Modernes “Kneippen” zum Wohlfühlen

Sanftheit, Wohlfühlen und Behaglichkeit: Diese drei Begriffe stehen nur auf den ersten Blick dem
klassischen Kneipp’schen Wort „Abhärtung“ entgegen. In Wahrheit betonte Pfarrer Sebastian Kneipp
(1821 – 1897) immer wieder, dass die Erfahrung ihn besonders bei der Wassertherapie wiederholt zu
noch mehr Sanftheit und Behutsamkeit erzog. Kneipp für Gesunde bedeutet: Kneipp zum
Wohlfühlen. Die folgenden neun Kneipp’schen Klassiker werden von Medizinern und
Physiotherapeuten für Gesunde empfohlen: Probieren Sie es aus!
Kneipp-Schönheitsguss (Gesichtsguss z.B. bevor Sie eine Passfoto erstellen)
für einen frischen und strahlenden Teint
Dieser Guss macht schön! Ist also nichts für Leute, die ohnehin gut aussehen? Eben doch: Speziell
bei Erschöpfung, Kopfweh oder einfach, weil Sie noch besser aussehen wollen. Ihr Gesicht strahlt
hinterher mehr Leben aus! Bei regelmässiger Anwendung werden Sie erleben, wie wohl sich Ihre
Haut fühlt und wie sie straffer und strahlender wird. Davon abgesehen, erfrischt der Schönheitsguss
nicht nur Ihren Kopf, sondern den ganzen Körper. Das nämlich ist Trick und Erfolgsrezept der
Kneipp’schen Wasseranwendungen: Sie wirken nicht nur an dem Ort, auf den Sie den Wasserstrahl
richten, sondern sie haben sozusagen Tiefgang mit Breitenwirkung und beeinflussen alle
Körpersysteme speziell die Kopfdurchblutung.
So wird’s gemacht: Ihr Badezimmer sollte schön warm sein (niemals kalte Temperatur-Reize auf
kalte Haut oder gar bei unangenehmen Fröstelgefühlen!) Setzen Sie sich vor die Badewanne, legen
Sie sich ein Handtuch um den Hals, beugen Sie sich leicht nach vorn. Ideales Handwerkszeug für
den Schönheitsguss ist ein Kneipp-Aufsatz für die Dusche (gibt’s zu kaufen, unter anderem beim
Kneippverband). Das Wasser soll die Haut weich ummanteln.
Drehen Sie die Temperatur auf kühl bis kalt (Ihr persönliches Empfinden ist hier der Massstab!) und
beginnen Sie an der rechten Schläfe, führen Sie den Strahl über die Stirn bis zur linken Schläfe und
zurück, anschliessend die rechte Gesichtshälfte mit drei senkrechten Strichen begiessen, dann
dasselbe links. Nun umkreisen Sie das Gesicht dreimal mit dem Strahl. Vergessen Sie nicht das
Atmen zwischendurch, betonen Sie ruhig die Ausatmung! Nach dem Guss Gesicht leicht abtupfen.
Kneipp-Muntermacher (das kalte Armbad)
Regt an, ohne aufzuregen
Die „Tasse Kaffe der Naturheilkunde“ beruhigt nervöse Zustände und macht geistig fit, denn der
Muntermacher wirkt ausgleichend und anregend zugleich. Sie können diese beliebte
Kneippanwendung morgens, oder besser noch am frühen Nachmittag machen und werden sehen,
dass Müdigkeit oder Erschöpfung verschwinden.
So wird’s gemacht: Füllen Sie Ihr Waschbecken (besser: Ihr Kneipp-Armbecken) mit kaltem Wasser
und tauchen Sie die Arme bis zur Mitte der Oberarme ein. Nach 30 Sekunden – falls die Kälte
schmerzt, früher – beenden. Wasser abstreifen, nicht abtrocknen. Arme bewegen, bis Wärmegefühl
eintritt.
Kneipp-Gefässjogging (Wechselwarmer Schenkelguss)
Für schöne, gesunde Beine
Diese Kneipp-Wohlfühlmethode joggt Ihre Venen! Müde oder angelaufene Beine nach einem langen
oder an einem heissen Tag? Eine schnelle Erfrischung hilft Ihrem Körper, damit leichter fertig zu
werden.
Ihre Beinmuskeln werden locker, müde Füsse wieder frisch; Sie helfen allen Organen und besonders
den Venenpumpen bei ihrer Arbeit, stärken das Immunsystem und heilen vielleicht sogar Ihre
Kopfschmerzen. Kneipp-Gefässjogging, öfters angewandt, wirkt ganzheitlich! Ziemlich sicher
verkraften Ihre Beine künftig heisse Aussentemperaturen und grosse Anstrengungen mühelos.
So wird’s gemacht: Sie brauchen ein Kneipp-Giessrohr. Das Wasser soll die Haut ummanteln, nicht
Druck ausüben. Zunächst stellen Sie die Temperatur auf angenehm warm. Sie beginnen am rechten
Fuss aussen und führen den Wasserstrahl aufwärts bis zur Hüfte, verweilen kurz dort und führen den
Wasserstrahl vorne-innen am Bein wieder abwärts. Dasselbe am linken Bein wiederholen. Nun
Wasser auf kalt bzw. kühl stellen, beide Beine erneut begiessen, noch zweimal wiederholen (also kalt
beenden). Schon haben Sie eine Mini-Wellnesskur zu Hause durchlaufen. Zum Abschluss erst die
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rechte, dann die linke Fusssohle abgiessen. Für Wiedererwärmung sorgen, also entweder Socken
anziehen, gehen, bewegen oder für eine halbe Stunde ins Bett legen.
Auch vor dem Gefässjogging sollten Sie unbedingt warme Füsse haben, entweder aktiv durch
Bewegung oder passiv durch Bettwärme. Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) liess seine
Patienten das Wasser für die Behandlung selbst pumpen, so war ihnen auf jeden Fall warm!
Kneipp-Kick (das wechselwarme Armbad)
Wohlig-vitalisierend
Dieser Kick trägt dazu bei, den Körper zu entkrampfen und zu entspannen. So leistet er gute Dienste
auch gegen Nervosität. Nehmen Sie diese Wohlfühl-Anwendung regelmässig dreimal die Woche, und
sie stärkt dauerhaft Ihr Immunsystem.
So wird’s gemacht: Ein Waschbecken (besser: Kneipp-Armbadewanne) mit warmem, eins mit
kaltem Wasser füllen. Bequem hinsetzen und die Arme bis zur Mitte der Oberarme ins Warme
eintauchen. So bleiben, bis Ihnen schön warm ist, also in der Regel einige Minuten. Nun halten Sie
die Arme in das Kalt-Becken, und zwar maximal zehn Sekunden. Zweimal wiederholen (also kalt
beenden). Wasser nur abstreifen; warm anziehen und ab ins Bett – oder durch Bewegung wieder
warm werden.
Kneipp-Allrounder (Wassertreten)
Harmonie und Balance für Ihre Energie
Den Kneipp-Allrounder kennen viele unter dem Namen „Wassertreten“. Am schönsten ist das in
einem Bach, an einem flachen Seeufer oder in einem Kneipp-Becken, notfalls tut es aber auch Ihre
Badewanne zuhause. Der Allrounder wirkt wohltuend, erfrischend und heilsam nicht nur bei
Nervosität, Stress und Erschöpfung, sondern auch – unter anderem – bei Kopfschmerzen,
Einschlafstörungen, bei müden Beinen oder übermässig schwitzenden Füssen. Nicht zuletzt ist es
auch für Gesunde eine angenehme Mini-Erfrischungskur bei grosser Hitze oder während einer
Wanderung. Es stärkt die Abwehrkräfte und harmonisiert das gesamte vegetative Nervensystem
(also alle willensunabhängigen Körperfunktionen). Je öfter Sie Wasser treten, desto besser wird es
Ihnen gehen!
So wird’s gemacht: Das Wasser soll bis knapp unters Knie reichen. Vor Beginn müssen Ihre Füsse
unbedingt gemütlich warm sein. Nun stapfen Sie wie der Storch im Salat durchs kalte Wasser. Bei
jedem Schritt einen Fuss ganz aus dem Wasser heben. Nach einer bis drei Minuten wird’s
unangenehm, Sie fühlen die Kälte schneidend an Füssen und Unterschenkeln. Das ist der richtige
Zeitpunkt, um auszusteigen. Füsse nicht abtrocknen, nur das Wasser mit den Händen abstreifen und
ein wenig herumlaufen, damit die Füsse wieder warm werden.
Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) schrieb über das Wasser: „… ein allgemeines Abhärtungsmittel,
das gar nichts kostet, recht einfach ist und die herrlichsten Erfolge bringt.“
Kneipp-Ruhequelle (der Wadenwickel)
Für Ruhe und Gelassenheit
Eigentlich ist der klassische Name der Ruhequelle – Wadenwickel – nicht ganz korrekt, denn hier
wird nicht nur eine Wade eingewickelt, geschweige denn zwei –, sondern der gesamte Unterschenkel
vom Knie bis zum Knöchel. Die Anwendung entfaltet ihre Sofortwirkung bei Überhitzung, kleinen
Entzündungen oder Blutergüssen und lindert Überanstrengung nach langem Stehen und Gehen.
Aber nur, wenn Sie es kurz machen, höchstens bis zu fünf Minuten.
Danach kehrt sich die Wirkung um und die Ruhequelle macht ihrem Namen alle Ehre: Sie beruhigt
und gleicht aus, entzieht dem Körper Wärme, hemmt Entzündungen, strafft das Gewebe und lindert
Schmerzen. Wenn Sie also Einschlafstörungen oder Nervosität lindern wollen, geben Sie der
Ruhequelle daher 20 Minuten oder mehr Zeit. Denn dann beruhigt sie den ganzen Menschen.
So wird’s gemacht: Sie brauchen drei Tücher (Wickeltuchsets gibt es auch bei: www.kneipp.ch):
ein Leintuch (30 x 70 cm), ein Baumwolltuch (34 x 70) und ein Wolltuch (32 x 70).
Leintuch in kaltes Wasser tauchen und leicht auswringen. Tücher faltenlos, straff, aber nicht zu fest
um den Unterschenkel wickeln, zunächst auf die Haut das Leintuch, darüber das Zwischentuch aus
Baumwolle und aussen das Wolltuch. Decken Sie Ihren „Patienten“ gut zu, lassen Sie ihn ruhen und
halten Sie Ablenkungen und Unruhe von ihm fern.
Kneipp-Morgentau (Tautreten am frühen Morgen)
aktiviert Körper und Geist
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Wussten Sie, dass 15 Prozent der Menschheit zur Gattung der Morgenmuffel gerechnet werden? Für
sie und für Schlaffis aller Art gibt es eine angenehme Methode, um wach und fit zu werden: den
Kneipp-Morgentau.
Das macht nicht nur Spass, es kräftigt auch Venen und Durchblutung, stabilisiert das vegetative
Nervensystem (zuständig für Stress und Ruhe!) und stärkt, vor allem bei wiederholter Anwendung,
die Widerstandskräfte gegen Infekte und andere Krankheiten. Positiv wirkt es auch gegen Kopfweh
und – Überraschung! – häufig gegen Schweissfüsse.
So wird’s gemacht: Stapfen Sie morgens ein paar Minuten barfuss durch taufeuchten Rasen. Wenn
Sie sich beim Laufen unwohl fühlen oder gar schneidenden Kälteschmerz in den Füssen empfinden,
sofort aufhören! Wichtig: Vorher und nachher ist Frieren verboten – am besten also, raus aus dem
warmen Bett und rein in die Wiese. Hinterher Strümpfe und Schuhe anziehen und bewegen zum
Wiederwarmwerden.
Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) empfahl übrigens das Barfussgehen schlechthin und ermahnte vor
allem Mütter, Kinderfüssen ihre natürliche Freiheit zu lassen. Vortreffliche Wirkungen habe das
Barfussgehen und sei in der Zeit seiner Jugend noch Gang und Gäbe gewesen: „Kaum machte im
beginnenden Frühling (…) der Schnee Miene, sich zurückzuziehen, da traten unsere blossen Füsse
schon ihre Spuren in den mit Wasser getränkten Boden, und wir fühlten uns froh, heiter und gesund“,
erinnerte sich der heilkundige Pfarrer aus dem Allgäu in seinem Buch „Meine Wasserkur“ und
empfahl das Barfussgehen seinen Patienten knapp, aber bestimmt: „Das natürlichste und einfachste
Abhärtungs-Mittel.“
Kneipp-Schneezauber (Schneelaufen im frischen Schnee)
Kneipp-Morgentau für Fortgeschrittene, Hartgesottene und Überhitzte: Statt durch taufeuchtes
Gras staken Sie über eine schneebedeckte Wiese. Ideal für Skiläufer oder Winterwanderer, die sich
eine „heisse Sohle“ gelaufen haben! Prickelnder Erfrischungs-Effekt garantiert – nebst allen
Nebenwirkungen, wie wir sie in „Kneipp-Morgentau“ beschrieben haben.
Kneipp-Fitness (Wechsel Armguss)
Eine angenehme Erfrischung
Das können Sie praktisch an jedem Wasserhahn machen und damit auf die sanfte Tour Müdigkeit
und Erschöpfung vertreiben. Ihr Kreislauf dankt es Ihnen, Sie fühlen sich angenehm erfrischt und
munter.
So wird’s gemacht: Falls Sie keine optimale Ausstattung mit Kneipp-Giesshandstück haben, stellen
Sie sich vor die Badewanne, beugen sich vor und benutzen Ihre Dusche (Strahl auf weich stellen,
nicht auf spritzig: Das Wasser soll die Haut ummanteln).
Nun geht es los. Kneipp-Fitness beginnt immer warm und endet kalt.
Sie begiessen zunächst den rechten Arm aussen vom Handrücken aufwärts bis zur Schulter,
verweilen dort, bis sich der Arm richtig schön warm anfühlt, und lenken den Strahl dann innen von der
Achsel bis zur Handfläche abwärts zurück. Denselben Vorgang am linken Arm wiederholen. Nun
wiederholen Sie es am rechten, dann am linken Arm noch einmal mit kaltem Wasser. Allerdings
verweilen Sie nur ganz kurz am Schulterbereich. Nun das Ganze noch mal warm, dann noch mal kalt
wiederholen. Am Schluss Wasser nur abstreifen, nicht abtrocknen. Ziehen Sie sich etwas an und
sorgen Sie für Wiedererwärmung, am besten durch Bewegung. Pendeln Sie die Arme warm.

