Vorteile von NORDIC – WALKING (NW) auf einen Blick:

· alleine oder in der Gruppe in der freien Natur jederzeit ausführbar
· Bewegung stärkt die Knochen weil der Stoffwechsel aktiviert wird
· verbessert die Herz-Kreislaufleistung und ist „Balsam“ für die Venen
· löst Muskelverspannungen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich
· beim korrekten Bergabwärtsgehen entlasten Sie die Gelenke um ca. 25%
· steigert den Kalorienverbrauch bis zu 40% (Gewichtsreduktion)
· stärkt das vegetative Nervensystem und die Abwehrkräfte (Allwettersport)
· ist ein Ganzkörpertraining, aktiviert ca. 85% unserer 650 Muskeln
· trainiert Koordination, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und somit Fitness
· senkt den Blutdruck und die Blutfettwerte (Cholesterinwert LDL)

Gesundheit bekommt man nicht im Handel
sondern durch den Lebenswandel

Vorteile von Nordic Walking gegenüber anderen Lauftechniken

Durch den Stockeinsatz werden Wirbelsäule, Knie- und Fußgelenke weniger belastet als beim Laufen ohne Stöcke. Die Belastung wird gleichmäßiger auf den gesamten Körper verteilt. Bauch-, Brust- und Armmuskulatur werden verstärkt trainiert. Durch die Stockbewegung werden Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich gelöst.

Der Vorteil dieser Technik gegenüber dem Laufsport liegt in der schonenden Belastung; sie ist für den passiven Bewegungsapparat im Vergleich zum Lauftraining vermindert. Nordic Walking steigert die Kondition, verbessert die Fitness. Es wird mehr Sauerstoff verbraucht als beim normalen Gehen mit gleicher Geschwindigkeit. Das Anstrengungsempfinden ist deutlich niedriger als die tatsächlich abgeforderte Leistung.

Was kann man alles mit Nordic Walking erreichen?

Nordic Walking ist auch das optimale Outdoortraining zur Gewichtsreduzierung. Die aerobe Ausdauer wird trainiert. Es verbessert die Herz-Kreislaufleistung, wirkt dem altersbedingten Muskelschwund entgegen, wirkt positiv auf den Blutdruck, beugt Osteoporose vor, verbessert die Cholsterinwerte. Nordic Walking ist ebenfalls zur Rehabilitaion nach Sportverletzungen geeignet. Es ist nicht nur ein Ausdauer-, sondern auch ein Kraft- und Koordinationstraining. Nicht zuletzt wirkt sich dieses Outdoor-Training auch positiv auf die Psyche aus.

Nordic Walking ist ideal für Personen mit Vorschäden an Gelenken und Wirbelsäule, zur Rehabilitation von orthopädischen (z.B. bei Knie- und Hüftproblemen) und Herz-Kreislauf-erkrankungen, für Anfänger, Jung und Alt und Wiedereinsteiger in den Sport.

Kennen Sie die Wunderwaffe Folsäure

Lesen Sie hier, was dieses Vitamin im Verbund von Vitamin B6 + B12 alles kann. Herz- Kreislauf Erkrankungen stehen weiterhin an der Spitze der Todesursachen. Bislang machten Experten für die gefährlichen Ablagerungen, die unsere Blutgefässe verstopfen, Bluthochdruck und ein Übermass an Cholesterin verantwortlich. Neue Studien zeigen: Viel riskanter ist ein zu hoher Homocysteinspiegel im Blut. Homocystein entsteht beim Abbau bestimmter Eiweiss-Stoffe aus der Nahrung. Die schwefelhaltige Substanz greift die Wände der Blutgefässe an und fördert so die Arterienverkalkung. Untersuchungen zeigen. Das Risiko für tödliche Herz-Kreislauferkrankungen erhöht sich durch ein Zuviel an Homocystein um 70 %. Zudem verschlechtert es die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das Das beeinträchtigt die Gedächtnisleistung, und die Gefahr eines Schlaganfalls steigt. Forscher vermuten sogar, dass zuviel Homocystein die Nervenzellen schädigen kann und deshalb für Parkinson mitverantwortlich sein könnte. Vortrag Dr. Schmied.

