaminen sowie den Vitaminen B2, B12 und Folsäure ist ungewöhnlich hoch. Lecithin ist ein wichtiger Nährstoff für das Gehirn und Nerven, Vitamin D sorgt für stabile Knochen. Eier enthalten Tryptophan, diese Aminosäure ist unmittelbar auf Aufbau des Gute-Laune-Hormons Serotonin beteiligt, kontrolliert aber auch den Wach-Schlaf-Rhythmus und das Sättigungsgefühl. Gönnen Sie sich sonntags ein Frühstücksei!

F e n c h e l Geheimknolle für Body und Soul
Die knackige Knolle mit dem leicht süsslichen Änisgeschmack tut Körper und Psyche gut. In Erkältungszeiten regelmässig Fenchel Essen, den die grossen Mengen an Vitamin C – doppelt soviel wie in Orangen – und die ätherischen Öle beugen Husten und Bronchitis vor, beruhigen und Entspannen. Das eisenreiche Gemüse fördert die Sauerstoffversorgung und enthält extra viel Vitamin E, das den frühzeitigen Alterungsprozess von innen und aussen bremst. Gefässe und Haut bleiben so schön elastisch. Lecker: geraspelter Fenchel mit Olivenöl, Zitronensaft und Petersilie.

S e e f i s c h e Energieklick aus dem Ozean
Lachs, Makrele, Sardine, Hering und Thunfisch sind echte Fitness-Fische. Denn sie haben die höchsten Werte an Omega-3-Fettsäuren, die die Nervenzellen schützen und ihren Informationsfluss beschleunigen, die Fliessgeschwindigkeit des Blutes verbessern und den Cholesterinspiegel senken können. Wissenschaftler fanden heraus, dass Migräne-Geplagte Linderung verspürten, wenn Sie Seefische assen. Die Kombination von hochwertigen Eiweissbausteinen mit den Vitaminen D, B6 und B12, dazu hohe Mengen an Kalium und Jod sorgen für einen Turbo-Effekt, heben die Stimmung, erhöhen das sinnliche Empfinden. Ein Genuss der Lust und Laune macht – am besten zweimal pro Woche.

G e t r e i d e volles Korn für volle Kraft
Hafer, Roggen, Gerste, Reis – sie machen mächtig Power. Weil in ihnen alles steckt, was der Body braucht: komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiss, Vitamine und Mineralstoffe. Dazu wenig aber bestes Fett. Und eine Menge sekundäre Pflanzenstoffe. Die Alleskönner fördern die Verdauung, schützen schützen vor Brust- und Darmkrebs, den Blutzucker- sowie den Cholesterinspiegel, steigern die Konzentration, stärken die Nerven und entgiften. Funktioniert aber nur, wenn wir zu Vollkörnigem greifen – die wirksamen Substanzen sitzen überwiegend in den Randschichten.

H ü l s e n f r ü c h t e Pflanzliches Eiweiss in rauen Mengen
Nur mit Bohnen, Erbsen und Linsen gelingt es, eine ordentliche Portion pflanzliches Eiweiss auf den Teller zu bekommen – das ist vor allem für Vegetarier wichtig. Hülsenfrüchte senken den Cholesterinspiegel, stärken das Immunsystem und schützen vor Darmkrebs. Sorgen ausserdem für starke Knochen und gute Nerven. Für Diabetiker sind Erbsen & Co. Bestens geeignet, da kaum blutzuckerwirksam sind. Praxistipp: Beim Einweichen getrockneter Hülsenfrüchte landet ein Grossteil der wertvollen Inhaltsstoffe im Einweichwasser, deshalb beim Kochen mitverwenden.

I n g w e r Pflanzliches Eiweiss in rauen Mengen
Die hoch aromatische Wurzel hat in Asien ihren festen Platz in der Küche wie in der Medizin. Hauptinhaltsstoff des frischen Ingwer ist das ätherische Öl Gingerol. Es wirkt schmerzlindernd und krampflösend, hilft bei hohem Blutdruck und beugt Gefässverengungen vor. Ingwer hat sich auch bei Übelkeit, Reisekrankheit, Schwangerschaftserbrechen, Kopfschmerzen und Migräne bewährt. Zudem bringen die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Eisen den Stoffwechsel auf Trab, wirken verdauungsfördernd und entschlackend. Sehr bekömmlich: Ingwertee – 3 bis 4 dünne Ingwerscheiben 10 Minuten mit ¼ Liter Wasser kochen, durchsieben. Nach Geschmack mit Honig würzen.

K a r t o f f e l n Sattmacher mit wenig Kalorien
Nur das beste lässt sich von der Alleskönner-Knolle berichten. Sie enthält die meisten lebenswichtigen Mineralstoffe im optimalem Verhältnis, wirkt basisch und entschlackend, macht kalorienarm satt. Kartoffeln liefern reichlich Vitamin C sowie pflanzliches Eiweiss in bester Qualität. Kombiniert mit Milch oder Ei toppen Sie damit allemal ein Stück ein Stück Fleisch. Ihre Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe schützen effektiv vor Krebs. Ernährungsexperten empfehlen, jeden Tag 250 Gramm Kartoffeln zu essen. Grüne Stellen wegschneiden, sie enthalten die giftige Substanz Solanin.

K i w i s Fitness-Power unter rauer Schalle
Schon mit ein bis zwei Früchten decken Sie ihren täglichen Bedarf am Allroundtalent Vitamin C. Es stärkt die Abwehrkräfte, macht freie Radikale unschändlich und puscht die Leistung. Vitamin C ist aber auch ein Schlankmacher, dennn unter seiner Mitwirkung werden fettschmelzende Hormone und der Fatburner Carnitin gebildet. Neuere Studien zeigen, das Kiwis noch weitere Fitmacher enthalten: Carotionoide und Flavonoide aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie verhindern schädliche Oxidationen, schützen Zellen und Gefässe. Als Finessnack halbieren und auslöffeln. Die wertvollen Stoffe sitzen direkt unter der Schale.

K o h l g e m ü s e Schutztruppe für Magen und Darm
Alle Mitglieder dieser Grossfamilie – z.B. Weiss- und Rotkohl, Grün-, Rosen- und Spitzkohl, Wirsing, Kohlrabi – stecken voll effektiver Schutzstoffe. Da sind Vitamine C und E, Kalium, Folsäure, eine Reihe sekundärer Pflanzenstoffe und reichlich Ballaststoffe. Im Team bekämpfen sie Entzündungen und Infekte helfen bei Magen- Darmproblemen, können den Cholesterinspiegel senken und Krebserkrankungen vorbeugen. Gut zu wissen: Hitze bekommt der bioaktiven Power nicht. Kohl am besten roh oder kurz gegart auftischen.

K a r o t t e n Balsam gegen UV-Strahlung
Mit ihrem hohen Beta-Carotin-Gehalt toppen die gelben Rüben alle Gemüsesorten. Stärken Immunsystem und Sehkraft, spielen Schutzengel für die Haut. Vor dem Skiurlaub im Hochgebirge und vor Fernreisen viel rohen Rüblisalat essen. Durch die intensive UV-Strahlung bilden sich reichlich freie Radikale, die den Carotinvorrat schnell aufbrauchen. Sind die Speicher, kann kein Immunschutz aufgebaut werden. Deshalb erkälten sich viele Menschen im oder nach dem Urlaub. Wer empfindliche Haut hat, kann mit gut gefülltem Carotinspeicher Sonnenbrand vorbeugen, bräunt schneller. Wichtig: Rübli immer mit etwas Fett dünsten, so nimmt der Körper das Carotin am besten auf.

J o g h u r t Stärkung fürs Immunsystem via den Darm
Die Milchsäurebakterien im Bifidusjoghurt aktivieren das Immunsystem ganz allgemein. Sind richtige Profis darin, das Wachstum von Krankheitskeimen im Darm zu unterdrücken. Mediziner raten Patienten, die Antibiotika einnehmen, regelmässig Joghurt zu essen, damit sich die vom Medikament strapazierte Darmflora regenerieren kann. Joghurt kann aber nur optimal wirken, wenn er nicht pasteurisiert wurde. Noch lebende Milchsäurebakterien enthält und möglichst ungezuckert gegessen wird. Besonders effektiv sind die rechtsdrehenden Milchsäurebakterien im Bifidus-Joghurt.

N ü s s e Nervennahrung zum Knabbern
Nüsse sind randvoll mit Vitastoffen wie Aminosäuren, B-Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem reichlich ungesättigten Fettsäuren Diese Kombination reduziert Stress-Symtome, stärkt das Nervenkostüm, fördert die Konzentration und vertreibt Müdigkeit. Macht also aktiv und erhält fit, prima für Stimmung und Wohlbefinden. Bei allen Vorzügen: Nicht zu viele Nüsse naschen. Es sind reichlich Kalorien drin!