Venenprobleme und ihre Ursachen

Warum Briefträger früher keine Krampfadern hatten
Nicht zufällig beschäftigen sich Kneipp-Ärzte mit den Veneleiden, denn die krankhaften Veränderungen an der Venenwand schlagen sich an der Hautoberfläche als „Besenreiser“, „Krampfadern“ oder „offenes Bein“ nieder. Um gleich mit einem Irrtum aufzuräumen: Die Krampfadern haben nichts mit Krämpfen zu tun, sondern beziehen ihren Namen vom althochdeutschen Wort „Krummadern“. Ihr geschlängelter Verlauf war Namensgeber.

Wer bekommt Krampfadern? Grundsätzlich ist der aufrechte Gang des Menschen mit einem Anstieg des Gefässinnendrucks in den Venen verbunden. Im Liegen beträgt der Venendruck 15 mm Hg. Beim stehen addiert sich der hydrostatische Druck der in den Venen enthaltenen Flüssigkeitssäule vom Herzen abwärts dazu und erreicht etwa 135 mm Hg in der Knöchelregion. Tiere laufen normalerweise auf allen Vieren und neigen deswegen auch nicht zu Krampfadern. Ein Zoobesuch bei den Giraffen beseitigt jeden diesbezüglichen Zweifel! Damit nun das Blut aus den Beinen gegen die Schwerkraft zum Herzen zurückfliessen kann, existiert ein ausgeklügeltes System, das nach Art eines Paternosters funktioniert. Bei jedem Schritt, den man tut, drückt der Wadenmuskel die Venenwände zusammen und damit das in den Venen enthaltene Blut nach oben. Damit es bei der Muskelerschlaffung nicht wieder zurückfällt, gibt es eine Art Ventile, die Venenklappen, die das Zurückströmen verhindern.
Anfällig für Krampfadern, also erweiterte oberflächliche Venen sind:
Menschen über 50 Jahre

Frauen, besonders wenn sie mehrere Schwangerschaften hinter sich haben

Schwangere

Menschen mit Steh- und Sitzberufen

Töchter und Söhne von Eltern, die an schwerer Krampfaderleiden oder offenen Beinen leiden.
Bewegung macht den Beinen Freude (Ideal ist Nordic Walking)
Erst nach mehreren Schritten ist das Venensystem in den Beinen durch das Pumpsystem wirklich entstaut. Vielleicht wird auch jetzt verständlich, warum die Briefträger keine Krampfadern bekommen. Man kann übrigens bei Beinbeschwerden sehr einfach selbst feststellen, welche grundsätzliche Ursache sie haben. Als Faustregel gilt:
Venöse Beschwerden bessern sich beim Gehen,

arterielle verschlechtern sich dabei und

Gelenkentzündungen machen sich durch zunehmende Schonhaltung wegen der Schmerzen bemerkbar (morgendliche Steifigkeit, Belastungsbeschwerden, etc).

Der Kneippverein Meilen und Umgebung bietet jedes Jahr im April / Mai Kurse „für schöne und gesunde Beine“ an. Werden Sie Mitglied, dann erhalten Sie automatisch die entsprechenden Unterlagen zugestellt und der Kurs ist für Sie kostengünstiger.

Viel Bewegung, der Weg zur Gesundheit ist der Fussweg (wir bieten, im Kneippverein, Wanderungen, Nordic Walking und Venengymnastik an)

Nachts bei flach liegendem Oberkörper die Beine etwa 15 cm hochlagern

Bereits vor dem morgendlichen Aufstehen sollten Sie die Kneipp-Entstauungsgymnastik anwenden

Während des Tages beim Stehen die Fersen langsam anheben bis zum Zehenstand, dann auf den Fersen abstützen und alle Zehen hochheben. (Venenpumpe betätigen).

Auf Vollwert-Ernährung achten mit viel Rohgemüse und frischen Früchten

Heisse Bäder und Sonne sowie Stauungen vermeiden

Heilpflanzen einsetzen wie Rosskastanie, Hamamelis, Arnika und Steinklee einsetzen (Kneippkurse besuchen)

Kneippsche Wasseranwendungen einsetzen wie Unterkörperwaschung, Tau- und Schneelaufen, Wassertreten und Schenkelgüsse.

Kennen Sie das „Kneippsche Fussreflexzonenbad“? Kennen Sie den Knie- und Schenkelguss?

Nasse Leinensocken oder Wadenwickel, bei Entzündungen helfen Lehm- oder Quarkwickel

Lernen Sie die Vorzüge der Kompressionstherapie kennen – es gibt auch modische Kompressionsstrümpfe (wir beraten Sie gerne)

Am Venenkurs erhalten Sie kostenlos die Broschüre „Was tun wenn Ihre Beine schmerzen“

Einsatz von CERES Schafgarben Urtinktur, Rosskastanien Urtinktur sowie Steinklee Urtinktur, je 3 x 3 Tropfen auf die Zunge träufeln.

Bildreportage Venentrainingskurs

Der Herzmuskel in Arbeit

Das Kreislaufsystem mit seinen verschiedenen Blutgefässen teilt sich in zwei grosse Bereiche auf, den Körperkreislauf und den Lungenkreislauf. Der Körperkreislauf beginnt mit der Austreibung des sauerstoffreichen Blutes aus der linken Herzkammer in die grosse Körperschlagader, die Aorta. Von der Aorta zweigen alle anderen grossen Schlagadern ab. Sie teilt sich auf in kleinere Arterien, die das Blut in die verschiedenen Körperbereiche transportieren. Die ¨Äste verzeigen sich immer mehr. Die kleinen Arterienäste werden Arteriolen genannt. Die Arteriolen gehen schliesslich in die Kapillaren über. Diese Gefässe sind hauchdünn. In ihnen findet der Austausch von Sauerstoff, Nährstoffen und Stoffwechselendprodukten statt. Sie sind das Bindeglied zwischen Arterien und Venen. Die Kapillaren gehen in die Venolen über. Venolen sind feine Blutgefässe, die das nach dem Stoffaustausch sauerstoffarme Blut sammeln. Sie verbinden sich zu immer grösseren Venen, die schliesslich in die obere und untere Hohlvene münden. Diese beiden grossen Venen führen das Blut zurück zum Herzen und münden im rechten Vorhof des Herzens.
An dieses System des Körperkreislaufs schliesst sich der Lungenkreislauf an. Aus der rechten Herzkammer wird das Blut, das immer noch sauerstoffarm ist, über die Lungenarterie vom Herzen weg in die Lunge gepumpt. In der Lunge verzweigen sich die Blutgefässe wie im Körperkreislauf so lange, bis sie nur noch so dünn wie die Kapillaren sind. Im Kapillarnetz der Lungen, das die feinen Lungenbläschen wie ein Netz umgibt, findet wieder ein Stoffaustausch statt. Das sauerstoffarme Blut gibt das Kohlendioxid in die Luft der Lungenbläschen ab und nimmt gleichzeitig Sauerstoff aus der Atemluft in den Lungenbläschen auf. Das Kohlendioxid wird mit der Atemluft abgeatmet. Nach dem Stoffaustausch vereinigen sich die Blutgefässe wieder, und führen das jetzt wieder sauerstoffreiche Blut über die Lungenvene von der Lunge zum linken Vorhof des Herzens zurück.