Folsäuremangel kann dramatische Folgen haben. Die bekannteste davon ist der offene Rücken bei Neugeborenen, genannt SPINA BIFIDA. Diese Missbildung kann eintreten, wenn eine Frau vor der Schwangerschaft zu wenig Folsäure eingenommen hat. Betroffenen Kinder müssen mit lebenslanger Lähmung von Beinen und Beckenboden rechnen. Dennoch nehmen viele Menschen in den Industrieländern zu wenig Folsäure zu sich. Mindestens 400 Mikrogramm Folsäure braucht jeder Mensch täglich. Neuere Studien bringen Folsäuremangel zudem mit Depressionen, Demenz und bestimmte Krebsformrn in Zusammenhang.

Sein natürlicher Gegenspieler ist die Folsäure. Gemeinsam mit den Vitaminen B6 und B12 sorgt sie dafür, dass das Homocystein unschädlich gemacht wird. 10’000 Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 70 Jahren wurden über 19 Jahre beobachtet und ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Diejenigen, die täglich mehr als 400 mg Folsäure zu sich nahmen, litten deutlich seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man schätzt, dass 90% der Menschen nicht einmal die Hälfte der notwendigen Menge einnehmen.

Experten empfehlen: 750 Gramm Obst und Gemüse sollten wir pro Tag mindestens essen. Viel Folsäure ist in Blattspinat, Rosen- und Grünkohl, Kopfsalat, grünen Bohnen, Wirsing oder Fenchel, Tomaten, Baumnüsse, Milchprodukten eine wahre Folsäurebombe sind Weizenkeime – 100 gr davon enthalten 300 Mikrogramm Folsäure. Eine Überdosis ist nicht möglich, denn der Körper scheidet nicht benötigte Mengen aus. Wir essen im Schnitt aber nur etwas mehr als 200 g. Ausserdem reagiert das Vitamin sehr empfindlich auf Hitze und Licht – Kochen oder eine zu lange Lagerung zerstören die Folsäure. Wer sich ohne grossen Aufwand mit Folsäure versorgen will, sollte zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen oder jeden Tag Weizenkeime einnehmen.

Empfehlenswert sind Präparate, die neben Folsäure auch noch die Vitamine B6 und B12 enthalten (z.B. in taxofit Folsäure Depot Dragees, rezeptfrei in der Apotheke). Diese unterstützen die Folsäure bei Ihrer Aufgabe, das gefährliche Homocystein zu neutralisieren.

Lebens-Vitamin Folsäure

Folsäure – Garant für gute Laune

Der wohl am weitesten verbreitete Vitaminmangel betrifft die Folsäure. Es gibt kaum einen Menschen, der ausreichend von diesem B-Vitamin in seinem Organismus hat. Dabei ist gerade diese Biosubstanz für die Produktion unserer Glückshormone so wichtig.

Das Vitamin Folsäure findet sich hauptsächlich in pflanzlicher Nahrung, aber auch in Leber, in der Tiere ja wieder ihre Folsäure und andere Nährstoffe speichern.
Es ist ein sehr empfindliches Vitamin: Licht, Hitze, sogar längeres Lagern bei Zimmertemperatur zerstören es schnell. Rohkostler sind also in Bezug auf die Folsäureeinnahme im Vorteil.

Warnzeichen für Folsäuremangel

Müdigkeit Mangelnde Lebensfreude
Unruhezustände, Verzagtheit Zerstreutheit, Gedächtnisschwäche
Angstgefühle Entzündungen der Lippenschleimhaut

Die Wirkung von Folsäure
Das Vitamin Folsäure wirkt hauptsächlich im Gehirn und Nervensystem, es ist dynamischer Bestandteil der Rückenmarksflüssigkeit. Für die Psyche ausgesprochen wichtig ist die Wechselwirkung zwischen Folsäure, Vitamin B12 und dem Eiweißbaustein Methionin, die gemeinsam eine zentrale Rolle für unser Wohlbefinden spielen.