O l i v e n ö l Edelschmiere für Herz und Kreislauf
Wichtige Säule der hochgelobten Mittelmeerküche, die als wahrer Jungbrunnen gilt. Kaltgepresstes Olivenöl besteht fast nur aus ungesättigten Fettsäuren und kann das gefässschädigende LDL-Cholesterin senken. Das hält die Arterien elastisch und schützt vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Zudem liefert Olivenöl reichlich Vitamin E, das als Gegenspieler der freien Radikale die Zellen schützt, die haut gesund und geschmeidig macht. Beste Qualität: “Natives Olivenöl extra“.

P a p r i k a s c h o t e n Spitze in der Infektabwehr
Das Gemüse spielt in der Spitzenliga der Vitamin-C-Spender, kann in Sachen Beta-Carotin auf den ersten Plätzen mithalten und sein Gehalt an Flavonoiden und Vitamin E ist beachtlich. Ideale Voraussetzungen, um neuen Elan ins Zellgeschehen zu bringen und das Immunsystem auf Höchstleistung zu kicken. Die farbenfrohen Schotten schützen vor Infektionen aller Art, Durchblutungsstörungen, Arterienverkalkung und grauem Star. Für Abwehrschwache Menschen ist regelmässiger Paprikagenuss ein Must! Am besten roh im Salat, als Streifen mit Dip oder für Antipasti kurz gedünstet.

T o m a t e n Rote Karte für freie Radikale
Lycopin, die Substanz, der die Tomate ihr leuchtendes Rot verdankt, stärkt das Herz, zählt zu den wirksamsten Radikalenfänger und reduziert dadurch das Krebsrisiko beachtlich. Neben viel Vitamin C enthalten die prallen Früchte auch reichlich Beta-Carotin und Vitamin E – sie schützen vor allem die Haut vor schädlichen UV-Strahlen. Lycopin ist vom Körper am besten erhitzt verwertbar, z.B. als Tomatensuppe. Wissenschaftler haben festgestellt, das sich das Prostata hypertrophierisiko halbiert, wenn sie wöchentlich etwa zehn Portionen frischen Tomaten konsumieren. Die Wissenschaftler erklären den Befund damit, dass Tomaten besonders viel Lykopin enthalten, ein Pflanzenhormon mit stark antioxydativer und zellschützender Wirkung.

Z i t r u s f r ü c h t e Saures gegen Stress und Gifte
Orangen, Grapefruits, Zitronen oder Limetten liefern vor allem im Winter wertvolles Vitamin C. Es macht als Antioxidans aggressive Sauerstoffmoleküle unschädlich, die vor allem durch Stress, Rauchen, Alkohol, zu wenig Schlaf und Umweltgifte entstehen. Wirksamer noch als Saft sind geschälte Früchte – in ihren weissen Schalenanteilen und Segmenthäutchen stecken Flavonoide, die die Wirkung von Vitamin C um ein Vielfaches verstärken. Der Synergieeffekt unterstützt das Immunsystem, Herz und Gefässe. Blitzschneller Frischekick: halbe Zitrone auspressen, mit Wasser trinken.

Hirnschlag: Blitz aus heiterem Himmel?

12500 Personen in der Schweiz fallen jährlich einem Hirnschlag zum Opfer, Tipps wie Sie Hirnschlagsrisiken vermindern können.
Jeder dritte Hirnschlag kündigt sich mit Warnsignalen an. Bei diesem „Mini-Hirnschlag“, auch Streifung genannt, kommt es zu einer vorübergehenden Minderdurchblutung des Gehirns. Die Folgen: plötzliche Gefühlsstörung, Taubheitsgefühl, kurze Lähmung von Hand, Arm oder Bein, vorübergehende Sprach- oder Sehstörung, Drehschwindel. Nach ein paar Minuten ist der Spuk vorbei, und betroffene vergessen das Ereignis wieder. Mit schwer wiegenden Folgen, denn ca. die Hälfte wird innerhalb eines Jahres einen Hirnschlag erleiden.

– Ist die Gefahr erkannt, können die Risikofaktoren, die zu einer unterbrochenen Durchblutung des Gehirns, und damit zum Hirnschlag führen gesenkt werden. (Ginko-Präparat einsetzen)
– Damit das Gehirn all seine Funktionen erfüllen kann, braucht es – ausser dem Herzen – mehr Blut als alle anderen Organe. Die meisten Hirnschläge sind die Folge von arteriosklerotischen Veränderungen in den Gefässen. Diese Ablagerungen an den Innenseiten der Gefässe können zum Verschluss einer Arterie führen, oder ein Blutgerinnsel kann an einer engen Stelle stecken bleiben und so die Blutzufuhr unterbrechen. Ohne Therapie erhält der Hirnbereich hinter dem verstopften Gefäss nicht mehr genug Sauerstoff und Nährstoffe und geht zugrunde. Welche Funktionen dadurch betroffen sind, hängt von der Lokalisation und dem Ausmass der Unterbrechung der Blutzufuhr ab.

Dem Hirnschlag vorbeugen durch den Einsatz der Kneipp-Therapie, mit Wasser-anwendungen und mit Ginko-Präparaten die Durchblutung fördern.
Vorbeugung auch mit Schüsslersalzen Nr. 1 + Nr. 9 und Nr. 10. Zwischen 30 und 50 % der Hirnschläge liessen sich verhindern, wenn die folgenden Risikofaktoren verhindert oder behandelt würden:
Bluthochdruck ist der wichtigste und häufigste Risikofaktor für einen Hirnschlag um diesen zu senken, genügt manchmal das Erreichen des Idealgewichts, regelmässiges Bewegungstraining und Einschränkung des Alkoholkonsums. Auch die Kneipp-Therapie kann regelmässig eingesetzt werden (Wasseranwendungen und Heilpflanzen). Im Kneippverein Meilen können Sie sich fachmännisch ausbilden lassen. Andernfalls stehen Medikamente zur Verfügung, also frühzeitig zum Arzt gehen. Vorbeugung mit Schüsslersalzen Nr. 1 + Nr. 2 + Nr.. 7 + Nr. 8 + Nr. 9 und Nr. 11, je 3 x 3 Tabletten täglich. (Schüsslersalz Nr. 5 meiden.) Einsatz von CERES Urtinktur Weissdorntropfen pro Tag 3 x 3 Tropfen auf die Zunge träufeln. Jeden Tag Kneipp-Schenkelgüsse am Abend.

Zuckerkrankheit und erhöhte Blutfettwerte vermeiden und durch ausgewogene vollwertige Kneipp-Ernährung (mit viel Obst und Gemüse) und viel Bewegung. Nötigenfalls mit Medikamenten. Durch den Arzt kontrollieren lassen. Einsatz von CERES Urtinktur Arti-schockenblätter pro Tag 3 x 3 Tropfen auf die Zunge träufeln.
Das Rauchen sofort aufgeben und auf übermässigen Alkoholkonsum verzichten
Ist ein Blutgefäss verstopft, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Kommen die Patienten sehr rasch, idealerweise innert weniger als drei Stunden nach Auftreten der Hirnschlagsymtome zur Behandlung, kann das verursachende Blutgerinsel mit so genannten Thrombolytika aufgelöst werden. Gelingt dies und kommt der Blutfluss wieder in Gang bevor Hirnzellen zu- grunde gegangen sind, kann sich eine Lähmung oder ein anderes Defizit rasch wieder zurückbilden. Diese Patienten verlassen nach wenigen Tagen das Spital als „gesunde“ Patienten.
Leider ist die Therapie nicht in allen Fällen erfolgreich, und etwa 90 % der Patienten kommen zu spät ins Spital, 20 bis 25 Prozent der Patienten sterben, und rund ein Drittel bleibt im täglichen Leben auf fremde Hilfe angewiesen oder kommt in den Rollstuhl und wird pflegebedürftig. Siehe auch: www.swissheart.ch
Verhalten im Notfall:
Werden Hirnschlag-Patienten innerhalb von drei Stunden nach Symtombeginn hospitalisiert, bestehen die besten Chancen, das Spital ohne bleibende Schäden oder Behinderung wieder verlassen zu können.
Nicht abwarten, sondern sofort die Ambulanz über die Notrufnummer 144 rufen. Haben Sie keine Angst vor einem falschen Alarm.
Am Telefon Adresse, Name und Alter des Patienten angeben.
Patient auf einem Bett oder Sofa lagern. Ist sie oder er zu schwer und liegt am Boden, legen Sie Kissen und Decken unter Kopf, Nacken und Rücken.
Enge Kleider öffnen.
Wohnung und Treppenhaus beleuchten. Den Nachbarn bitten, die Ambulanz einzuweisen.
Beim Patienten bleiben und ihn beruhigen.