Heilsame Einbildung

Der Placebo-Effekt ist schon erstaunlich: Glaubt der Patient, nach allen Regeln der Kunst versorgt zu werden, wirkt die Behandlung – egal, ob er ein Medikament oder bloss eine farbige Zuckerpille einnimmt.

Der Placeboeffekt – Schlüssel zu unserer inneren Apotheke
Schon der Glaube an die Wirksamkeit eines Medikamentes kann zu besseren Heilungserfolgen führen. Und es sind sogar Fälle beschrieben, in denen Medikamente ohne Wirkstoff positive Effekte ausgelöst haben. In der Medizin werden solche scheinbar nutzlosen Medikamente Placebo genannt. … Doch immer wieder wird beobachtet, dass auch in Kontrollgruppen unerwartet starke Heilungseffekte auftreten. Eine mögliche Erklärung dafür bietet die Erwartungshaltung der Patienten der Kontrollgruppe.
Wer an die Wirkung des Medikamentes glaubt, kann scheinbar über die Mobilisierung der Selbstheilungskräfte den Heilungsprozess positiv beeinflussen. Inzwischen belegen viele Studien: Allein der Glaube , ein heilender Eingriff habe stattgefunden, kann Beschwerden lindern. Kommt dazu: Die Getäuschten bilden sich dies nicht bloss ein. „Scheinmedikamente können tatsächlich Veränderungen im Körper bewirken“, sagt Pharmakologe und Philosoph Georg Schönbächler vom Zürcher Collegium Helveticum, der das Placebo-Phänomen wissenschaftlich erforscht.

Am besten Untersucht ist diese körperliche Reaktion bei Schmerzen. Glaubt ein Patient, ein schmerzlinderndes Mittel zu bekommen, beginnt sein Gehirn Endorphine auszuschütten. Endorphine sind körpereigene Schmerzhemmer, chemisch verwandt mit Opium. Das Placebo aktiviert also eine Art innere Apotheke, die ganz real Schmerzen dämpft. Neben den Endorphinen sind Forscher heute weiteren körpereigenen Substanzen auf der Spur, die ebenfalls Placebo-Reaktionen vermitteln können. Zu ihnen gehören die Botenstoffe Dopamin und Serotonin, die für das Wohlbefinden eine wichtige Rolle spielen. Schönbächler bringt das Placebo-Prinzip auf den Punkt: „Die Erwartungsheilung eines Patienten setzt Selbstheilungskräfte des Körpers frei.“
Wie stark dieser Effekt ausfällt , hängt unter anderem von der Form des Eingriffes ab. Je beeindruckender das medizinische Verfahren, desto grösser unsere Erwartungen: Skalpell und Spritze kicken die Selbstheilungsmechanismen stärker an als simple Pillen. Bei Tabletten spielt selbst die Farbe eine Rolle: Farbige helfen besser als farblose, blaue wirken beruhigend, und rote helfen besonders gut gegen Rheuma und Arthritis – auch wenn kein Wirkstoff drinsteckt.
Die Kraft der Vorstellung wirkt nicht nur bei Scheinbehandlungen. Fachleute nehmen an, dass sie einen beachtlichen Teil der Wirkung „echter“ Arzneimittel und Therapien ausmachen. Möglicherweise ist der Placebo-Anteil bei echten medizinischen Massnahmen sogar besonders hoch, sagt Schönbächler. Denn erste Anzeichen einer Besserung lassen uns erst recht auf den Erfolg der Therapie vertrauen.
Selbst wenn alternative Heilmethoden tatsächlich nur den Placebo-Effekt ausschöpfen – wirkungslos sind sie deswegen nicht. Dem Patienten hilft ein starkes Placebo unter Umständen mehr als ein schwacher Wirkstoff. Alternative Heilkundler haben vielen Schulmedizinern eines voraus: Sie nehmen sich Zeit für den Patienten, beziehen den ganzen Menschen mit ein und strahlen Zuversicht aus. Diese Zuwendung aktiviert beim Kranken die Kräfte der Vorstellung und letztlich der Selbstheilung.
Die meisten Schulmediziner verbinden das Placebo-Phänomen bis heute mit Scharlatanerie. Damit geben sie ein wertvolles Heilmittel aus der Hand. „Ärzte und Ärztinnen sollten überlegen, wie sie Placebo-Reaktionen therapeutisch einsetzen können“, sagt Georg Schönbächler. Bereits ein weisser Kittel, ein Rezeptblock oder ein Blutdruck-Messgerät kann beim Kranken Heilungs-erwartungen wecken. Ein verständnisvolles Gespräch und positive Informationen zur Behandlung verstärken noch das Gefühl des Patienten, gut aufgehoben zu sein. Der Arzt selbst wird so zum Placebo.
Bei einer Placebo-Reaktion verändern Gedanken die Abläufe im Körper das heisst die Selbstheilungskräfte werden eindeutig aktiviert und dem Patienten geht es wieder besser.

Heilpflanzentherapie vom Säugling bis ins hohe Alter

Sebastian Kneipp sagte: „Mit jedem Schritt und Tritt, welchen wir in der Natur machen, begegnen wir immer wieder Pflanzen, die für uns höchst nützlich und heilbringend sind.“ Heilkräuter gewonnen aus dem Schatz der Natur, schenken uns ätherische Öle, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Flavonoide und Glykoside. Heute werden Heilkräuter kontrolliert ökologisch angebaut, sorgsam ausgewählt und schonend für die Weiterverarbeitung aufbereitet.

Die Wirksamkeit der pflanzlichen Heilmittel und Arzneien aus der Natur ist unbestritten. Die zumeist milden Wirkungen erlauben lange Anwendungen ohne schädliche Nebenwirkungen. Heilkräuter aus als Tees, Säfte, Salben oder Dragees, vor allem aber als wohltuende Badezusätze (Kneipp Schweiz), sind charakteristisch für die naturverbundene Kneipp-Methode. Werden Sie Mitglied im Kneippverein Meilen, wo div. Heilkräuteraktivitäten durchgeführt werden wie Vorträge, Heilkräuterwanderungen, Seminare, Workshops, wobei Salben und Tinkturen hergestellt werden.

Unser Herrgott hat für jedes Leiden ein Kräutlein wachsen lassen.
Sebastian Kneipp

Lernen Sie bei uns die Heilpflanzen kennen

Überblick über die Pflanzenwirkstoffe

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente: Viele davon sind essenzielle Nahrungsbestandteile, weil unser Körper sie nicht selbst bilden kann. Gerbstoffe wirken zusammenziehend und – innerlich eingenommen – bisweilen magenreizend, da sie Bakterien, die sich auf Schleimhäuten oder verletzten Hautpartien angesiedelt haben den Nährboden entziehen.
Bitterstoffe: Die drei verschiedenen Arten von Bitterstoffen regen die Magensäfte und Verdauung an; wirken auf Leber und Gallenblase, gegen Bakterien und Parasiten und stärken den Kreislauf. Ätherische Öle sind stark riechende, flüchtige Stoffe. Ihr Wirkungsspektrum ist vielfältig – entzündungshemmend, schleimlösend, desinfizierend, die Verdauung anregend, harntreibend und krampflösend.
Glykoside sind zuckerhaltige Stoffe mit zum Teil starker – bei Überdosierung auch giftiger – Wirkung, beispielsweise auf Herz und Verdauung. Kieselsäure hat eine stärkende Wirkung auf den Stoffwechsel von Haut und Bindegewebe sowie auf Sehnen und Bänder.
Saponine sind Stoffe, die zusammen mit Flüssigkeit Schaum bilden. Sie können schleimlösend, wassertreibend und stoffwechselanregend sein. Schleimstoffe quellen mit Wasser vermischt zu einer gallertartigen Masse auf. Sie schützen Schleimhäute und Wundoberflächen, können aber auch abführend wirken.
Alkaloide sind stickstoffhaltige, wasserlösliche Basen vieler Pflanzen. Die Dosierung entscheidet oft darüber, ob diese Substanzen für den Menschen heilsam oder giftig sind. Deshalb sind Pflanzen mit Alkaloiden nicht zur Selbstbehandlung geeignet.