Denn: Vitamin B12 wandelt den Eiweißstoff Homozystein in Methionin um, das den Folsäuremolekülen beim Bau und Einbau von Nukleinsäuren in den Zellkern hilft. Dieser Vorgang spielt sich in unserem Blut bildenden Knochenmark ab. Weil hier in Tag- und Nachtschichten Blutkörperchen produziert werden, ist die unablässige Zellteilung unerlässlich.

So gelangt Folsäure zu den Körperzellen
Das Vitamin Folsäure ist fast immer an Glutaminsäure bzw. deren Salze (Glutamate) gebunden, die im Dünndarm erst abgetrennt werden müssen, damit das Vitamin für die weitere Reise frei wird. Bestimmte Proteine, z. B. in der Milch, kümmern sich dabei ausschließlich um Folsäuremoleküle und bringen sie zur Mukosa, zur Darmschleimhaut. Auf diese Weise bleibt das sensible Vitamin vor den ständig unersättlichen Darmbakterien geschützt.
Die Hälfte der Folsäuremoleküle wird in der Leber gehortet, wobei sie wieder an Glutamate gebunden werden. Diese Bindung erfolgt auch in den Körperzellen, sie macht das Vitamin erst aktiv. Bei einem Mangel an Vitamin B12 wird dieses bioaktive „Aufladen“ unterbunden, und das Folsäuremolekül sitzt nutzlos gefangen in der Zelle. Dies ist verhängnisvoll, denn an der Zelle, in den Vesikeln, warten alle anderen Nährstoffe auf Folsäure, um endlich die Glücksbringer Serotonin oder Noradrenalin herstellen zu können.

Stressbekämpfung durch Adrenalin
Fehlt Noradrenalin, wird zur Stressbekämpfung vorwiegend Adrenalin aus dem Nebennierenmark ausgeschüttet. Adrenalin könnte man als den körperlich-animalischen Aufputscher bezeichnen, Noradrenalin als das Optimismushormon, das wir in vielen Hunderttausenden von Jahren in unserem Nervensystem entwickelt haben und das uns von den Tieren unterscheidet.

Wofür Folsäure wichtig ist

Blutbildung, Zellwachstum
Magen-Darm-Tätigkeit und -regeneration
Kräftiges Haar
Gehirn und Nervenstärke
Magensäure und Leberfunktion
Appetit

Hohe Verluste bei Folsäure
Nur etwa die Hälfte – oft sogar nur 30 Prozent – des Nahrungsvitamins Folsäure findet den Weg zu den Körperzellen.Wer unter Krankheiten mit Erbrechen oder Durchfall leidet, kann noch weniger Folsäure verwerten. Bei Stress besteht ein zusätzlicher Bedarf- dies gilt auch für Menschen, die gern Alkohol trinken und Zigaretten rauchen.

Der US-Forscher John A. Baron von der Dartmouth Medical School in Hanover im Staat New Hampshire fand 1998 heraus, dass beides die Funktion von Folsäure im Stoffwechsel beeinträchtigt. Dadurch werden so genannte Darmadenome begünstigt, kleine Tumore, aus denen Darmkrebs entstehen kann.

Rohkost ist ideal für Folsäure
Folsäurereiche Lebensmittel wie alle dunkelgrünen Salate oder Blattgemüse sollten möglichst frisch gegessen werden, weil sonst viel von diesem Nervenvitamin verloren geht. Klein gehacktes oder^geschnittenes Gemüse als Rohkost führt dem Körper Folsäure in idealer Form zu. Frische, junge Blätter, z. B. von Feldsalat oder Spinat, sollten einfach roh gegessen werden. Legen Sie deshalb regelmäßig einen Rohkosttag ein, an dem Sie auf gekochtes Essen verzichten.