Gegen Erkältung ist ein Kraut gewachsen wichtige Hausmittelchen

Heilpfanzen, Lebensmittel und ihre Anwendung
Erkältungen
allgemein
Trinken: Holunderblüten oder -beeren als Sirup, heisse Honigmilch mit
einem Schuss Grappa oder Ingwertee mit Zitronensaft
Halsschmerzen Trinken: heisse Honigmilch mit einem Schuss Grappa
Gurgeln: Zitronensaft und Wasser im Verhältnis 1 zu 3 gemischt; 2 Deziliter Wasser, gemischt mit 2 Teelöffeln Honig und 3 Teelöffeln Apfelessig; Salbeitee oder fünf Deziliter abgekochtes Wasser mit einem gestrichenen Teelöffel Kochsalz
Halswickel: Magerquark im Gazetuch oder direkt auf die Haut legen, mit mehreren Baumwolltüchern abdecken und befestigen, etwa 20 Minuten wirken lassen
Brustwickel: halbierte Zitronen in einem halben Liter Wasser auskochen, etwas abkühlen lassen, Schalen anritzen, damit das ätherische Öl austreten kann; Gazetuch in der warmen Flüssigkeit benetzen und für Wickel auf Brustkorb verwenden. Aufsteigendes
Halsschzmerzen ganz am Anfang Kneipp-Fussbad aufsteigend von 36 Grad langsam bis 41 Grad, dauer 15 Minuten.
Schnupfen Spülung: mit Kochsalzlösung die Nase spülen
Balsam: Nasenöffnungen zum Schutz der Haut mit Olivenöl einreiben
Inhalieren: Dämpfe von Thymiantee
Dämpfe: halbierte Zwiebel neben das Bett legen
Trockener Husten ohne Fieber Trinken: heisse Honigmilch mit einem Schuss Grappa
Inhalieren: Dämpfe von Thymian- oder Lavendeltee
Umschlag: heisse Gschwellti zerdrücken und in ein Gazetuch einwickeln; das Päckchen auf den Brustkorb legen, mit Baumwolltüchern umwickeln und zirka 30 Minuten lang wirken lassen
Brustwickel: in Olivenöl getauchtes Gazetuch in Plastiksack zwischen Bettflaschen erwärmen, dann das Gazetuch im Bronchienbereich auf die Haut legen, mit weiteren Baumwolltüchern abdecken und eine halbe Stunde lang wirken lassen
Zwiebel-Hustensirup: 2 gehackte Zwiebeln mit 2 Esslöffeln flüssigem Honig vermischen, zwei Stunden ziehen lassen, absieben und mehrmals täglich einnehmen
Feuchter Husten (Bronchitis) Trinken: viel Fencheltee
Inhalieren: Dämpfe von Salbeitee
Brustwickel: Weisskohl- und Wirzblätter waschen, Mittelrippe entfernen, mit leerer Flasche darüber rollen, bis sich ein starker Geruch entwickelt, oder eine Minute blanchieren; dachziegelartig auf die Haut auflegen, mit Tüchern umwickeln, eine Stunde wirken lassen; lauwarm abwaschen
Stirnhöhlenentzündung Leinsamenpäckchen: mit wenig Wasser gekochte Leinsamen in Gaze einwickeln, zu mehreren Päckchen formen; während 30 Minuten alle fünf Minuten ein neues heisses Päckchen auf Stirn und Nasenwurzel legen
Meerrettich: eine kleine Scheibe Meerrettich in den Nacken legen, eine Minute wirken lassen oder immer wieder etwas Meerrettich essen
Ohrenschmerzen Zwiebelpäckchen: gehackte Zwiebeln in ein Gazetuch packen, auf einer Bettflasche erwärmen und aufs Ohr legen                        
Wirkung der Helfer aus der Küche

Grundsätzlich unterstützt ein gutes Hausmittel den Selbstheilungsprozess des Körpers. Die kleinen Helfer aus der Küche wirken jedoch ganz unterschiedlich:

  • Pflanzliche Lebensmittel wie Salbei, Thymian, Meerrettich oder Zwiebeln enthalten viele hochwirksame Substanzen – so genannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Im Salbei etwa sind ätherische Öle enthalten, die zusammen mit Gerbstoffen Bakterien und Viren töten. Das Zusammenspiel der Pflanzenstoffe hemmt zudem Entzündungen und lindert Schmerzen. Thymian enthält ebenfalls ätherische Öle, die hochwirksam sind: Er desinfiziert, löst Schleim und lindert so den Husten. Einige Inhaltsstoffe der Zwiebel haben sogar den gleichen Effekt wie Antibiotika.
  • Saure Gurgellösungen mit Apfelessig oder Zitrone lassen das Gewebe abschwellen.
  • Kochsalzlösungen helfen, Viren und Bakterien aus der verstopften Nase zu spülen.
  • Dämpfe befeuchten die Schleimhäute und bringen die ätherischen Öle aus den Kräutern direkt zu den erkrankten Stellen in den Atemwegen.
  • Warme Wickel fördern die Durchblutung. Sie helfen, den eingedickten Schleim in den Atemwegen zu lösen, und unterstützen so die Virenausscheidung. Geschwellte Kartoffeln oder Leinsamen speichern die Wärme ausgezeichnet und sind deshalb besonders wirksam.
  • Kalte Wickel mit Quark oder Zitrone lassen das Gewebe abschwellen und lindern die Schmerzen.
  • Flüssigkeit unterstützt die Heilung der Schleimhäute. Und weil häufiges Trinken den zähen Schleim verflüssigt, machen Holundersirup oder Fencheltee schleimlösende Hustenmedikamente in den meisten Fällen völlig überflüssig.

Ausserdem haben Hausmittel eine Reihe positiver Nebenwirkungen. Besonders Kindern geben solche Massnahmen die Sicherheit, dass der Körper mit vielem selber fertig werden kann», sagt Heidi Geissbühler. Zudem erhalten sie von den Eltern eine Extraportion Zuwendung.

Doch auch Erwachsene sollten sich die Auszeit gönnen, die ihnen von der Krankheit «verordnet» wird. Denn mit jeder Erkrankung – und sei es «nur» ein kleiner Schnupfen oder eine Erkältung – signalisiert der Körper, dass er Schonung und Pflege braucht.

Gesundheitsförderung in der zweiten Lebenshälfte mit „Kneippen“

Auch wenn ein höheres Lebensalter keineswegs gleichbedeutend mit Krankheit sein muss, zeigen sich in dieser Lebensphase häufig Beschwerden, die auf dem Nachlassen von Körperfunktionen beruhen; kalte Füsse, Kurzatmigkeit bereits nach mässigen körperlichen Belastungen, Darmträgheit, nächtlicher Harndrang, nicht ausreichend erholsamer Schlaf. Derartige Erscheinungen lassen sich durch eine konsequente und regelmässige Anwendung der Kneippschen Naturheilmethoden weitgehend verhindern und nicht selten sogar beheben.
Kein älterer Mensch sollte auf regelmässige Kneippsche Wasseranwendung verzichten. Waschungen nach dem Aufstehen sowie im Laufe des Tages durch-geführte kalte oder wechselwarme Arm-, Knie- oder Gesichtsgüsse beleben Herz, Kreislauf sowie Atmung und regen zudem die Durchblutung der Hirnarterien an. Kalte Knie- oder Schenkelgüsse und vor allem Wassertreten kräftigen die Venenwände und wirken somit der Entstehung von Krampfadern entgegen. Bei kalten Füssen sind zunächst warme Fussbäder mit Zusatz von Heublumen- oder Rosmarinöl angebracht, denen bald wechselwarme Fussbäder oder Kniegüsse folgen sollen. Wenn Herz und Lunge ausreichend leistungsfähig sind, können ein- oder zweimal wöchentlich nachmittags Vollbäder mit den eben aufgeführten pflanzlichen Zusätzen genommen werden; anschliessend ist eine halbstündige Liegeruhe erforderlich. Wer bisher regelmässig in die Sauna ging, möchte dies auch im Alter sicherlich nicht missen und kann dies durchaus mit Nutzen tun. Manch einer zieht jedoch abhärtende, Kreislauf trainierende Luftbäder vor. Sie sollen aber nicht zu lange ausgedehnt werden. Ein weiterer nützlicher Effekt einer Abhärtung ist die verminderte Anfälligkeit für Erkältungen. Besuchen Sie einen Kurs im Kneippverein Meilen.

Da Bewegungsmangel das Auftreten von Herz- und Kreislauferkrankungen fördert, ist körperliche Aktivität gesundheitlich wertvoll. Hier gelten keine Ausreden: „Ich bin zu alt, zu dick, zu dünn oder zu ungeübt“. Mann kann auch mit 60, 70 und mehr Jahren beweglich und elastisch werden und bleiben. Nicht das kalendarische, sondern das biologische Alter zählt. Wir empfehlen den gesunden Sport Nordic Walking.

Der ältere Mensch sollte aber nicht hektisch von einem Sporttermin zum anderen hetzen, sondern mit Rücksprache seines Arztes und nach seinem persönlichen Vorlieben ein dem Lebensalter entsprechendes und individuell angepasstes Bewegungsprogramm zusammenstellen und dieses auch regelmässig durchführen, wie die wöchentlichen Nordic Walking Treff im Kneippverein Meilen.