      Kneipp Heilkräuter-Apotheke
Heilpflanzen, zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Standort geerntet, werden sorgfältig getrocknet und in Säckchen aufbewahrt. Wer dies nicht einwandfrei versteht, sollte die Heilkräuter in der Drogerie kaufen. Auch bei der Zubereitung sind Regeln zu beachten, sonst gehen wertvolle Wirkstoffe verloren.
Teezubereitung: Dosis pro Tasse ein Teelöffel Kräuter. Für den Teeaufguss, Blüten und Blätter
heisses Wasser über die Kräuter giessen und zugedeckt 10 Min. ziehen lassen. Abseihen und langsam Schluckweise trinken.
Atemwege Atemwege 
Angina, Halsweh Salbei-Aufguss:       Gurgelmittel, entzündungswidrig
Thymian Aufguss:    desinfizierend, Schleim- und Krampflösend
Kamille Aufguss:      desinfizierend, schleim- und krampflösend
Kalt-Warm-Auszug: Hagebutte, natürliches Vitamin C
Bronchitis, Husten Thymian, Spitzwegerich, Huflattich, Isländisch Moos, Aenis, Fenchel, Kümmel Eukalyptus, Bibernelle, Andorn, Lungenkraut, Eibisch und Königskerze. 
Asthma Eibisch, Thymian, Huflattich, Isländisch Moos, Pestwurz, Sonnentau, Fenchel, Eukalyptus und Spitzwegerich.
Erkältung, Grippe, Fieber Lindenblüten, Holunderblüten, Thymian, Spierstaude, Stechpalmenblätter, Schafgarbe, Fieberklee, Bibernelle, Weidenrinde (in Teemischung).
Verdauung Verdauung
Appetitmangel Löwenzahn, Schafgarbe, Krauseminze, Wermut, Enzian, Kalmus, Tausendguldenkraut.
Nervöse Magen-Darm Beschwerden Kamille, Kümmel, Johanniskraut, Knoblauch, Pestwurz, Wermut, Salbei, Melisse, Pfefferminze, Tausendguldenkraut.
Magen-Darmkatarrh Kamille, Kalmus, Salbei, Thymian, Pfefferminze, Ringelblume.
Magenschwäche Tee Kalt-Warm-Auszug: Eibisch, Salbei, Leinsamen, Tausenguldenkraut und Orangenschalen.
Magenschleimhaut-Entzündung Kalt-Warm-Auszug: Kümmel, Salbei, Pfefferminze, Kamille, Leinsamen und Eibischwurzeln.
Sodbrennen Teeaufguss mit Tausendguldenkraut oder Fieberklee, Leinsamen einnehmen, Ingwerwurzel kauen.
Verstopfung Leinsamen, Flohsamen, Faulbaumrinde, Kreuzdorn, Quittenkerne, Alpenwegerichsamen, Süssholz.
Blähungen Kümmel, Fenchel, Aenis, Pfefferminze, Schafgarbe, Iva, Engelwurz, Fieberklee, Bärlauch, Knoblauch.
Durchfall Heidelbeere, Tormentill, Thymian, Pfefferminze, Leinsamen, Gamander, Schlangenknöterich, Stiefmütterchen, Eichenrinde (in Teemischung), Haferschleim, Heilerde.
Leber, Galle Anregend und pflegend: Löwenzahn, Krauseminze, Pfefferminze, Schafgarbe, Engelsüss, Artischocke, Ringelblume, Andorn, Odermennig, Berberitzenrinde, Mariendistel, Heidelbeere (Leberdiät).
Nieren, Blase Nieren, Blase
Entzündung Harntreibend, entzündungswidrig und desinfizierend
Goldrute, Birkenblatt, Bärentraubenblätter, Preiselbeerblatt, Schliessgras,
Schwäche Harntreibend bei Wasserstauungen
Zinnkraut, Labkraut, Bruchkraut, Liebstöckel, Hauhechel, Seifenkraut, Attich, Bohnenschalen, Wacholder (nicht bei Nierenentzündung), Peterli, Indischer Nierentee.
Stärkungs-Kur Teeaufguss mit Goldrute, Brennessel, Hauhechel, Petersillie und Bohnenschale.
Herz, Kreislauf Herz, Kreislauf
Herzpflege Altersherz: Melisse, Weissdorn und Ginko
Äusserlich mit Arnikasalbe Herzgegend einmassieren.
Arterien Verkalkung: Weissdorn, Mistel, Knoblauch, Bärlauch.
Kreislauf Anregender Teeaufguss mit Birken- und Rosmarinblättern, Zinnkraut, Attichwurzel, Weinraute, Sanddorn, Schafgarbe und Berberritzenrinde
Venenstörungen, Krampfadern Raute, Schafgarbe, Berberitze, Faulbaum, Alpenrose, Honigklee, Steinklee, Mariendistel, Rosskastanie, Buchweizen.
Venenpflege Tee Kalt-Warm-Auszug: Eibisch, Meisterwurz, Wermut, Schafgarbe, Alpenrose und Faulbaum.
Blutdruck niedrig Teeaufguss mit Rosmarin, Zinnkraut, Mistel, Blasentang und Weissdorn. !Ausserlich Arnikasalbe in die Hergegend einmassieren, wirkt tonisierend.
Blutdruck hoch Weissdorn, Mistel, Bärlauch, Knoblauch, Löwenschwanz, Olivenblatt, Rauwolfia, Teeaufguss mit Birke, Zinnkraut, Mistel und Olivenblatt.       Pro Tag 3 Mal eine Tasse Hibiskus Tee trinken.
Blutarmut Brennesselblätter, Tausendguldenkraut, Schafgarbe.
Blutreinigung Löwenzahn, Birkenblatt, Brennessel, Zinnkraut, Klette, Stiefmütterchen, Quecke, Zwiebel, Kresse.
Rheuma, Gicht, Stoffwechsel Brennessel, Birke, Löwenzahn, Holunder, Schlehen, Schafgarbe, Hauhechel, Quecke, Bärlauch, Zwiebel.
Nervenkraft Nervenkraft
Anregung Rosmarin, Pfefferminze, Löwenzahn.
Beruhigung Melisse, Lavendel, Hopfen, Baldrian, Johanniskraut.
Schwäche Teeaufguss mit Johanniskraut, Melisse, Baldrian und Lavendel.
Johannisöl einreiben in die Magengegend reguliert die Funktionen des vegetativen Nervensystems.
Schlaflosigkeit Kräuter Kur
Abends:  Teeaufguss mit Melisse, Hopfen,, Lavendel, Johanniskraut und Erika.
Morgends: Rosmarin-Frischauszug 5-10 Tropfen
Mittags:    Johannisöl oder Blütensaft 10-15 Tropfen
Nachtschweiss Salbeitee
Wechseljahre Borrechtsch, Nachtkerzenöl
Migräne Lavendel, Melisse, Pfefferminze, Kamille.

 

Vollwertige Ernährung für die ganze Familie

Die Ansprüche, die Sebastian Kneipp an eine gesunde, ausgewogene und nahrhafte Kost stellte, stimmen mit der Vollwertkost der modernen Ernährungslehre überein. Schmackhaft leicht, vielseitig und möglichst naturbelassen ist die Kost in der Kneipp-Methode. Das gilt auch für Abnahmediät, Schonkostformen und Diäten bei Diabetes, Gicht und Fettstoffwechselstörungen. Empfohlen wird eine vollwertige, abwechslungsreiche Ernährung mit frischen Lebensmitteln wie Gemüse, Kartoffeln, Obst, Milch und Vollkorn-produkten, die möglichst Vitamin schonend und fettarm zubereitet werden sollen. Mageres Fleisch und Fisch ergänzen den Speiseplan als Beilage. Treten Sie dem Kneippverein Meilen bei und besuchen Sie Vollkornback- und Vollwertkochkurse. Wenn die Hälfte eine Tellers aus frischem Gemüse oder Früchten besteht und Kohlenhydrate sowie Eiweiss nur als Beilagen, dann haben wir schon über 80% richtig gemacht. Bei gleichgesinnten im Kneippverein Meilen wird man von der Gruppendynamik motiviert, denn in einer Gruppe macht das ganze viel mehr Spass.

Wenn der Vater vieler Krankheiten unbekannt ist, die Mutter ist immer die Ernährung.

„…Lasst das Natürliche so natürlich wie möglich. Die Zubereitung der Speisen soll einfach und ungekünstelt sein. Je näher sie dem Zustande kommen, in welchem sie von der Natur geboten werden, desto gesünder sind sie…“

Sebastian Kneipp

Wichtige Gesundheits-Tipps, Essen im Alter

Lebensmittel im DUO Essen, erhöht sich die Qualität der gesunden Wirkstoffe

Ernährung für das Hirn, Energie für die grauen Zellen Gesundheits-Tipps, Essen im Alter

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Konzentrieren wir uns auf den vitaminreichen Kampf gegen freie Radikale. Das sind keine Terroristen, sondern Moleküle, die ein Elektron zu wenig haben und beispielsweise von unserem Abwehrsystem erzeugt werden, um Bakterien und Viren zu vernichten. Gut so, aber sie sollten nicht überhand nehmen. Die Vitamine A, B6, C und E sowie Magnesium, Selen und Zink weisen freie Radikale in die Schranken. Woher nehmen und nicht stehlen? Sie können das wissenschaftlich angehen und sich einen ausgewogenen Früchtekorb zusammenstellen. Oder aber, essen Sie doch einfach jeden Tag genügend frisches Obst, Orangen, Kiwis, Trauben, Äpfel und Nüsse. Reicht, ist gesund . Tut gut.

Die Magie frisch gepresster Säfte
Säfte liefern lebendige Vitalstoffe, Enzyme und Antioxidantien. Säfte versorgen mit wertvollem Wasser, mit sekundären Pflanzenstoffen, mit organischen Mineralstoffen und bioverfügbaren Spurenelementen. Säfte kurbeln den Stoffwechsel an, unterstützen massiv den Abbau von Übergewicht und leiten effektive Entgiftungsprozesse ein. Die Nähr- und Vitalstoffe aus frisch gepressten Säften gelangen in wenigen Minuten in Ihre Zellen. Endlich erhält Ihr Körper das, wonach er sich seit Jahrzehnten sehnt – und zwar in geballter und natürlichster Form.

Säfte erfüllen Träume

Beim Wort „Saft“ denken Sie vielleicht zu allererst an Orangensaft oder Apfelsaft. Zwar haben auch diese beiden Säfte – wenn sie frisch gepresst wurden – herausragende Wirkungen auf den Organismus. Doch gibt es noch sehr viel wertvollere Säfte. Was halten Sie beispielsweise von Karottensaft, Randen-Saft und Spinatsaft? Und was von Selleriesaft, Gurkensaft und Kohlsaft? Kennen Sie Kartoffelsaft, Fenchelsaft und Ananassaft? Oder Alfalfasaft, Löwenzahnsaft und Petersiliensaft?

Tägliche Morgenration für 2 Personen, Vitamine und Mineralien und Vitalstoffe pur, die noch nicht alle erforscht wurden und Sie brauchen keine Nahrungs-ergänzungsmittel mehr und sind Topfit. Nachdem entsaften ein wunderbares natürliches Getränk. Dazu kommt noch etwas Molke von Vogel und wenig Olivenöl um das Betakarotin zu aktivieren sowie ein ausgepresster Zitronenschnitz.