Ausgezeichneter Zusatz zur Ernährung ist Bierhefe. Oder wie wäre es mit einem Folsäurefrühstück: Ein Müsli mit Weizenkeimen und etwas frischem Obst, dann ein Ei mit Vollkornbrot.

Folsäure-Gehalt in Lebensmitteln

Lebensmittel Mikrogramm
(je 100 Gramm)

Weizenkeime 520
Sojabohnen 230
Schweineleber 220
Eigelb 154
Fenchel 100
Chinakohl 85
Spargel 85
Spinat 80
Blumenkohl 55
Endivien 50
Roggenvollkorn 40
Kopfsalat 35
Linsen 35
Brokkoli 35
Haferflocken 25
Vollkornreis 16

Wie entsteht die Verschlackung im Körper, wie wehrt sich der Körper?

Basisches Blut (pH 7,35 – 7,45) ist unsere Lebensgrundlage. Deshalb neutralisiert unser Organismus Säuren und Gifte, die nicht über Nieren, Darm und Lunge und auch nicht über die Haut und Schleimhäute ausgeschieden werden können, mit Mineralstoffen zu neutralen Salzen. Da er diese auch nur begrenzt ausscheiden kann, lagert er überschüssige Neutralsalze, gebunden an Fett und Wasser, als Schlacken ab.

Woher kommen die Säuren?
Harnsäure, z.B. aus dem übermässigen Verzehr von purinhaltigem Eiweiss (Innereien)
Schwefelsäure, z.B. aus Schweinefleisch und Eier Woher kommen die Gifte?
Nikotin und Alkohol
aus der bakteriellen Zersetzung von Kohlenhydraten (Gärung) im Darm, Gasentwicklung
Essigsäure, z.B. aus Essig-, Zucker-, Weissmehl und Süsswarenkonsum.
Keto(n) säure, Aceton, z.B. aus verarbeiteten Fetten und einer unvollständigen Fettverbrennung, z.B. Diabetiker
Ameisensäure, z.B. aus Süssstoffen
Salpetersäure, z.B. aus Gepökeltem und Kunstkäseprod.
Gerbsäure, z.B. aus schwarzem Tee, Bohnenkaffe
Oxalsäure, z.B. aus Kakao und Schokolade
Phosphorsäure, z.B. aus Soft und Energydrinks
Acethylsalizylsäure, z.B. aus Schmerzmitteln
Kohlensäure aus schlechter Atemluft, flacher Atmung, Bewegungsmangel, kohlensauren Getränken
Milchsäure, Harnsäure, Salzsäure, z.B. aus Stress und Überanstrengung toxische Amine wie Kadaverin, z.B. aus der bakteriellen Zersetzung von Eiweiss (Fäulnis) im Darm.
Mykotxine aus Pilzen, z.B. im Darm oder im Blut
Künstliche Aromen, Geschmacksverstärker, Konser-vierungsmittel
Zahnersatzgifte, z.B. Amalgam
Leicht- und Schwermetalle, z.B. Alluminium aus Deos
Impfen
Spülmittel, Klarspüler, Waschmittel, Weichspüler
Chemie am Arbeitsplatz, aus Bekleidung, Möbeln
Umweltgifte wie Insektizide, Herbizide, Pestizide

