Gelenkschmerzen – Ursachen, Arten, Diagnose, Behandlung

Gelenkschmerzen können an verschiedenen Gliedmaßen auftreten. Sie können große, kleine, einzelne oder mehrere Gelenke betreffen. Sie können chronisch, akut, nur nachts oder als Ruheschmerzen, bei Hitze und bei Kälte auftreten.

Mögliche Ursachen

Gelenkschmerzen können verursacht werden durch:

  • Gicht
  • Rheuma
  • bakterielle Arthritis
  • Schleimbeutelentzündung
  • Arthrose (Gelenkabnutzung
  • bakterielle Infektionen (Borreliose)
  • Rheumatoide Arthritis
  • Gelenkblutung bei Blutgerinnungsstörung
  • Lupus Erythematodes (systemisch)
  • Sarkoidose,
  • Morbus Bechterew
  • Schuppenflechte
  • Morbus Reiter
  • Überbelastung

Einteilung von Gelenkschmerzen

Die Einteilung erfolgt nach folgenden Faktoren:

  • Schmerzintensität
  • Verteilungsmuster
  • Schmerzrhythmus
  • Anzahl betroffener Gelenke
  • Beginn der Gelenkschmerzen

Beginn der Gelenkschmerzen

  • Chronische Gelenkschmerzen: Sie treten über mehrere Wochen/Monate auf.
  • Subakute Gelenkschmerzentreten sind über mehrer Tage spürbar.
  • Akute Gelenkschmerzen setzen binnen weniger Stunden ein.

Anzahl betroffener Gelenke

  • Polyartikuläre Gelenkschmerzen: mehr als vier schmerzende Gelenke
  • Oligoartikuläre Gelenkschmerzen: zwei bis vier Gelenke sind betroffen
  • Monoartikuläre Gelenkschmerzen: ein Gelenk ist betroffen

Schmerzrhythmus

  • Morgensteifigkeit von Gelenken
  • Nachtschmerz
  • Ruheschmerz

Verteilungsmuster

  • Schmerzen in den Fingerendgelenken
  • Beschwerden in großen Gelenken (Hüftgelenk, Kniegelenk)
  • Schmerzen in kleinen Gelenken (Fingergelenk, Handgelenk)

Schmerzintensität

Die Intensität der Gelenkschmerzen wird mittels einer Skala von 0 (keine Gelenkschmerzen) bis 10 (maximale, unerträgliche Schmerzen) beurteilt.

Wann ist bei Gelenkschmerzen ein Arztbesuch nötig?

Häufig lassen sich Gelenkschmerzen mit Hausmitteln lindern oder klingen von selbst wieder ab. Ein Arztbesuch ist nötig, wenn folgende Symptome über einen Zeitraum von mehr als drei Tagen auftreten:

  • geschwollenes Gelenk
  • Hautrötung über dem betroffenen Gelenk
  • Fieber
  • Beweglichkeit wird durch die Gelenkschmerzen eingeschränkt

Diagnose

Zuerst befragt der Arzt seinen Patienten nach seiner Krankengeschichte. Bon Bedeutung sind, ob die Schmerzen von weiteren Beschwerden (Gelenk-, Fingerschwellung) begleitet werden sowie Zeitpunkt und Gelenk, bei dem die Schmerzen zuerst auftraten. Ein Arzt kann die Ursachen von Gelenkschmerzen umso besser eingrenzen, je genauer der Patient die Schmerzen beschreibt.

Treten die Schmerzen nur in einem Gelenk auf, kann ein Gichtanfall die Ursache sein. Sind mehrere Gelenke betroffen, kann eine rheumatoide Arthritis als Ursache vermutet werden. Treten die Schmerzen in den Fingerendgelenken oder im Daumengrundgelenk auf, ist wahrscheinlich eine Arthrose der Auslöser.

Untersuchungsmethoden

Je nachdem, welche Ursache vom Arzt vermutet wird, führt er folgende Untersuchungen durch:

  • Gelenkpunktion
  • Röntgen
  • Ultraschall-Untersuchung
  • Blutuntersuchung
  • Hautuntersuchung
  • Orthopädische Untersuchung

Behandlung

Gelenkentzündungen treten meistens an den Gelenken in den Händen auf. Entzündungshemmende noch schmerzstillende Medikamente können Symptome mildern, die Gelenkentzündung aber weder aufhalten noch heilen. Hausmittel, beispielsweise Gewürze, können Symptome abschwächen. Die Beweglichkeit und Mobilität lassen sich durch die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels Helix Original wiedererlangen.

Helix original enthält als Mobilmacher Schneckenschleim und weitere natürliche Inhaltsstoffe. Die regelmäßige Einnahme bewirkt die Revitalisierung des Gewebes und einen starken Rückgang der Entzündungswerte. Die Wirksamkeit von Helix original wurde durch mehrere Studien bewiesen.

Ernährung

Jedes Kilo zu viel belastet das schmerzende Gelenk im Knie zusätzlich. Um das Körpergewicht zu reduzieren, muss die Ernährung umgestellt werden. Es gibt zudem Lebensmittel, welche Gelenkschmerzen, zum Beispiel in der Hand, fördern können. Zu meiden sind fette Wurst-und Fleischsorten und Zucker.

Die Basis einer gesunden Ernährung bei Gelenkschmerzen sind pflanzliche Lebensmittel. Zudem sollten fettreicher Fisch, fettarme Milchprodukte, Samen, Kerne und Nüsse verzehrt werden. Zur Zubereitung von Speisen müssen hochwertige Öle und Fette verwendet werden. Um eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen sicherzustellen, dürfen in Maßen magere Fleisch- und Wurstsorten gegessen werden.

Empfohlene Lebensmittel

Schon durch minimale Veränderungen bei der Ernährung lässt sich die Gelenkgesundheit spürbar verbessern. Bei Gelenkentzündungen ist zwingend auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E zu achten. Andernfalls können sich Gelenkschmerzen durch die vermehrte Bildung „Freier Radikaler“ verschlimmern.

Allgemeine Tipps

Stress kann sich ebenfalls in Form von Gelenkschmerzen äußern und muss deshalb abgebaut werden und einseitige Belastungen vermieden werden.

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