Die Ernährungspyramide

Ernährungsgrundsätze:
Wir Essen zuviel
Wir Essen zu süss
Wir Essen zu salzig
Wir Essen zu Fett

5 x am Tag Obst oder Gemüse, das klingt viel, aber mit Obst als Zwischenmahlzeit ist es zu erreichen.
Beginnen Sie Ihr Frühstück mit einem Stück Obst
Obst und Gemüse als Zwischenmahlzeit verhindern Heisshungerattacken und versorgen Sie mit ausreichend
Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen.
Gemüsesticks, wie Kohlrabi, Paprika, Stangensellerie, Gurken, Paradeiser (Sommer), runden eine kalte
Jause ab. Gemüsecremesuppen sind ein ideales leichtes Abendessen im Winter.
Je abwechslungsreicher Sie Ihr Essen gestalten, umso mehr lebensnotwendige Nährstoffe Essen Sie.
Trinken Sie mindestens 1,5 – 2 Liter Flüssigkeit pro Tag, Tee, Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte
Also Essen Sie 5 x täglich Obst und/oder Gemüse und bevorzugen Sie frische Saisonprodukte
Setzen Sie auf BIO-Vollkornprodukte – in ihnen sind alle Vitalstoffe enthalten (Weissmehl???)
Essen Sie 1-2 x wöchentlich Fisch wie Thunfisch, Hering, Lachs (Omega 3 Fettsäure)
Reduzieren Sie den Eiweissanteil von Eiern, Fleisch und Wurstwaren (Cholesterin)
Setzen Sie auf auf kaltgepresste Öle wie Weizenkeimöl, Olivenöl (sparsam)

Ernährungspalette für den Alltag

Nahrung ist die beste Medizin
Antioxidantien, wie die Vitamine C und E, Carotinoide, Lykopin oder Lutein, gelten als Wunderwaffe gegen zahlreiche Erkrankungen. Tatsächlich gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass sie eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Krebs, Herzgefäss-Erkrankungen, Alzheimer oder einer Makula-Degeneration spielen könnten. Grund: Antioxidantien sind vermutlich in der Lage , schädliche Nebenprodukte des Zellstoffwechsels – sogenannte „freie Radikale“ – zu neutralisieren und so krank-machende Prozesse zu verhindern.
Wie US-Mediziner der Mayo-Klinik berichten, zeigen neue Forschungsergebnisse jedoch, dass entsprechende Nahrungsergänzungsmittel nur wenig bringen. Grund: In ihnen sind nur einzelne oder wenige Antioxiidantien enthalten. Anders manche Lebensmittel: In ihnen stecken oft Tausende antioxidativer Substanzen, die sich sinnvoll ergänzen. Nachfolgend einige besonders gute Antioxidantien-Quellen aus der Natur.

Heilen mit Heilpilzen gemäss Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM)

Sensationelle Erkenntnisse über Heilstoffe in unseren Lebensmitteln
Es handelt sich hier um wissenschaftliche Untersuchungen
1. Der chinesische Pilz verdünnt das Blut in den Adern. 2. Zwiebeln für das Herz. 3. Gerste Hafer und das vegetarische Geheimnis. 4. Die grossen Entdeckungen über den Fisch. 5. Der Konnex zwischen Kohl und Krebs. 6. Die Abwehr durch Nüsse und Samen. 7. Die Suche nach dem geheim- nisvollen Karottenfaktor. 8. Neue phantastische Joghurtgeschichten.

Äpfel

Ein gutes Herzmittel

Senken den Cholesterinspiegel im Blut

Senken den Blutdruck

Stabilisieren den Blutzucker

Dämpfen den Appetit

Apfelsaft tötet infektiöse Viren ab

Ananas

Schlankheitsfrucht Enzyme kurbeln den Stoffwechsel an

Enthaltet 16 Mineralien und sämtliche Vitamine ausser D

Bromelain befreit Darm von Eiweiss-Schlacken

Bromelain bekämpft Gefässkrankheiten

Aminosäure Tryptophan bildet Botenstoff Seratonin Stimmung heben

Aprikosen
Am besten wissenschaftlich erfasst als möglicher Hemmstoff gegen Krebs

Artischocken
Senken den Cholesterinspiegel im Blut

Stimulieren Galle und Urin (wirken diuretisch)

Auberginen
Schützen die Arterien vor Cholesterinschäden

Enthalten chemische Stoffe, die bei Tieren Krebs vorbeugen

Enthalten chemische Stoffe, die Krämpfen vorbeugen

Bananen
Senken den Cholesterinspiegel im Blut

Verhüten und heilen Magengeschwüre

Blumenkohl
Verringert das Krebsrisiko, vor allem hinsichtlich Dickdarm- und Magenkrebs

Bohnen (rote Bohne, Kidneybohne)
Senken den Cholesterinspiegel im Blut

Enthalten krebshemmende chemische Stoffe

Kontrollieren Insulin und Blutzucker

Senken den Bluthochdruck

Verhindern und beheben Verstopfung

Brokkoli
Senkt das Krebsrisiko

Erbsen
Senken den Cholesterinspiegel im Blut

Beugen Blindarmentzündung vor

Reich an Empfängnisverhütenden Stoffen

Reich an Bestandteilen, die bei Tieren krebsvorbeugend wirken

Erdbeeren
Zerstören Viren

Werden in Verbindung gebracht mit weniger Todesfällen bei Krebs

Feigen
Bekämpfen Krebs

Saft tötet Bakterien ab

Saft tötet Spülwürmer ab

Helfen bei der Verdauung

Fisch
Senkt den Cholesterinspiegel im Blut

Verdünnt das Blut

Hemmt die Blutgerinnselbildung (antithrombotisch)

Senkt den Bluthochdruck

Verringert das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall

Lindert die Symptome von rheumatischer Arthritis

Lindert Migräneschmerzen

Reguliert das Immunsystem

Lindert Bronchialasthma

Bekämpft Nierenkrankheiten im frühen Stadium

Hebt die geistige Energie

Gerste
Senkt den Cholesterinspiegel im Blut

Hemmt möglicherweise Krebs

Verbessert die Darmfunktion

Lindert Verstopfung

Grapefruit
Senken den Cholesterinspiegel im Blut

Grossartig für Herz und Gefässe

Schützt die Arterien vor Krankheiten

Verringert das Krebsrisiko

Karotten (mit etwas Öl nehmen)
Senken den Cholesterinspiegel im Blut

Beugen der Verstopfung vor

Schützt die Arterien vor Krankheiten

Ein guter Tipp zur Krebshemmung inkl. Lungenkrebs

Knoblauch (insgesamt sind 200 Substanzen im Knoblauch)
Senkt den Cholesterinspiegel im Blut

Senkt den Bluthochdruck

Grossartig für Herz und Gefässe

Bekämpft Infektionen

Enthält chemische Stoffe die Krebs vorbeugen

Beugt chronischer Bronchitis vor

Folgende Massnahmen sollen den Geruch des Knoblauchs lindern:
Etwas frischen Zitronensaft trinken

Eine Gewürznelke kauen

Etwas Honig im Mund zergehen lassen

Petersilie oder Fenchel essen

Ein Glas Milch trinken

Einige Kaffebohnen kauen

Papaya

Frucht für ein langes Leben, wie die Ananas entgiftet sie den Darm

Verbessert den Eiweiss-Status vitalisiert den Organismus

kräftigen Herz und Kreislauf aktivieren Hormone

Verjüngen das Drüsensystem und stärken das Immunsystem

Granatapfel gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit

sehr hohe antioxidative Wirkung

gegen rheumatische Beschwerden (auch entzündliche)

kräftigt alle Gefässe, Herz und Kreislauf

fördert den Lipid- und Zuckerstoffwechsel

gut bei vergrösserter Prostata

bei Wechseljahrbeschwerden

Lebensmittel im Duo Essen ist es gesünder
Wer beim Essen noch mehr Vitalität, Wohlbefinden und Schönheit tanken will, setzt auf kluge Kombinationen. Im DUO serviert verwandeln sich gewisse Lebensmittel in wahre Gesundheitsbomben. Dies ist das Resultat von neuen Studien. Zusammen genossen, holen Sie Sie je das Beste aus dem anderen heraus und maximieren die gesundheits-fördernde Wirkung für unseren Körper, Powerpakete, die es in sich haben, sind beispielsweise:

Tomate und Broccoli, ein wahres Traumpaar. Das starke Antioxidans Sulforaphan im Broccoli verhindert, das sich Krebszellen bilden. Zusammen mit dem Tomatenfarbstoff Lycopin wird diese Wirkung enorm verstärkt. Amerikanische Forscher haben bei Prostatakrebs nachgewiesen; Dieses Duo kann das Wachstum von Tumoren bremsen.

Tomaten und Advocado, ein Tomaten-Advocado-Salat schmeckt nicht nur köstlich. Er schützt auch vor Krebs und Herzkreislauf-Erkrankungen dank des Lycopins – einem Antioxidans – in der Tomate. Da dieser immunstärkende Wirkstoff fettlöslich, braucht der Körper die ungesättigten Fettsäuren der Advocado, um ihn voll zu verwerten. Statt Advocado darf es auch ein gutes Olivenöl sein.

Rüebli und Olivenöl, das Beta-Carotin in den Rübli stärkt die Sehkraft und ist ein natürlicher Sonnenschutz für die Haut. Damit der Stoffwechsel den orangen Pflanzen-farbstoff in Vitamin A umwandeln kann, benötigt er aber etwas Fett.

Apfel und dunkle Schokolade, da freuen sich Schleckmäuler und Liebhaber von Schoggi-Fondue; in kombination mit dunkler Schokolade genossen, erhöht sich der Gesundheitseffekt eines Apfels! Das entzündungshemmende und krebsvorbeugende Quercetin in der Apfelschale und die antioxidativen Flavonoide in der dunklen Schokolade ergeben zusammen ein Power-Duo, das nicht nur Krebs vorbeugt, sondern auch die Blutgeringung verbessert und das Herz schützt.

Haferflocken und Beeren, Birchermüsli ist nicht umsonst so beliebt; in den Hafer-flocken steckt viel Eisen, die Früchte helfen, dass man es gut aufnehmen kann. Haferflocken sind eisenhaltige Kraftpakete mit viel Vitamin B1 und B6. Um das Eisen besser aufzunehmen, braucht der Körper allerdings Beeren, Äpfel oder Orangen, die reich an Vitamin C sind. Die Kombination der Phenole, die die im Hafer wie auch in den Früchten stecken, reinigt die Arterien und senkt das Herzinfarkt Risiko.. Sie verhindert, dass das „schlechte Cholesterin“ HDL im Blut zunimmt.

Kartoffel und Quark, eine wahre Eiweissbombe sind Gschwellti mit Kräuterquark. Ihr ergänzendes Zusammenspiel erhöht die sog. biologische Wertigkeit enorm. Vereinfacht gesagt; der Körper kann das Eiweiss dieser vegetarischen Mahlzeit besser verwerten als das Eiweiss eines Fleischsteaks oder Fischfilets. Weitere hochwertige Kombinationen für einen fleischfreien Tag sind; Kartoffeln mit Eiern, Soja mit Eiern, Eier mit Milch, Bohnen mit Mais.