Morgengymnastik ist nicht jedermanns Sache, es ist aber bereits viel gewonnen, wenn man jeden Tag eine Stunde in möglichst zügigem Tempo spazieren geht. „Der beste Weg zur Gesundheit ist der Fussweg“. Alle unserer Mitglieder geniessen mit dem Mitgliederausweis im Activ Fitness Fr. 50.- Rabatt, Senioren und Jugendliche Fr. 150.-

Wer über ein ausreichend funktionstüchtiges Herz-Kreislauf-System verfügt, mag einen Dauerlauf (Joggen) mit dazwischenliegenden Pausen, Velofahren oder Nordic Walking vorziehen. Ein derart trainierter 65-jähriger kann einem ungeübten 25-jährigen durchaus überlegen sein. Viel Freude macht die Bewegung in einer Gruppe im Kneippverein, sei es in Form von Gymnastik, Tanzen, Wandern oder Bewegungstherapie. Dabei wird der Kreislauf geübt, die Hirndurchblutung verbessert und die Stimmung angehoben. Man sollte sich aber nicht zuviel vornehmen und seine Fähigkeiten überschätzen.

Ebenso wichtig wie Bewegungstraining und Wasseranwendungen ist der tägliche Ausgleich durch kurze Ruhepausen. Dabei sollte man sich zuerst gründlich besinnen und danach muskelentspannende sowie nervenstärkende Lösungs- und Atemtherapie betreiben. Wer mit 60 Jahren übermässig „futtert“, geht unweigerlich gewichtigen Zeiten entgegen. Entscheidend ist nicht wie viel man isst, sondern was man isst. Genussvoll und ohne Reue kann man bei allen Gemüsen, Salaten und Obst zugreifen. Sie enthalten lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe sowie die für die Darmfunktion unentberlichen Balaststoffe, Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte enthalten reichlich pflanzliches Eiweiss und haben einen grossen Sättigungswert. Dementsprechend empfihelt sich im allgemeinen eine ausgewogene Mischkost mit kurz gedünsteten Gemüsen, frischem Salat (Lagerung zerstört die Vitalstoffe), Obst und Vollkornprodukten, wie Brot, Reis und Teigwaren. Empfehlenswert sind zudem Milch und magere Milchprodukte, beispielsweise Bifidusjoghurt und Käse. Wer täglich einen halben Liter Milch drinkt, nimmt genügend knochenstärkendes Kalzium zu sich. Als Beilage Fische und möglichst fettarmes Fleisch sollen die Mahlzeit nicht zu häufig ergänzen.

Wichtig ist die Vollwerternährung, Kochsalz ist nur sparsam zu verwenden. Man sollte hierbei bedenken, dass in manchen Nahrungsmitteln (Wurst, Schinken oder Fleischbrühe) bereits reichlich Kochsalz vorhanden ist. Statt dessen sollen häufig wohlschmeckende einheimische Gewürze verwendet werden; angefangen von Aenis und Beifuss bis hin zum Wachholder. Zitronenmelisse und Zwiebel. Sie regen die beim älteren Menschen schwächer arbeitenden Verdauungsdrüsen an, führen zu einem gesunden Appetit und kräftigen den gesamten Organismus. Weil der Mensch gerade im vorgeschrittenen Lebensalter verhältnismässig wenig Durst empfindet sollte er nicht vergessen ausreichend zu Trinken. Der Körper benötigt auch in diesem Lebensabschnitt etwa 1,5 – 2 Lt. Flüssigkeit täglich. Am günstigen ist Wasser, Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sowie verdünnte Fruchtsäfte. Bier und Wein in mässigen Mengen sind vertretbar.

Bei sämtlichen Anwendungen ist auf eine gewissenhafte Hautpflege zu achten, da die Haut des älteren Menschen zu Trockenheit neigt. Es empfehlen sich milde Einreibungen der Körperhaut mit wenigen Tropfen Hautöl; lediglich das Gesicht bleibt davon ausgenommen.

Auch einige Pflanzen können dazu beitragen, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu bewahren und die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Ausser Knoblauch roh oder als Knoblauchpulver, sind Säfte oder Dragées aus Weissdorn und Mistel der Kneippwerke anzuführen, aber auch Präparate aus Ginseng oder Taigawurzel (Taigutan), die aus einem Strauch des russischen fernen Ostens gewonnen wird.

Altersdepressionen werden durch Verlust der Selbständigkeit, einen mangelnden sozialen Rückhalt mit Vereinsamung und Isolation sowie Verlust von Angehörigen und Freunden wesentlich gefördert. Aber auch der Eintritt in den Ruhestand kann bereits eine Depression auslösen. Mit einem Hobby lassen sich fast alle beim Älter werden auftauchende Hürden überspringen. Wer sich ein Hobby zu eigen macht, wird daran viel Freude haben. Oft ist es günstig, auf ein Gebiet zurückzukehren, das einem schon in der Jugend begeistert hat z.B. Musik oder Malen. Oder Sie kommen in den Kneippverein und pflegen die sozialen Kontakte.

Daneben bietet sich eine Fülle von Aufgaben für den älteren Menschen: Beteiligung an Kursen, Workshops, Wochenendseminaren die vielfach im Kneippverein angeboten werden. Vieles macht in Gemeinschaft mehr Spass, weil sich mit anderen interessierten Menschen austauschen kann. Gegebenenfalls kann man auch Beratungsfunktionen oder ehrenamtliche Tätigkeiten in einem Verein übernehmen; beides ist heute gesellschaftlich hoch angesehen. Hier bietet sich vor allem der Kneippverein, Rotes Kreuz und Senioren für Senioren an. Mit solchen Tätigkeiten macht man nicht nur die Betreuten, sondern sich selbst glücklich und zufrieden. Geistiges Engagement stärkt das Selbstvertrauen. Hochschulen für Senioren vermitteln dem Gasthörer gediegene Bildung in den verschiedensten Interessensgebieten. Die Leistungsfähigkeit des Gehirn hängt wesentlich von seinem Training ab. Goethe war 82 Jahr alt als er seinen „Faust“ abschloss. Wer das Gedächtnis trainiert wird nicht vergesslich. Auch bei solchen Tätigkeiten sind aber Ruhephasen notwendig; Nach derartigen „schöpferischen Pausen“ vermag man um so intensiver zu wirken. Gedächtnistrainingskurse werden auch im Kneippverein Meilen angeboten.

Entspannung und Abwechslung bieten auch gut vorbereitete Reisen. Im Kneippverein Meilen werden z.B. Kneipp-Schnupperkuren in Bad Wörishofen, D, oder Kneipp-Wellnessferien im Engadin oder auf Mallorca angeboten. Besonders bei Fernreisen gilt es, eventuelle gesundheitliche Risiken zu bedenken und Hektik zu vermeiden, wenn Sie lange sitzen können auch Venenprobleme entstehen, darum immer wieder aufstehen und sich im Flugzeug bewegen sowie aktivieren Sie Ihre Venenpumpe, indem Sie ein paar mal auf die Zehenspitzen wippen und dann das gleiche zu den Versen hin wiederholen.

Ein Punkt, der leider häufig vergessen wird: Es ist für den älteren Menschen überaus wichtig, sich rechtzeitig eine geeignete Seniorenunterkunft zu wählen, in der man weiterhin selbständig bleiben und im Bedarfsfalle durch die Spitex versorgt werden kann.

Zum Abschluss noch ein Tipp vom Kneipp Hydrotherapeut der auf langjähriger Erfahrung beruht. Bei jedem älteren Menschen sind regelmässig durchgeführte Kneippkuren unter kundiger ärztlicher Leitung besonders wertvoll. Durch eine derartige konzentrierte und individuell zusammengestellte Behandlung können alle Körperfunktionen in guter Form gehalten und das Altern erheblich verlangsamt werden. Jedes Jahr führt der Kneippverein Meilen einwöchige Kneipp-Schnupperkuren in Bad Wörishofen, D, durch.

Vorteile von NORDIC – WALKING (NW) auf einen Blick:

· alleine oder in der Gruppe in der freien Natur jederzeit ausführbar
· Bewegung stärkt die Knochen weil der Stoffwechsel aktiviert wird
· verbessert die Herz-Kreislaufleistung und ist „Balsam“ für die Venen
· löst Muskelverspannungen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich
· beim korrekten Bergabwärtsgehen entlasten Sie die Gelenke um ca. 25%
· steigert den Kalorienverbrauch bis zu 40% (Gewichtsreduktion)
· stärkt das vegetative Nervensystem und die Abwehrkräfte (Allwettersport)
· ist ein Ganzkörpertraining, aktiviert ca. 85% unserer 650 Muskeln
· trainiert Koordination, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und somit Fitness
· senkt den Blutdruck und die Blutfettwerte (Cholesterinwert LDL)

Gesundheit bekommt man nicht im Handel
sondern durch den Lebenswandel

Vorteile von Nordic Walking gegenüber anderen Lauftechniken

Durch den Stockeinsatz werden Wirbelsäule, Knie- und Fußgelenke weniger belastet als beim Laufen ohne Stöcke. Die Belastung wird gleichmäßiger auf den gesamten Körper verteilt. Bauch-, Brust- und Armmuskulatur werden verstärkt trainiert. Durch die Stockbewegung werden Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich gelöst.