Energetische Belastungen wie Handy, Mikrowelle, Elektrosmog

Was machen Säuren und Gifte mit unserem Körper?
Säuren und Gifte schwächen unser Immunsystem, welches pH-Wert-abhängig funktioniert. Infektanfälligkeit und Allergierisiko steigen. Strukturschäden durch Verätzung und Vergiftung:
Mandelentzündung, Magenschleimhautentzündung
Magengeschwüre, Colitis
Morbus Crohn, Neurodermitis Diabetes mellitus, Unfruchtbarkeit
Arthritis, Arthrose, entzündete Gelenke
Muskelschmerzen, Tinnitus, Herzinfarkt, Schlaganfall
Was macht unser Körper mit den Säuren und den Giften?
Nieren, Darm und Lunge haben die Aufgabe , möglichst alle Säuren und Gifte auszuscheiden. Wenn diese Organe überfordert sind, versucht der Körper, Säuren und Gifte über die Haut und über die Schleimhäute auszuscheiden:

Zahnplaque, Eitrige Mandeln
Sodbrennen, Reflux, Schwitzen, Hitzewallungen
Fuss- und Achselschweiss, Neurodermitis, Gürtelrose Allegische Reaktionen, Pickel, Akne, Ekzeme, Furunkel,
Karbunkel, Abszesse, Schuppen, Schuppenflechte, Hornhaut, Hämorrhoiden, Offenes Bein, Pilze, Warzen……
Woher kommen die Mineralstoffe?
Mineralstoffe sollten dem Körper aus einer täglichen überwiegend pflanzlichen Ernährung ausreichend zur Verfügung stehen. Unsere heutige „moderne“, säure- und giftüberschüssige Lebens- und Ernährungsweise enthält nur ein geringes Mass an energiereichen, organischen Mineralstoffen. Unser Körper ist deshalb zunehmend gezwungen, zur Neutralisierung von Säuren und Giften auf seine eigene Mineralstoffdepots zurückzugreifen. (Es können auch Schüsslersalze eingesetzt werden)

Unsere Mineralstoffdepots
Schäden durch Entmineralisierung
Haare und Haarboden
Zähne und Zahnfleisch
Nägel
Haut
Bindegewebe
Gefässe und Adern
Sehnen
Knorpel
Knochen
Haarergrauen, Haarverlust, Glatze
Karies, Parondontose (Zahnfleischschwund)
Brüchige Finger- und Zehennägel
Pergamenthaut
Bindegewebsschwäche
Bandscheibenleiden
Leistenbrüche
Venenleiden, Krampfadern, Besenreiser
Sehnenrisse, Arthrose, Osteoporose, ………

Was macht unser Körper mit den Neutralsalzen?
Unsere Nieren können Salze, die aus der Ernährung stammen oder vom Körper gebildet werden, nur begrenzt ausscheiden. Nicht ausgeschiedene Salze Lagern sich im Körper als Schlacken ab:
als Verspannungen, Verhärtunjgen
Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose Geschwulste
Fibrome, Lipome, Myome
Cellulite, Wassereinlagerungen
Übergewicht, Adipositas
Altersflecken, Grauer Star
Wucherungen, Zysten, Gicht, Rheuma
Nieren-, Blasen- und Gallensteine
Fibromyalgie

Im Oktober ist es höchste Zeit für Grippeprophylaxe

Grippe ist gefährlicher, als manche meinen. Mit Kneippgüssen durch Abhärtung kann aber ein recht zuverlässiger Schutz vor der Infektion aufgebaut werden. Im Oktober ist die letzte Gelegenheit dazu. (Ein gutes Immunsystem hilft auch gegen die Schweinegrippe)

Unvermeidlich wie die Autokollonen zur sommerlichen Ferienzeit rollt jeden Herbst und Winter eine neue Erkältungswelle durchs Land. Ringsherum wird geniest, geschneuzt, gehustet, ge-krächzt – und es gehört viel Glück dazu, den herumschwirrenden Viren gänzlich zu entkommen.
Je nach dem Ausmass tragen Sie einen Mundschutz