Zwiebel und Knoblauch, Nicht jeder liebt dieses Duo, vor allem aus Angst vor unan- genehmen Ausdünstungen. Was in der Mittelmeer-Küche weit verbreitet ist, macht aber durchaus Sinn: In beiden Knollen stecken Sulfilde, die das Blut dünn halten und helfen, Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen. Im Kombi verstärkt sich diese Wirkung.

Schnitzel und Zitrone, vor allem Frauen mangelt es häufig an Eisen, dem „Sauestoff-Taxi des Körpers. Die Folge sind Müdigkeit, Schwäche und verminderte Leistungs-fähigkeit. Um das Eisen aus dem Wiener Schnitzel oder dem Rindfilet besser aufzu-nehmen, reichen ein paar Spritzer frischer Zitronensaft. Für Vegetarier gilt: Mit frisch gepresstem Orangensaft holt man dreimal mehr Eisen aus dem Linsengericht.

Lachs und Knoblauch, frischer Lachs ist reich an Omega3-Fettsäuren, einem der wichtigsten Jungbrunnen in der Ernährung, weil dei Blutgefässe damit in Schwung gehalten werden und der Cholesterinspiegel positiv beeinflusst wird. Wer die gesund-heitsfördernde Wirkung verstärken will, bringt auch frischen Knoblauch in die Pfanne. ein lukullischer Genuss, der das Herz stärkt.

Milch und Soja, kaum bekannt ist das gesundheitsfördernde Duo von Milch und Soja. Werden die hormonähnlichen Isoflavone in den Sojabohnen mit dem Kalzium in der Milch gemeinsam genossen, entsteht daraus ein knochenstärkrnder Cocktail. Fürs Morgen-müsli gilt: halb Sojamilch, halb BIO-Kuhmilch.

Grüner Tee und Zitrone, ein paar Spritzer frischer Zitronensaft im grünen Tee helfen, dass die darin enthaltenen Katechine besser vom Körper aufgenommen werden und so besser vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Das pure Gegenteil bewirkt Milch in Grüntee.

Im Duo weniger schädlich, Wurst mit Senf
Tropft Fett in die Glut, entstehen krebserregende Stoffe. Senf enthält Pflanzenstoffe, die dies Schadstoffe teilweise neutralisieren. Zudem verbessert Senf immer die Fettverdauung.

Ganzheitliche regelmässige Bewegung an frischer Luft, Kneippen und Vollwert-ernährung ist die gesündeste Pille, die Sie sich selber verschreiben können.

Ihre Leistungsfähigkeit wird durch ausdauernde regelmässige Bewegung, Kneipp-Güsse und Vollwerternährung wesentlich verbessert. Das Herz pumpt mehr Sauerstoff durch den Körper, die Blutgefässe werden vor Verkalkung geschützt, Muskeln gekräftigt, Knochen gestärkt, die Immunabwehr verbessert und auch die Psyche kommt auf Hochtouren. Sie finden zu einer positiveren Lebenseinstellung, steigern Ihr Selbstwertgefühl und erhöhen Ihr Wohlbefinden.
Nach dem Nordic Walking von ca. 1,5 Std. wird mit dem Kneipp-Giessrohr ein kalter Kneipp-Guss angewendet. Dann erleben Sie was Wohlbefinden in Reinkultur bedeutet.       
Wo hilft Ihnen die Kneipp-Therapie? 

         Wir empfehlen Ihnen:                                              

  • Lassen Sie sich beraten und setzen Sie täglich entsprechende Heil- und Küchenkräuter ein

  • Pro Tag mind. 5000 bis 12’000 Schritte zu tun, Kontrolle mit einem Kneipp Schrittzähler

  • 3 x pro Woche 1,5 Std. Sport wie: Nordic Walking, Radfahren, zügiges Wandern etc.

  • 3 x pro Woche eine für Sie geeignete Kneipp-Wasseranwendung auszuführen.

  • Vollwerternährung einsetzen, nicht zuviel, nicht zu salzig und nicht zu süss essen (5 x Obst/Gemüse proTag)

  • Nach jedem Stress eine Ablenkungs Phase einzuschalten, wie AT, GI GONG, Musik oder ein Buch lesen

           Mit diesen Massnahmen können Sie Krankheiten und Risikofaktoren beeinflussen, wie:         

Körpergewicht, Adipositas Gewichtsreduktion, Verringerung von Risikofaktoren, Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Psychischer Sress Verminderung der negativen Auswirkungen von Stress, Stimulierung der Hormonproduktion (Ausschüttung von Glückshormonen Immunsystem stärken, entspannende und Antidepressive Wirkung
Herz- Kreislauf-Erkrankungen Ausgewogene körperliche Belastung, positive Veränderung der Herzfunktionen (Frequenz und Schlagvolumen) und bessere Durchblutung des Herzmuskels. Stärkung des Herzmuskels. Vergrösserung des Herzschlagvolumens und Reduktion der Herzschlagfrequenz.
Fettstoffwechsel und Hypercholesterin Senkung des LDL-Cholesterins, Vermeidung von Folgeschäden eines gestörten Fettstoffwechsels Arterioklerose, Schlaganfall, Adipositas).
Rückenerkrankungen, Rückenschmerzen Lösen von Verspannungen, Kräftigung des Rückens, Verminderung von Rückenschmerzen und deren Folgen.
Bluthochdruck Bluthochdruck wird verhindert oder abgemildert.
Schlafprobleme Ein- und Durchlafprobleme verbessern oder eliminieren.

Weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit durch „Kneippen“ mit täglicher Bewegung

Schönheit, Attraktivität Die Hautdurchblutung und Stoffwechselprozesse werden angeregt Die beweg-freudigen werden dann als „frisch“ und „atraktiv“ beurteilt. Weiter machen Sie denKneipp-Gesichtsguss „Schönheitsguss“.
Sauerstoff und Durchblutung Kräftigung der Atemmuskulatur, Verbesserung der Ventilation der Lungen (positiver Effekt auf den Sauerstoffaustausch).
Balance und Gleichgewicht Positiver Einfluss auf das körperlich-seelische Gleichgewicht
Skelettsystem Eine kräftige Muskulatur schützt das Skelettsystem; Förderung der Auf- und Abbauaktivität des Knochens (Zunahme der Knochensubstanz).
Muskeln Kräftigung und Straffung der Bein-, Rumpf-, Rücken  und Schulter-Arm Muskulatur.  (Z.B. mit Nordic Walking 85% der Muskeln stärken)
Muskelkraft bedeutet Lebensqualität (Krafttraining 2 – 3 Mal pro Woche)
Unsere Gesundheit hängt entscheidend vom Zustand der Muskulatur ab, wussten Sie, dass Sie ab dem 25. Lebensjahr durchschnittlich 30 bis 35 Prozent an Muskelmasse verlieren, wenn Sie nichts dagegen unternehmen?
Muskeln bestimmen Ihre Haltung, Ihre Figur und Ihr Leistungsvermögen. Muskeln können aber noch mehr: sie schützen Gelenke und Wirbelsäule, regen den Stoffwechsel an und fördern den Knochenaufbau. Kraft bedeutet Lebensqualität.

ANTI-AGING: Tipps und Meinungen von Fachleuten

Die hier aufgeführten Tipps sollen nicht als Einzelmassnahmen verstanden werden, sondern insgesamt zu „verjüngenden“ Veränderungen im Lebensstil anregen.
Powerpoint Präsentation: „Die Philosophie des Alterns“ Tipps aus dem Leben gegriffen (mit Ton)

Schrittweise den Alterungsprozess aufhalten: An oberster Stelle steht eine Obst-, Gemüse- und antioxidantienreiche Ernährung. An zweiter Stelle steht ein bewegungsreiches Leben. An dritter Stelle steht das Gebot, nicht übermässig an den körperlichen Reserven zu zehren. Optimierung der Nahrung mit zusätzlichen Vitalstoffen steht an vierter Stelle. An fünfter und letzter Stelle steht bei Bedarf eine vorsichtig dosierte Hormon-Ersatztherapie: Grundsätzlich ist die Optimierung des Lebensstils weit höher zu bewerten als der Ersatz von Hormonen. (Dr. med. Jürg Eichhorn, Praxis für Allgemeine und Erfahrungsmedizin in Herisau. Dr. Eichhorn befasst sich seit 5 Jahren intensiv mit Anti-Aging-Medizin).

Flüssigkeitszufuhr. Mit zunehmenden Alter nimmt das Bedürfnis nach Flüssigkeitszufuhr ab – trinken dennoch täglich „über den Durst hinaus“ Wasser, Gemüsesäfte, Kräutertees, grünen Tee, wasserverdünnte Fruchtsäfte, alles in allem 2 Liter Wasser ist ein billiges Anti-Aging-Mittel, hält es doch Haut und Bindegewebe geschmeidig. Überdies regt es den Kreis an und schwemmt Schlackenstoffe aus. (Dr. med. Harald Bresser in „Jung für immer Älter werden – gut aussehen“ Verlag Hirzel). Dr. med Eichhorn empfiehlt, eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit und eine Stunde danach zu trinken: „Wenn während dem Essen getrunken wird, werden die Verdauungssäfte verdünnt.“ Der Arzt rät zu gefiltertem Leitungswasser, das mehrere Stunden stehen gelassen wird. „Man halte sich an die Weisheit: Katzen trinken nur abgestandenes Wasser und der richtige Gärtner giesst die Pflanzen nie mit frischem Leitungswasser.“ Mineralwasser soll kohlensäurefrei sein. In der Ayurveda-Medizin wird empfohlen, zur täglichen Entschlackung am Morgen auf nüchternen Magen ein grosses Glas abgekochtes Wasser möglichst warm zu trinken. Legen Sie jede Woche einen Molkentag ein, dabei sollte stündlich ein Glas (2dl) getrunken werden. Abwechslungsweise können auch Fruchtsäfte der Molke beigemischt werden (pro Tag ca. 3 L trinken), 1 Liter Kurmolke hat nur 200-250 Kalorien.