Der Vorteil dieser Technik gegenüber dem Laufsport liegt in der schonenden Belastung; sie ist für den passiven Bewegungsapparat im Vergleich zum Lauftraining vermindert. Nordic Walking steigert die Kondition, verbessert die Fitness. Es wird mehr Sauerstoff verbraucht als beim normalen Gehen mit gleicher Geschwindigkeit. Das Anstrengungsempfinden ist deutlich niedriger als die tatsächlich abgeforderte Leistung.

Was kann man alles mit Nordic Walking erreichen?

Nordic Walking ist auch das optimale Outdoortraining zur Gewichtsreduzierung. Die aerobe Ausdauer wird trainiert. Es verbessert die Herz-Kreislaufleistung, wirkt dem altersbedingten Muskelschwund entgegen, wirkt positiv auf den Blutdruck, beugt Osteoporose vor, verbessert die Cholsterinwerte. Nordic Walking ist ebenfalls zur Rehabilitaion nach Sportverletzungen geeignet. Es ist nicht nur ein Ausdauer-, sondern auch ein Kraft- und Koordinationstraining. Nicht zuletzt wirkt sich dieses Outdoor-Training auch positiv auf die Psyche aus.

Nordic Walking ist ideal für Personen mit Vorschäden an Gelenken und Wirbelsäule, zur Rehabilitation von orthopädischen (z.B. bei Knie- und Hüftproblemen) und Herz-Kreislauf-erkrankungen, für Anfänger, Jung und Alt und Wiedereinsteiger in den Sport.

Kennen Sie die Wunderwaffe Folsäure

Lesen Sie hier, was dieses Vitamin im Verbund von Vitamin B6 + B12 alles kann. Herz- Kreislauf Erkrankungen stehen weiterhin an der Spitze der Todesursachen. Bislang machten Experten für die gefährlichen Ablagerungen, die unsere Blutgefässe verstopfen, Bluthochdruck und ein Übermass an Cholesterin verantwortlich. Neue Studien zeigen: Viel riskanter ist ein zu hoher Homocysteinspiegel im Blut. Homocystein entsteht beim Abbau bestimmter Eiweiss-Stoffe aus der Nahrung. Die schwefelhaltige Substanz greift die Wände der Blutgefässe an und fördert so die Arterienverkalkung. Untersuchungen zeigen. Das Risiko für tödliche Herz-Kreislauferkrankungen erhöht sich durch ein Zuviel an Homocystein um 70 %. Zudem verschlechtert es die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das Das beeinträchtigt die Gedächtnisleistung, und die Gefahr eines Schlaganfalls steigt. Forscher vermuten sogar, dass zuviel Homocystein die Nervenzellen schädigen kann und deshalb für Parkinson mitverantwortlich sein könnte. Vortrag Dr. Schmied.

Folsäuremangel kann dramatische Folgen haben. Die bekannteste davon ist der offene Rücken bei Neugeborenen, genannt SPINA BIFIDA. Diese Missbildung kann eintreten, wenn eine Frau vor der Schwangerschaft zu wenig Folsäure eingenommen hat. Betroffenen Kinder müssen mit lebenslanger Lähmung von Beinen und Beckenboden rechnen. Dennoch nehmen viele Menschen in den Industrieländern zu wenig Folsäure zu sich. Mindestens 400 Mikrogramm Folsäure braucht jeder Mensch täglich. Neuere Studien bringen Folsäuremangel zudem mit Depressionen, Demenz und bestimmte Krebsformrn in Zusammenhang.

Sein natürlicher Gegenspieler ist die Folsäure. Gemeinsam mit den Vitaminen B6 und B12 sorgt sie dafür, dass das Homocystein unschädlich gemacht wird. 10’000 Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 70 Jahren wurden über 19 Jahre beobachtet und ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Diejenigen, die täglich mehr als 400 mg Folsäure zu sich nahmen, litten deutlich seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man schätzt, dass 90% der Menschen nicht einmal die Hälfte der notwendigen Menge einnehmen.

Experten empfehlen: 750 Gramm Obst und Gemüse sollten wir pro Tag mindestens essen. Viel Folsäure ist in Blattspinat, Rosen- und Grünkohl, Kopfsalat, grünen Bohnen, Wirsing oder Fenchel, Tomaten, Baumnüsse, Milchprodukten eine wahre Folsäurebombe sind Weizenkeime – 100 gr davon enthalten 300 Mikrogramm Folsäure. Eine Überdosis ist nicht möglich, denn der Körper scheidet nicht benötigte Mengen aus. Wir essen im Schnitt aber nur etwas mehr als 200 g. Ausserdem reagiert das Vitamin sehr empfindlich auf Hitze und Licht – Kochen oder eine zu lange Lagerung zerstören die Folsäure. Wer sich ohne grossen Aufwand mit Folsäure versorgen will, sollte zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen oder jeden Tag Weizenkeime einnehmen.

Empfehlenswert sind Präparate, die neben Folsäure auch noch die Vitamine B6 und B12 enthalten (z.B. in taxofit Folsäure Depot Dragees, rezeptfrei in der Apotheke). Diese unterstützen die Folsäure bei Ihrer Aufgabe, das gefährliche Homocystein zu neutralisieren.

Lebens-Vitamin Folsäure

Folsäure – Garant für gute Laune

Der wohl am weitesten verbreitete Vitaminmangel betrifft die Folsäure. Es gibt kaum einen Menschen, der ausreichend von diesem B-Vitamin in seinem Organismus hat. Dabei ist gerade diese Biosubstanz für die Produktion unserer Glückshormone so wichtig.

Das Vitamin Folsäure findet sich hauptsächlich in pflanzlicher Nahrung, aber auch in Leber, in der Tiere ja wieder ihre Folsäure und andere Nährstoffe speichern.
Es ist ein sehr empfindliches Vitamin: Licht, Hitze, sogar längeres Lagern bei Zimmertemperatur zerstören es schnell. Rohkostler sind also in Bezug auf die Folsäureeinnahme im Vorteil.

Warnzeichen für Folsäuremangel

Müdigkeit Mangelnde Lebensfreude
Unruhezustände, Verzagtheit Zerstreutheit, Gedächtnisschwäche
Angstgefühle Entzündungen der Lippenschleimhaut

Die Wirkung von Folsäure
Das Vitamin Folsäure wirkt hauptsächlich im Gehirn und Nervensystem, es ist dynamischer Bestandteil der Rückenmarksflüssigkeit. Für die Psyche ausgesprochen wichtig ist die Wechselwirkung zwischen Folsäure, Vitamin B12 und dem Eiweißbaustein Methionin, die gemeinsam eine zentrale Rolle für unser Wohlbefinden spielen.

Denn: Vitamin B12 wandelt den Eiweißstoff Homozystein in Methionin um, das den Folsäuremolekülen beim Bau und Einbau von Nukleinsäuren in den Zellkern hilft. Dieser Vorgang spielt sich in unserem Blut bildenden Knochenmark ab. Weil hier in Tag- und Nachtschichten Blutkörperchen produziert werden, ist die unablässige Zellteilung unerlässlich.

So gelangt Folsäure zu den Körperzellen
Das Vitamin Folsäure ist fast immer an Glutaminsäure bzw. deren Salze (Glutamate) gebunden, die im Dünndarm erst abgetrennt werden müssen, damit das Vitamin für die weitere Reise frei wird. Bestimmte Proteine, z. B. in der Milch, kümmern sich dabei ausschließlich um Folsäuremoleküle und bringen sie zur Mukosa, zur Darmschleimhaut. Auf diese Weise bleibt das sensible Vitamin vor den ständig unersättlichen Darmbakterien geschützt.
Die Hälfte der Folsäuremoleküle wird in der Leber gehortet, wobei sie wieder an Glutamate gebunden werden. Diese Bindung erfolgt auch in den Körperzellen, sie macht das Vitamin erst aktiv. Bei einem Mangel an Vitamin B12 wird dieses bioaktive „Aufladen“ unterbunden, und das Folsäuremolekül sitzt nutzlos gefangen in der Zelle. Dies ist verhängnisvoll, denn an der Zelle, in den Vesikeln, warten alle anderen Nährstoffe auf Folsäure, um endlich die Glücksbringer Serotonin oder Noradrenalin herstellen zu können.

Stressbekämpfung durch Adrenalin
Fehlt Noradrenalin, wird zur Stressbekämpfung vorwiegend Adrenalin aus dem Nebennierenmark ausgeschüttet. Adrenalin könnte man als den körperlich-animalischen Aufputscher bezeichnen, Noradrenalin als das Optimismushormon, das wir in vielen Hunderttausenden von Jahren in unserem Nervensystem entwickelt haben und das uns von den Tieren unterscheidet.

Wofür Folsäure wichtig ist

Blutbildung, Zellwachstum
Magen-Darm-Tätigkeit und -regeneration
Kräftiges Haar
Gehirn und Nervenstärke
Magensäure und Leberfunktion
Appetit

Hohe Verluste bei Folsäure
Nur etwa die Hälfte – oft sogar nur 30 Prozent – des Nahrungsvitamins Folsäure findet den Weg zu den Körperzellen.Wer unter Krankheiten mit Erbrechen oder Durchfall leidet, kann noch weniger Folsäure verwerten. Bei Stress besteht ein zusätzlicher Bedarf- dies gilt auch für Menschen, die gern Alkohol trinken und Zigaretten rauchen.