Aufteilung der Mahlzeiten: Verschiedene Autoren empfehlen ein gehaltvolles Frühstück mit Früchten (Müsli), ein moderates Mittags- und ein bescheidenes Abendessen. Je nachdem kann aber auch eine Aufteilung in fünf kleine Einheiten die Lösung sein. Essen und Fasten. Essen und Trinken , so Prof. Dr. med. Hannes Staehelin, sind nicht nur lebenserhaltend, sondern haben überdies mit einem Austausch mit der Umwelt und mit Lustempfindungen zu tun. Der oft gehörte Ausruf „jetzt habe ich wieder gesündigt!“ weist darauf hin, dass die Nahrungsaufnahme auch das spirituelle Empfinden berührt. Staehelin plädiert für eine gesunde Balance zwischen Lustgewinn und vernünftigem Verzicht, hält jedoch nicht unbedingt viel von rigorosen Fastenkuren, die manchmal mit fast religiösen Eifer betrieben werden und in einzelnen Fällen den Verdacht auf Selbstbestrafung aufkommen lassen.

Wachtumshormon Somatotropin. Der weltbekannte Wiener Hormonforscher Prof. Dr. med. Johannes Huber hat ein ganz spezielles „Anti-Aging-Rezept“ zur Hand, das er auch bei sich selbst anwendet: Zweimal in der Woche verzichtet er ab 17 Uhr auf feste Nahrung und nimmt nur noch Flüssigkeit wie Molke zu sich. Dies soll die Freisetzung des Wachtumshormons Somatropin währen der Nachtruhe fördern. Dieses Hormon steuert u.a. Energie und Ausdauer, die Fettverbrennung im Körper sowie die Heilung entzündlicher Muskelerkrankungen oder Verletzungen. Ein Mangel an Wachstumshormon kann sich laut Dr. med. Jürg Eichhorn beim Ertwachsenen machnmal mit einer depressiven Verstimmung, mit Angstzuständen oder auch mit einer gestörten Thermoregulation / Körpertemperatur manifest machen. Sportliche Betätigung. Jede Form von körperlicher Aktivität stimuliert auch das Immunsystem. Schon während der Belastung schütten Leberzellen Akut-Phasen-Eiweisse aus, die sich an Eindringlinge heften und diesen den Fresszellen „schmackhafter“ machen. In den Muskeln spriessen neue Kapillaren. Der Umgang des Körpers mit Kohlenhydraten wird umorganisiert. Das Alarmsystem unseres Körpers wird gedämpft: Weniger Adrenalin, Noradrenalin, der Blutdruck schnellt nicht mehr bei der kleinsten Belastung in die Höhe.

Lebenslanges Lernen. Der amerikanische Anti-Aging Experte Dr. Michael F. Roizen ist mit vielen anderen Fachleuten der Meinung: Wer sich in ein Wissensgebiet vertieft, sich auf neue Erkenntnisse und den Neuerwerb von intelektuell, handwerklich oder küstlerisch ausgerichteten Fähigkeiten einlässt, trainiert Geist, Seele und Gemüt und befindet sich so in einem Anti-Aging-Prozess.

Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis

Als Arthrose bezeichnet man die Abnutzung eines Gelenks. Medizinisch wird sie dem degenerativen Gelenkrheumatismus zugeordnet, wobei international die Bezeichnung Osteoartritis geläufig ist. Arthritis heisst „Gelenkentzündung“ der Begriff wird aber für eine Vielzahl von entzündlichen Prozessen im Bereich der Gelenke und der umgebenden Muskulatur verwendet. Meist wird eine Arthritis diagnostiziert, wenn es sich um Gelenkentzündungen handelt, die infolge von Allgemeininfektionen durch Bakterien und Viren auftreten können und in der Regel keinen bleibenden Schaden hinterlassen (z.B. Hals/ Rachen-, Magen/Darminfektionen oder Borrelieninfektion (Zeckenbiss), Hepatistis B, Mumps, Masern, Windpocken, Röteln). Die Entzündung im Gelenk kommt meist bei Menschen vor, die eine erbliche Neigung zu überstarken Immunreaktionen haben. Eine rheumatoide Arthritis, an der etwa drei Prozent der Bevölkerung leiden (vor allem Frauen), kann starke Gelenkschmerzen und massive Deformierungen hervorrufen

Arthrose des Kniegelenkes (Gonarthrose) Sofort Übergewicht abbauen.
Das Kniegelenk ist ein Scharniergelenk, das sich nur in einer Richtung – Streckung und Beugung – bewegen lässt. Zur Stabilität des kräftigen, unter der Haut tastbaren Gelenkes tragen die starken Seitenbänder bei. Zum Schutz und zur Funktionstüchtigkeit des Gelenkes sorgen weiterhin die knöcherne Kniescheibe, polsterähnliche Meniskusscheiben aus Faserknorbel zwischen den Gelenkflächen und die festen Kreuzbänder innerhalb des Gelenkes. Die Kniegelenkarthrose ist die häufigste Arthroseform, die beide Geschlechter gleichermassen befällt. Schüsslersalze einsetzen: Vorbeugend täglich je 6 Tabletten Nr. 2 und Nr. 9. Akut: täglich je 8 Tabletten Nr. 1, Nr. 2, Nr. 8, + Nr. 11. Schmerzende Stelle mit Perskindol einreiben. Sehr wirksam Capsaicin-Gel (aus Chilischoten), auch Phytodolor Tinktur ist ebenfalls wirksam gegen Arthrose.

Vorsicht bei einer Bakerzyste in der Kniekehle (kann getastet werden)
Die Bakerzyste ist eine Ausbuchtung des Kniegelenks nach hinten in der Kniekehle. Die Ausbuchtung wird durch einen chronischen Erguss im Kniegelenk hervorgerufen.
Einen Schaden an Meniskus oder Knorpel, der längere Zeit besteht, wird durch den Körper selbst behandelt. Es entsteht mehr Gelenkflüssigkeit um für bessere Gleiteigenschaften im Knie zu sorgen. Wird mehr Gelenkflüssigkeit gebildet, als abgebaut wird, es entsteht ein Kniegelenkserguss (im Volksmund „Wasser im Knie“). Wenn die Zunahme der Gelenksflüssigkeit längere Zeit besteht, weitet sich die Gelenkskapsel aus. Um dem Erguss Platz zu schaffen. Die Stelle, an der Knie-gelenkskapsel am wenigsten stabil ist, ist die Kniekehle, so dass eine Ausbuchtung in der Kniekehle bei chronischen Überdruck entsteht.
Die Bakerzyste macht immer dann Beschwerden, wenn der Druck im Kniegelenk bei erhöhter Entzündungsaktivität oder fortgeschrittenem Knorpelschaden zunimmt.
Die Operation einer Bakerzyste ist nicht sinnvoll, wenn die Ursache – der Knorpelschaden oder die Entzündung weiterbesteht. Dann besteht immer die Gefahr der Wiederkehr der Zyste. Zuerst muss die Ursache des Kniegelenksschadens behoben werden. Kommt es zum Riss (Ruptur) der Zyste, berichten Patienten über starke plötzliche einsetzenden Schmerzen in der Kniekehle. In den meisten Fällen ist nach den Riss der Zyste eine erneute Bildung nachweisbar.

Mit Naturheilmethoden gegen die Kniearthrose (Bewegungstherapie)
In der präventiven und kurativen Behandlung kommt der Beingymnastik ein bevorzugter Stellenwert zu. Eine sehr wichtige Übung ist das Pendeln. Ausgangsstellung: Sitzen Sie auf einen festen Tisch z.B. Schreibtisch; die Unterschenkel müssen frei baumeln. Ohne Belastungschmerz wird wieder Gelenkflüssigkeit (Synovialis) gebildet. 3 x pro Woche eine Stunde Nordic Walking.

Barfussgehen im Sand entlang einer Meeresküste und anschliessendes Schwimmen im Salzwasser sind Balsam für die Gelenke. Jedes Kilo Übergewicht ist ein „Zuviel“ für die Gelenke. Empfohlen wird auch Wassergymnastik und Radfahren. Die mit Bewegung und Sport verbundene Muskeltätigkeit fördert die Durchblutung aller Organe, natürlich auch der Gelenke. (Beachten Sie unsere Kneippferien in Bad Wörishofen).

Der chronische Gelenkabbau ist nicht zuletzt eine Folge altersbedingter Minderdurchblutung. Alle natürlichen durchblutungsfördernden Massnahmen haben demgemäss regenerative Eigenschaften. Mit den Kneippwasseranwendungen z.B. Bäder mit Wacholderzusatz und anschliessendem kaltem Unterguss konnten wir gute Erfolge verzeichnen. Steigen Sie um auf Nordic Walking und entlasten Sie Ihre Gelenke (Alle Kurse im Kneippverein Meilen).

Heilpflanzen und Wasseranwendungen zu Hause abwechselnd anwenden:
Täglich zweimal Wechselknieguss, vormittags und nachmittags, statt einem zweiten Knieguss auch Wechselfussbad mit Zinnkraut oder Wacholder, wenn keine Gegenanzeige besteht (Krampfadern). wöchentlich zweimal ¾ Bad mit Heublumen, Wacholder, Haferstroh oder Moor, anschliessend Schenkelguss, so kalt wie möglich; zweimal Heusack, Lehmpflaster oder Kniewickel; Heusack nicht am Tage des Bades. Ob warm (Heusack) oder kalt (Lehmpflaster, Kniewickel) entscheidet die Verträglichkeit und der Erfolg.