Der US-Forscher John A. Baron von der Dartmouth Medical School in Hanover im Staat New Hampshire fand 1998 heraus, dass beides die Funktion von Folsäure im Stoffwechsel beeinträchtigt. Dadurch werden so genannte Darmadenome begünstigt, kleine Tumore, aus denen Darmkrebs entstehen kann.

Rohkost ist ideal für Folsäure
Folsäurereiche Lebensmittel wie alle dunkelgrünen Salate oder Blattgemüse sollten möglichst frisch gegessen werden, weil sonst viel von diesem Nervenvitamin verloren geht. Klein gehacktes oder^geschnittenes Gemüse als Rohkost führt dem Körper Folsäure in idealer Form zu. Frische, junge Blätter, z. B. von Feldsalat oder Spinat, sollten einfach roh gegessen werden. Legen Sie deshalb regelmäßig einen Rohkosttag ein, an dem Sie auf gekochtes Essen verzichten.

Ausgezeichneter Zusatz zur Ernährung ist Bierhefe. Oder wie wäre es mit einem Folsäurefrühstück: Ein Müsli mit Weizenkeimen und etwas frischem Obst, dann ein Ei mit Vollkornbrot.

Folsäure-Gehalt in Lebensmitteln

Lebensmittel Mikrogramm
(je 100 Gramm)

Weizenkeime 520
Sojabohnen 230
Schweineleber 220
Eigelb 154
Fenchel 100
Chinakohl 85
Spargel 85
Spinat 80
Blumenkohl 55
Endivien 50
Roggenvollkorn 40
Kopfsalat 35
Linsen 35
Brokkoli 35
Haferflocken 25
Vollkornreis 16

Wie entsteht die Verschlackung im Körper, wie wehrt sich der Körper?

Basisches Blut (pH 7,35 – 7,45) ist unsere Lebensgrundlage. Deshalb neutralisiert unser Organismus Säuren und Gifte, die nicht über Nieren, Darm und Lunge und auch nicht über die Haut und Schleimhäute ausgeschieden werden können, mit Mineralstoffen zu neutralen Salzen. Da er diese auch nur begrenzt ausscheiden kann, lagert er überschüssige Neutralsalze, gebunden an Fett und Wasser, als Schlacken ab.

Woher kommen die Säuren?
Harnsäure, z.B. aus dem übermässigen Verzehr von purinhaltigem Eiweiss (Innereien)
Schwefelsäure, z.B. aus Schweinefleisch und Eier Woher kommen die Gifte?
Nikotin und Alkohol
aus der bakteriellen Zersetzung von Kohlenhydraten (Gärung) im Darm, Gasentwicklung
Essigsäure, z.B. aus Essig-, Zucker-, Weissmehl und Süsswarenkonsum.
Keto(n) säure, Aceton, z.B. aus verarbeiteten Fetten und einer unvollständigen Fettverbrennung, z.B. Diabetiker
Ameisensäure, z.B. aus Süssstoffen
Salpetersäure, z.B. aus Gepökeltem und Kunstkäseprod.
Gerbsäure, z.B. aus schwarzem Tee, Bohnenkaffe
Oxalsäure, z.B. aus Kakao und Schokolade
Phosphorsäure, z.B. aus Soft und Energydrinks
Acethylsalizylsäure, z.B. aus Schmerzmitteln
Kohlensäure aus schlechter Atemluft, flacher Atmung, Bewegungsmangel, kohlensauren Getränken
Milchsäure, Harnsäure, Salzsäure, z.B. aus Stress und Überanstrengung toxische Amine wie Kadaverin, z.B. aus der bakteriellen Zersetzung von Eiweiss (Fäulnis) im Darm.
Mykotxine aus Pilzen, z.B. im Darm oder im Blut
Künstliche Aromen, Geschmacksverstärker, Konser-vierungsmittel
Zahnersatzgifte, z.B. Amalgam
Leicht- und Schwermetalle, z.B. Alluminium aus Deos
Impfen
Spülmittel, Klarspüler, Waschmittel, Weichspüler
Chemie am Arbeitsplatz, aus Bekleidung, Möbeln
Umweltgifte wie Insektizide, Herbizide, Pestizide

Energetische Belastungen wie Handy, Mikrowelle, Elektrosmog

Was machen Säuren und Gifte mit unserem Körper?
Säuren und Gifte schwächen unser Immunsystem, welches pH-Wert-abhängig funktioniert. Infektanfälligkeit und Allergierisiko steigen. Strukturschäden durch Verätzung und Vergiftung:
Mandelentzündung, Magenschleimhautentzündung
Magengeschwüre, Colitis
Morbus Crohn, Neurodermitis Diabetes mellitus, Unfruchtbarkeit
Arthritis, Arthrose, entzündete Gelenke
Muskelschmerzen, Tinnitus, Herzinfarkt, Schlaganfall
Was macht unser Körper mit den Säuren und den Giften?
Nieren, Darm und Lunge haben die Aufgabe , möglichst alle Säuren und Gifte auszuscheiden. Wenn diese Organe überfordert sind, versucht der Körper, Säuren und Gifte über die Haut und über die Schleimhäute auszuscheiden:

Zahnplaque, Eitrige Mandeln
Sodbrennen, Reflux, Schwitzen, Hitzewallungen
Fuss- und Achselschweiss, Neurodermitis, Gürtelrose Allegische Reaktionen, Pickel, Akne, Ekzeme, Furunkel,
Karbunkel, Abszesse, Schuppen, Schuppenflechte, Hornhaut, Hämorrhoiden, Offenes Bein, Pilze, Warzen……
Woher kommen die Mineralstoffe?
Mineralstoffe sollten dem Körper aus einer täglichen überwiegend pflanzlichen Ernährung ausreichend zur Verfügung stehen. Unsere heutige „moderne“, säure- und giftüberschüssige Lebens- und Ernährungsweise enthält nur ein geringes Mass an energiereichen, organischen Mineralstoffen. Unser Körper ist deshalb zunehmend gezwungen, zur Neutralisierung von Säuren und Giften auf seine eigene Mineralstoffdepots zurückzugreifen. (Es können auch Schüsslersalze eingesetzt werden)

Unsere Mineralstoffdepots
Schäden durch Entmineralisierung
Haare und Haarboden
Zähne und Zahnfleisch
Nägel
Haut
Bindegewebe
Gefässe und Adern
Sehnen
Knorpel
Knochen
Haarergrauen, Haarverlust, Glatze
Karies, Parondontose (Zahnfleischschwund)
Brüchige Finger- und Zehennägel
Pergamenthaut
Bindegewebsschwäche
Bandscheibenleiden
Leistenbrüche
Venenleiden, Krampfadern, Besenreiser
Sehnenrisse, Arthrose, Osteoporose, ………

Was macht unser Körper mit den Neutralsalzen?
Unsere Nieren können Salze, die aus der Ernährung stammen oder vom Körper gebildet werden, nur begrenzt ausscheiden. Nicht ausgeschiedene Salze Lagern sich im Körper als Schlacken ab:
als Verspannungen, Verhärtunjgen
Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose Geschwulste
Fibrome, Lipome, Myome
Cellulite, Wassereinlagerungen
Übergewicht, Adipositas
Altersflecken, Grauer Star
Wucherungen, Zysten, Gicht, Rheuma
Nieren-, Blasen- und Gallensteine
Fibromyalgie

Im Oktober ist es höchste Zeit für Grippeprophylaxe

Grippe ist gefährlicher, als manche meinen. Mit Kneippgüssen durch Abhärtung kann aber ein recht zuverlässiger Schutz vor der Infektion aufgebaut werden. Im Oktober ist die letzte Gelegenheit dazu. (Ein gutes Immunsystem hilft auch gegen die Schweinegrippe)

Unvermeidlich wie die Autokollonen zur sommerlichen Ferienzeit rollt jeden Herbst und Winter eine neue Erkältungswelle durchs Land. Ringsherum wird geniest, geschneuzt, gehustet, ge-krächzt – und es gehört viel Glück dazu, den herumschwirrenden Viren gänzlich zu entkommen.
Je nach dem Ausmass tragen Sie einen Mundschutz

Schuld ist nicht die Kälte
Erkältungen werden nicht durch Kälte hervorgerufen, sondern durch Viren. Ein Medikament das diese Ursache von Schnupfen, Husten, Halsweh und Heiserkeit gibt es nicht. Die Wandelbarkeit der Erkältungsviren ist der Grund dafür, dass Medikamente nicht richtig greifen können. Selbst bei Schutzimpfungen werden nur bereits bekannte (abgeschwächte) Grippenviren verabreicht, gegen die das Immunsystem dann die passenden Antikörper bildet. Daher wirkt der Impfschutz nur bei einer Infektion mit den Grippenviren, die die Antikörper schon kennen.
Banale Symtome – fatale Folgen
Influenza (der Name leitet sich ab vom lateinischen influere, beeinflussen, einschleichen) ist nicht gleichzusetzen mit einer Erkältung oder einem „grippalen Infekt“. Die Viruserkrankung beginnt meist mit hohem Fieber und zieht Glieder- und Kopfschmerzen sowie Husten und Heiserkeit nach sich. Durch Influenza hervorgerufene Atemwegserkrankungen können allein aufgrund der Symtome nur schwer von jenen unterschieden werden, die durch andere Erreger ausgelöst worden sind. Influenza kann nur sicher durch Labortests nachgewiesen werden. Dafür macht der Arzt einen Rachenabstrich, führt vor Ort einen Schnelltest durch und schickt die Probe an ein Labor. Das Virus greift Schleimhäute an und bereitet oft den Boden für eine zusätzliche bakterielle Infektion. Die Folgen sind oft Lungenentzündungen oder Entzündungen des Herzmuskels. Am meisten gefährdet sind Menschen über 65 oder Kinder unter 2 Jahren.

Ansteckung und Inkubation
Diese werden vor allem durch Tröpfchen beim Husten und Niesen übertragen. Aber auch beim Kontakt mit den Händen anderer Leute sowie mit viel benutzten Haltegriffen und Türfallen (früher auch Handtücher) können Viren den Wirt wechseln. Auch dann sind Mund und Nase die Eingangspforte, denn unbewusst machen wir alle uns sehr häufig mit den Fingern daran zu schaffen. Während der Grippezeit grössere Menschenansammlungen meiden. Vom BAG wird auch eine Grippenimpfung empfohlen. (Mehrmals pro Tag Hände mit Seife waschen)

Prophylaxe: Impfen oder Abhärten
Spätestens im Oktober soll die Grippeprophylaxe mit Kneippschen Methoden erfolgen. Wasseranwendungen zur Abhärtung, das aufsteigende Fussbad bei Erkältungsbeginn täglich Echinacea einnehmen. Bei Schnupfen der Kopfdampf. Wir setzen auf allgemeine Stärkung des Immunsystems und bauen somit einen unspezifischen Schutz vor Infektionen der Atmungsorgane auf. Dass dieser eine respektable Wirksamkeit aufbaut, haben Mediziner des Universitätsklinikums Jena wissenschaftlich bewiesen. Für die Studie haben die Patienten über zehn Wochen dreimal wöchentlich kalte Güsse und zweimal wöchentlich kalte Oberkörperwaschungen erhalten. In Voruntersuchungen und einer nach drei Monaten durchgeführten Nachuntersuchung wurde dann die Reaktion des Immunsystems auf die Kaltwasseranwendungen geprüft. Das Ergebnis zeigte klar: Die Häufigkeit der Infekte sank durch die regelmässigen Wasseranwendungen. Zudem stieg die Zahl der Lymphozyten im Blut der Probanden um 13 Prozent, Nachweis der zellulären Immunabwehr.
Allerdings hat sich auch gezeigt, dass der Effekt nur bei regelmässiger Anwendung und erst nach einiger Zeit einsetzt. Je zeitiger also die Kaltanwasser-Abhärtung begonnen wird, desto zuverlässiger danach die Schutzwirkung. Und am besten beraten sind natürlich alle, die ohnehin jahrein jahraus mit dem vollen Programm „kneippen“ und bei jeder Gelegenheit die Hände mit Seife waschen

TIPPS für Einsatz von Schüssler-Salzen in der kalten Jahreszeit

Die zwölf Mineralsalze nach Dr. Schüssler können helfen, das Gleichgewicht des Organismus wieder herzustellen. Gestörte Körperfunktionen lassen sich ausgleichen und die Selbstheilungskräfte aktivieren.
12 Salze machen fit: Die Kraftmacher fürs Leben
Jedes einzelne der zwölf Mineralsalze nach Dr. Schüssler in ein Allround Talent. Und doch hat jedes sein spezielles Einsatzgebiet. Was die Salze generell können, wie sie wirken und wie sie therapeutisch nutzen lernen Sie in unseren Schüssler-Kursen im Kneippverein Meilen. In Planung Schüsslersalz Erfahrungsgruppe.
Die umfassende Wirkungsweise der Biochemie nach Dr. Schüssler
Dr. Schüssler wusste, dass die anorganischen (kohlenstofffreien) Mineralsalze für den Bau und die Gesundheit unseres Organismus unabdingbar sind. Krankheiten können durch die Unterversorgung oder Unausgewogenheit dieser Stoffe entstehen. Das Ziel einer dauerhaft erfolgreichen Behandlung kann jedoch nicht sein, fehlende Stoffe einfach nur zu ergänzen. Der Organismus beziehungsweise die Zelle muss wieder „lernen“, die Mineralsalze aus der zugeführten Nahrung in der richtigen Menge und Zusammensetzung aufzunehmen und auch zu speichern. Um diesen Prozess in Gang zu bringen, bot sich die Potenzierung natürlicher Stoffe an, wie sie aus der Homöopathie bekannt ist. Mittels kleinster, von aussen zugeführter, Mengen des fehlenden Stoffes wird die Zellfunktion und die Fähigkeit, Mineralstoffe aus Lebensmitteln aufzunehmen, verbessert. Im Lauf der Entwicklung der biochemischen Heilmethode kristallisierten sich 12 Mineralstoffe heraus, mit denen sich die normalen Funktionen der Zellen umfassend wiederherstellen und erhalten lassen.

Alles Gute für Ihre Abwehrkraft
Das T-Shirtwetter ist vorbei. Trübe, nasskalte Zeiten sorgen für triefende Nasen und kratzende Hälse.Wer seinen Taschentuch – oder Hustenbonbonverbrauch in diesem Winter niedrig halten will, versucht es mit einer Immun-Kur.

Morgends, mittags und abends je 2 Tabletten von Mineralsalz Nr. 2 und Nr. 3 im Mund zergehen lassen. Am besten beginnen Sie die Kur im Herbst und führen Sie mindestens 6 Wochen lang durch, bei Bedarf oder in besonderen Situationen der Belastung auch länger.
Diese Salze helfen:
Bei Schnupfen: Fliess-Schnupfen mit klaren wässrigen Absonderungen: Nr. 8, Stockschnupfen oder wunde Nasenschleimhaut (evt. mit schleimigen Absonderungen): Nr. 4, trockene Nasen-schleimhaut: Nr. 8. Zusätzlich kann überall die jeweilige Creme angewendet werden, Luftbefeuchter einsetzen.

Bei Fieber: Erhöhte Temperatur: Nr. 3, Fieber um 39 Grad: Nr. 5. Alles, was darüber ist: Bitte den Arzt aufsuchen! Bei Husten: Trockener Reizhusten: Nr. 3 + Nr. 8, Husten mit weissem , zähem Schleim: Nr. 4, chronischer Husten, mit gelblich, bräunlichem Schleim: Nr. 6, krampfartiger Husten: Nr. 7 (falls möglich „als heisse sieben“).

Die „heisse Sieben“
Das Schüssler- Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum, wirkt als Schmerz- und Krampfmittel besonders rasch und intensiv, wenn man 10 Tabletten in heisses Wasser auflöst, kurz (mit einem Plastiklöffel) umrührt und die Lösung möglichst warm und schluckweise trinkt. Wichtig: Behalten Sie die Flüssigkeit ein wenig im Mund. Die Stoffe sind im Körper so noch besser und schneller verfügbar.

Bei Halsschmerzen: Gerötete Mandeln: Nr. 3 und Nr. 9, bei geschwollenen Drüsen, weissgrauem Belag: Nr. 4. Wenn im Hals oder auf den Mandeln Eiter zu beobachten ist: Nr. 12 (Achtung: falls keine Besserung nach 3. Tag: Arzt aufsuchen!)

Bei Ohrenschmerzen: Schmerzen mit Rötung, stechend: Nr. 3.

Beachten Sie:
Bewegung ist Balsam für Körper und Seele – und macht fit! Am wichtigsten ist regelmässige Bewegung im Freien wie Nordic Walking. Ideal: 3 x pro Woche 60 Min. Absolutes Rauchverbot. Viel Obst, Gemüse, Salat und Ballaststoffe essen. Eine ausgewogene vollwertige Ernährung stärkt die Abwehr – und deckt Ihren Vitalstoffverbrauch. Schlaf ist die wichtigste Medizin. Warmes aufsteigendes Kneipp-Fussbad (siehe Kneipptipps). Saunabesuche, den Kneipp-Vollguss nach jedem Saunagang anwenden.

Was tun bei aufkommender Erkältung?
Von den Nummern 3, 4 und 6 nehmen Erwachsene jeweils 20 Stück in heißem Wasser aufgelöst. Mit Holzlöffel umrühren und laaaaaangsam, schluckweise trinken.
Wichtig: Der Erkältungstrunk sollte relativ schnell nach Aufkommen von Erkältungssymptomen gerührt und getrunken werden, wenn sich Symptome der Erkältung zeigen. Das ist bei jedem verschieden. Der eine schnäuzt sich, der andere hört schlecht, der nächste hat tränende Augen. Rasch reagieren, das ist hier die Lösung.