Als Grundregel mag gelten:
Das entzündete, schmerzhafte Kniegelenk bevorzugt die Kühle, während bei der ruhenden chronischen Form der Arthrose ohne Entzündungszeichen Wärme besser vertragen wird. Wenn auch der Arthrose ein chronischer Abbauprozess zugrunde liegt, so kann es doch Zwischenstadien geben, die mit vermehrtem Schmerz und Schwellung einhergehen. Auch die akut entzündlichen Formen der Arthrose haben eine gutartige Verlaufsform und klingen meist unter entsprechender Behandlung schnell ab. Weitere physikalische Behandlungsmöglichkeiten: Moor- und Fangopackungen. und vor allen Dingen Trockenbürsten der Gelenke mit einer weichen Kneipp-Pferdeschweifbürste

Wichtig ist die Förderung der Durchblutung.
Blut bringt die nötigen Nährstoffe und den Sauerstoff in jede einzelne Zelle des Körpers. Nicht nur das Hirn und der Herzmuskel, sondern auch das Bindegewebe und die Knochen leiden im fortgeschrittenen Lebensalter häufig unter mangelhafter Durchblutung. Deshalb sollte dem „Blutumlaufe“, wie es Sebastian Kneipp ausgedrückt hatte, besonderes Augenmerk geschenkt werden. Rosmarin hat eine anregende durchblutungsfördernde Wirkung. Deshalb kann er gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt werden, die mit niedrigem Blutdruck einher gehen, und ausserdem zur unterstützenden Behandlung von Gelenkerkrankungen. Für den Tee wird ein gehäufter Teelöffel getrocknetes Kraut mit einem ¼ Liter kochendem Wasser überbrüht, 15 Min. ziehen lassen, dann abgiessen. Morgends und mittags eine Tasse trinken, nicht abends, denn der Tee macht munter. Zwiebel, Knoblauch und Schnittlauch regelmässig und nicht zu knapp verwendet, haben sie fast sprichwörtlich eine verjüngende Wirkung. Das kommt durch die Förderung der peripheren Durchblutung, Verlangen Sie in Ihrer Drogerie PADMA 28 tibetische Kräutertabletten mit grosser Wirkung, was auch den Gelenken zugute kommt. Ein hormon-ähnlicher Effekt bestimmter Inhaltsstoffe wirkt dem geistigen und körperlichen Abbau entgegen, auch dem Abbau von Gelenk- und Knochengewebe. Schade, dass der Knoblauch für unsere mittel-europäischen Nasen so übel riecht, dass man ihn leider nur in den Ferien nach Herzenslust geniessen kann. Täglich Kneipp-Wechselgüsse anwenden

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) (Kann bei Rheuma erfolgreich eingesetzt werden)
Spezialist ist der Chefarzt, Dr. med. univ. A. Sandi Suwanda, der Akademie für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) am Spital Zollikerberg. Seit über 3000 Jahren wird in China das medizinische Wissen überliefert und weiterentwickelt, das auf der Lehre von den sich ergänzenden Naturkräften Yin (die ruhende Kraft) und Yang (die aktive Kraft) beruht. Im harmonischen Wechselspiel dieser beiden Kräfte wird die Lebensenergie, das Qi (sprich tschi), erzeugt. Fliesst das Qi ungestört, ist der Mensch gesund. Bei gesundheitlichen Störungen ist der Fluss der Lebensenergie Qi in den Leitbahnen (Meridiane) blockiert. Wie die dadurch entstehenden Schmerzen durch Behandlung der Energieblockaden speziell bei Rheumatischen Erkrankungen gelindert werden können, Am 4.3.10 hatte Dr. med. Suwanda bei uns im Kneippverein Meilen eine praktische Akupunktur-Demonstration bei Kniearthrose mit Lasernadeln und roter Laserstrahlung, die Lasernadeln werden nicht in die Haut eingestochen sondern lediglich auf den Akupunkturpunkten aufgesetzt. In der TCM steht nicht die Krankheit im Vordergrund, sondern der ganze Mensch und seine Lebensenergie.

Eine wichtige Komponente ist häufig auch Ursache für brüchige Fingernägel und diffusen Haarausfall. Neben einem hohen Eisengehalt zeichnet sich die Hirse durch einen grossen Anteil an Silizium aus. Dieses Spurenelement spielt eine wichtige Rolle als Nähr- und Aufbaustoff für Knorpelmasse, Bindegewebe, Haut, Haare und Nägel. Das Bidegewebe benötigt Kieselsäure (Silizium, ist auch in der Brennessel enthalten) zur Bildung der kollagenen Fasern sowie der Zellmatrix, der Grundsubstanz. Zudem sorgt die Kieselsäure für eine bessere Quervernetzung von kollagenen Fasern und Matrix. Die Bildung von Elastin wird von Silizium unterstützt. Diese Faserprotein ist im Bidegewebe wie auch in Bändern und Sehnen zur Formgebung und Halt verantwortlich.
Kieselsäure erhöht zudem die Feuchtigkeitsbildung und steigert dadurch die Spannkraft und Elastizität des Gewebes – das Spurenelement für straffe und schöne haut also.
Beim Haar nimmt Silizium eine sog. Helferfunktion ein: Bestimmte Schwefelverbindungen, die für Querverbindungen in der Hornmatrix der Haare verantwortlich sind, werden durch die Anwesenheit von Kieselsäure gestärkt. Dadurch kann das Haar aus der Wurzel heraus dicker Nachwachsen. Auch für einen schönen Glanz sorgt das Spurenelement. So kann man zu Recht sagen: Eine Extraportion Hirse macht schön. Sehr hilfreich ein: Frischkorngericht nach Dr. Max O. Bruker

PDF Test so wirken 40 alternative Mittel gegen Arthritis und Arthrose

PDF Einsatz der Teufelskralle bei Rückenschmerzen Prof. Sigrun Chrubasik

PDF Einsatz der Hagenbutte bei Rückenschmerzen Prof. Sigrun Chrubasik

PDF Artthosebeschwerden mit Pflanzen spürbar lindern Prof. Sigrun Chrubasik

Wirsingwickel gegen Entzündungen und Schmerzen

Wirsing oder Wirz mögen ja manche Leute nicht einmal essen. Wieder Andere verwenden ihn nicht nur in der Küche, sie legen sich das runde Gemüse in Form von Wickeln um oder auf die entsprechenden Körperteile.
Sebastian Kneipp hatte dieses alte Hausmittel bereits eingesetzt gegen Entzündungen und Schmerzen jeglicher Art. Ob nun Gelenke, Sehnen und Haut oder Schleimhäute,
Wirsing soll angeblich mit seiner entzündungshemmenden Wirkung für Linderung sorgen und kann somit bei Rheuma, Arthrose, Tennisarm und Halsschmerzen eingesetzt
werden.

Die Anwendung erfolgt von Aussen. Herstellung eines Wirsingwickels, die Rippen der Blätter zunächst entfernen und die Blätter mit einer Flasche flach drücken damit der Saft austritt, auf das Knie oder die Bakerzyste (Kniekehle) auflegen und über Nacht mit einer Binde fixieren. Am Morgen alles entfernen und das Knie mit kaltgepresstem Olivenöl (extra vergine) einreiben, das Öl dringt mit der Zeit ins Gelenk ein. Diese Kur mind. 5 Wochen durchziehen. Schmerzen und Flüssigkeitsansammlungen werden so mit den Wirsingättern aus dem Knie entzogen. Trinken Sie in dieser Zeit auch Brennesseltee.

Von Ende März bis Mai vor der Blüte ist Bärlauchsaison

Ein hoher Cholesterinspiegel führt nur dann zu gefährlichen Gefässabla-gerungen (Arteriosklerose), wenn das Cholesterin durch freie Radikale chemisch verändert wird. Bärlauch verhindert diese Veränderung. Was die wohlschmeckende Pflanze bewirkt, das schafft bis heute kein chemisches Präparat (Lipidsenker, welche zusätzlich noch Nebenwirkungen verursachen).

Wichtig: Bärlauch hat einen intensiven Knoblauchgeschmack und jedes Blatt hat einen Stengel im Gegensatz zu Maierisli (ohne Stiel), welche giftig sind.

Der Bärlauch sollte aber nur kurz erwärmt werden. Sein Aroma entfaltet er am besten, wenn er frisch geschnitten unter Salate oder in Saucen gemischt wird. Er lässt sich auch gut zu Pesto verarbeiten und einfrieren. Trotz intensivem Knoblauch-geschmack verursacht Bärlauch weder lästigen Mund- noch Körpergeruch. Dies ist mit ein Grund dafür, dass sich Bärlauch zum Trendkraut entwickelt hat.

Bärlauch-Pesto

Der Bärlauchklassiker für 4 Personen, Zubereitungszeit 10 Min.

Zutaten:

80 g Bärlauch und 10 g Basilikum
3 EL Pinienkerne oder Wallnusskerne gemahlen
0,5 dl Olivenöl kaltgepresst
50 g Butter (weniger ist besser)
50 g Parmesan gerieben
Kräutermeersalz und Zitronenpfeffer
Zubereiten

Bärlauch im Salzwasser waschen, in Salatschleuder schleudern und anschliessend auf Frottetuch trocknen und grob zerzupfen. Mit den Pinienkernen oder den gemahlenen Wallnusskernen, Olivenöl, Butter und Parmesan im Mixerglas fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Diese Pesto ist mit Spaghetti ein Gourmetschmaus.

TIPP

Die Pesto ist ohne Käse zubereitet in einem gut verschlossenen Glas, mit 0,5 cm Öl bedeckt und im Kühlschrank gelagert drei Monate haltbar. Sie kann auch gut eingefroren werden, sollte dann aber innehalb 12 Monaten konsumiert werden.

Pro Portion 334 kcal, 7 g Eiweiss, 33 g Fett und 1 g Kohlenhydrate.

Bärlauchauftstrich

1-2-handvoll Bärlauchblätter, 250 g Quark, 2 El. Sauerrahm, 1 Tl Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Den Quark mit dem Rahm glattrühren mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die gewaschenen Bärlauchblätter fein hacken oder mixen und in den Quark mischen.

Bärlauchsuppe

1 Schüssel Bärlauch und 2 Zwiebeln, 1 Scheibe Butter, ¼ l Rahm, ¾ l Boullion und etwas Salz. Den Bärlauch waschen und klein schneiden. Zusammen mit gehackten Zwiebeln in der Butter andünsten und mit der Boullion ablöschen und 10 Min. kochen. Anschliessend pürieren, mit Rahm und etwas Salz abschmecken.

Cellulite ist Verschlackung

Auf einen einzigen Punkt reduzieren Peter Jenschura und der Co-Autor des Bestsellers „Gesundheit durch Entschlackung“ Josef Lohkämpfer die Ursachen der Cellulite. Cellulite, Orangenhaut ist Verschlackung! In relativ kurzer Zeit kann Cellulite verschwinden, wenn man deren Ursachen beseitigt. Cellulite an den Oberschenkeln und am Po ist ein klarer Hinweis darauf, dass der Säure-Basen-Haushalt gestört ist. Nach Hildegard von Bingen scheidet die Frau einmal im Monat via Mensis ihre schlechten Säfte aus. Bis zu dieser Ausscheidung hält der Stoffwechsel der Frau anfallende Säuren quasi auf zwei „Parkplätzen“ zurück. Der erste Parkplatz ist das Blut, Lymphe und Plazenta. Wenn die Speicherkapazität in den Körperflüssigkeiten überschritten wird, dienen die Oberschenken, Hüfte und Gesäss dem Stoffwechsel der Frau als regelrechter „Dauerschlackenparkplatz“. Cellulite ist Verschlackung weiterlesen