Das 3. Salz ist das Salz für das 1. Entzündungsstadium (akut),
das 4. Salz ist das Salz des 2. Entzündungsstadiums (entzündlich) und
das 6. Salz ist das Salz für das 3. Entzündungsstadium (chronisch).
Da wir nie genau wissen können, in welchem Stadium wir uns befinden, sind hier alle drei Entzündungsstadien abgedeckt.

Wer diesen Tipp zügig, also unverzüglich durchführt, der wird keine Erkältung aufkommen sehen. Das ganze können Sie noch mit einem warmen aufsteigenden Kneipp-Fussbad unterstützen und sofort ins Bett.

Salz Nummer 1: Calcium fluoratum D 12
Wird benötigt bei Hautproblemen, stärkt das Bindegewebe (Cellulite, Venensorgen), glättet Falten, strafft die Haut. Wer Probleme mit Warzen und Hautverhärtungen (Schwielenbildung, wulstige Narben) hat, der sollte zu diesem Salz greifen.

Salz Nummer 2: Calcium phosphoricum D 6
Es ist das wichtigste Salz für unsere Knochenbildung, kann vorbeugend bei Osteoporeose wirken, wirkt aber auch entkrampfend und ist förderlich bei der Wundheilung. Die Beschwerden können sich während der Therapie nachts oder bei Ruhe verschlimmern.

Salz Nummer 3: Ferrum phosphoricum D 12
Fördert die Durchblutung, stärkt damit das Immunsystem und hilft bei der Wundheilung. Bei schnellen Bewegungen können sich Schmerzen einstellen, kühlen Sie die betroffenen Stellen.

Salz Nummer 4: Kalium chloratum D 6
Hilft dem Körper vor allem bei Entzündungen der Blase und Harnwege, bei Entzündungen im Nasen-, Hals- und Rachenraum. Sie sollten während der Therapie Sport und heftige Bewegungen vermeiden.

Salz Nummer 5: Kalium phosphoricum D 6
Das hilft Ihnen beim „burn out syndrom“, Nervosität, stressbedingten Verdauungs- und Atmungsproblemen. Nervöse Zustände schwächen sich ab. Bei körperlichen Anstrengungen verschlimmern sich Leiden.

Salz Nummer 6: Kalium sulfuricum D 6
Dieses Salz ist ganz wichtig für die Zellerneuerung bei Hautkrankheiten, hilft beim Abheilen von Wunden und bei chronischen Entzündungen. Kühlung der betroffenen Körperteile ist bei der Therapie hilfreich.

Salz Nummer 7: Magnesium phosphoricum D 6
Hilft bei Krämpfen, bei Schmerzen vor der Monatsregel, ziehendem Kopfschmerz, beruhigt die Nerven. Vermeiden Sie Druck, Berührungen und Wärme.

Salz Nummer 8: Natrium chloratum D 6
Lässt Schleimhäute abschwellen (gut vor allem bei verstopfter Nase und bei Schnupfen), hilft bei Schwellungen in den Gelenken, regelt generell Störungen des Flüssgkeitshaushalts.

Salz Nummer 9: Natrium phosphoricum D 6
Ganz wichtig gegen die generelle Übersäuerung unseres Körpers und die überschiessende Talgbildung infolge falscher Ernährung (zu fett, zu scharf). Hilft bei Stoffwechselproblemen und Verdauungsstörungen. Fast zwei Drittel aller Deutschen sind übersäuert, Natrium phosphoricum stellt die Balance zwischen basisch und sauer wieder her. Wenn Sie zu fettiger Haut neigen, dann empfiehlt sich eine Salbe mit Salz Nr 9.

Salz Nummer 10; Natrium sulfuricum D 6
Dieses Schüßler-Salz hilft Ihnen bei Durchfall, Hautausschlag, es führt Giftstoffe aus dem Körper ab und hemmt Entzündungen. Hilfreich auch bei angeschwollenem Gewebe. Bei feuchtem Wetter verschlimmern sich die Beschwerden.

Salz Nummer 11: Silicea D 12
Ist auch als Kieselsäure bekannt und hilft Ihnen bei Knochen-, Sehnen und Knorpelproblemen. Es stärkt das Bindegewebe (Cellulite), mindert die Faltenbildung in der Haut.

Salz Nummer 12: Calcium sulfuricum D 6
Hilft bei entzündlichen Gelenken, bildet Knorpel. Ausserdem regt dieses Schüßler-Salz die Leber an, fördert den Gallenfluss, Schadstoffe können bessere ausgeleitet werden.

So hilft Kneipp bei Wechseljahrbeschwerden

Wallungen, Unausgeglichenheit, Nervosität, Angst oder Depressionszustand . Die Kneipp-Therapie kann hier besonders erfolgreich eingesetzt werden.

Wassertherapie: Praktisch eignen sich alle Kneippanwendungen wie Trockenbürsten, kalte Waschungen, Wassertreten, kaltes Fussbad, Luft- und Sonnenbad. Sauna kräftigt das Nervensystem und aktiviert das Immunsystem, was die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren sehr erleichtert. Vor allem wirken die morgendlichen kalten Waschungen mit einem Leinentuch oder das kalte Halbbad kräftigt auch das vegetative Nervensystem, ausgleichend auf die Psyche und erfrischend auf das Gemüt. Zur allgemeinen Erfrischung sind die Waschungen sehr geschätzt bei Hitzewallungen. Stören Hitzewallungen in der Nacht den Schlaf, bringen die kalten Waschungen oder das kalte Halbbad wohltuende Erleichterung und guten Schlaf, sie werden dann vom Bett aus genommen mit anschliessender Wiedererwärmung im Bett. Am Abend entspannt das warme Bad mit Lavendel, Melissen oder Hopfen, das warme Fussbad oder Wechselfussbad oder das warme Sitzbad mit Zinnkraut. Kaufen Sie im Kneippverein für Fr. 19.- das Buch „Praktische Kneipp-Anwendungen“, hier ist alles im Detail beschrieben oder besuchen Sie den Vortrag mit Praxis „Einführung in die Kneipp-Therapie und das Nordic Walking.“

Heilkräuter: Bei Schweissausbrüchen, Hitzewallungen, Angst oder nervösen Zuständen: Teekur oder Frischpflanzensaft von Salbei. Bei Verstimmung: Tee- oder Saftkur mit Johanniskraut. Das Johanniskraut hat eine heilsame Wirkung bei seelischen Verstimmungen. Das Johanniskraut ist der Sonnenschein der Seele und ist eine hervorragende Naturarznei bei Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Angst und den damit zusammenhängenden Befindlichkeitsstörungen. Beruhigend wirkt der Hopfenzapfen, bei seelischer Erregung entspannt und beruhigt, die Pestwurz als Tropfenzugabe in den Tee. Kalzium- und magnesiumreiche Kneippkost. Ernährung: Zum Frühstück Haferfrischkornmüsli mit Blütenpollen und Sanddornmark, ergänzt mit einem Kalkpräparat (Weleda) oder einer Mineralsalzmischung. Vermeiden Sie Übergewicht. Betrachten Sie die Wechseljahre als neuen Lebensabschnitt und Chance. Oder nehmen Sie „premens“ Mönchspfeffer Filmtabletten.
Bewegung: An frischer Luft z.B. Nordic Walking. Ebenso ist schöne Musik, Musikspielen, Tanzen – Balsam für die Seele.
Ausgewogen und fettarm essen Frauen mit starkem Übergewicht leiden oft mehr unter Wechseljahrsbeschwerden und haben zudem ein höheres Krankheitsrisiko.
Stoffwechsel anregen. Wechselbäder und -duschen, Bürstenmassagen, Schwimmen, Gymnastik, Spaziergänge, Walken. Das Tageslicht und Sonne bringen den Stoffwechsel auf Trab. Kalter Kneipp-Schenkelguss.
Hitzewallungen. Gegen Hitzewallungen helfen Tees von Weissdorn, Hirtentäschel, Salbei, Hopfen, Basilikum, Thymian, Schafgarbe oder eine Mischung aus Frauenmantel, Zinnkraut und Salbei. Kneipp-Wassertreten oder der kalte Kneipp-Schenkelguss oder ein kaltes Armbad.n Oder nehmen Sie „premens“ Mönchspfeffer Filmtabletten.
Schlafstörungen und Stimmungstiefs
Tees von Melisse, Johanniskraut, aber auch Baldriantropfen können Schlafstörungen und Stimmungstiefs lindern. Abends kalte Waschung mit einem Leinentuch, Knieguss.
Knochen und Muskulatur trainieren Sport ist die beste Vorbeugung gegen Osteoporose! Wir empfehlen Ihnen Nordic Walking. Der natürliche Verlust an Knochenmasse wird gebremst, und die gekräftigte Muskulatur schützt den Knochenapparat vor Verletzungen. Sport hebt auch die Stimmung und das Selbstvertrauen.
Möglichst nicht mehr rauchen und wenig Alkohol trinken. Diese Genussmittel wirken ungünstig auf den Stoffwechsel und erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das nach den Wechseljahren ohnehin zunimmt. Ausserdem verstärken Alkohol und Nikotin die Neigung zu Osteoporose. Auch Kaffee hat diese Wir
kung.