Schuld ist nicht die Kälte
Erkältungen werden nicht durch Kälte hervorgerufen, sondern durch Viren. Ein Medikament das diese Ursache von Schnupfen, Husten, Halsweh und Heiserkeit gibt es nicht. Die Wandelbarkeit der Erkältungsviren ist der Grund dafür, dass Medikamente nicht richtig greifen können. Selbst bei Schutzimpfungen werden nur bereits bekannte (abgeschwächte) Grippenviren verabreicht, gegen die das Immunsystem dann die passenden Antikörper bildet. Daher wirkt der Impfschutz nur bei einer Infektion mit den Grippenviren, die die Antikörper schon kennen.
Banale Symtome – fatale Folgen
Influenza (der Name leitet sich ab vom lateinischen influere, beeinflussen, einschleichen) ist nicht gleichzusetzen mit einer Erkältung oder einem „grippalen Infekt“. Die Viruserkrankung beginnt meist mit hohem Fieber und zieht Glieder- und Kopfschmerzen sowie Husten und Heiserkeit nach sich. Durch Influenza hervorgerufene Atemwegserkrankungen können allein aufgrund der Symtome nur schwer von jenen unterschieden werden, die durch andere Erreger ausgelöst worden sind. Influenza kann nur sicher durch Labortests nachgewiesen werden. Dafür macht der Arzt einen Rachenabstrich, führt vor Ort einen Schnelltest durch und schickt die Probe an ein Labor. Das Virus greift Schleimhäute an und bereitet oft den Boden für eine zusätzliche bakterielle Infektion. Die Folgen sind oft Lungenentzündungen oder Entzündungen des Herzmuskels. Am meisten gefährdet sind Menschen über 65 oder Kinder unter 2 Jahren.

Ansteckung und Inkubation
Diese werden vor allem durch Tröpfchen beim Husten und Niesen übertragen. Aber auch beim Kontakt mit den Händen anderer Leute sowie mit viel benutzten Haltegriffen und Türfallen (früher auch Handtücher) können Viren den Wirt wechseln. Auch dann sind Mund und Nase die Eingangspforte, denn unbewusst machen wir alle uns sehr häufig mit den Fingern daran zu schaffen. Während der Grippezeit grössere Menschenansammlungen meiden. Vom BAG wird auch eine Grippenimpfung empfohlen. (Mehrmals pro Tag Hände mit Seife waschen)

Prophylaxe: Impfen oder Abhärten
Spätestens im Oktober soll die Grippeprophylaxe mit Kneippschen Methoden erfolgen. Wasseranwendungen zur Abhärtung, das aufsteigende Fussbad bei Erkältungsbeginn täglich Echinacea einnehmen. Bei Schnupfen der Kopfdampf. Wir setzen auf allgemeine Stärkung des Immunsystems und bauen somit einen unspezifischen Schutz vor Infektionen der Atmungsorgane auf. Dass dieser eine respektable Wirksamkeit aufbaut, haben Mediziner des Universitätsklinikums Jena wissenschaftlich bewiesen. Für die Studie haben die Patienten über zehn Wochen dreimal wöchentlich kalte Güsse und zweimal wöchentlich kalte Oberkörperwaschungen erhalten. In Voruntersuchungen und einer nach drei Monaten durchgeführten Nachuntersuchung wurde dann die Reaktion des Immunsystems auf die Kaltwasseranwendungen geprüft. Das Ergebnis zeigte klar: Die Häufigkeit der Infekte sank durch die regelmässigen Wasseranwendungen. Zudem stieg die Zahl der Lymphozyten im Blut der Probanden um 13 Prozent, Nachweis der zellulären Immunabwehr.
Allerdings hat sich auch gezeigt, dass der Effekt nur bei regelmässiger Anwendung und erst nach einiger Zeit einsetzt. Je zeitiger also die Kaltanwasser-Abhärtung begonnen wird, desto zuverlässiger danach die Schutzwirkung. Und am besten beraten sind natürlich alle, die ohnehin jahrein jahraus mit dem vollen Programm „kneippen“ und bei jeder Gelegenheit die Hände mit Seife waschen

TIPPS für Einsatz von Schüssler-Salzen in der kalten Jahreszeit

Die zwölf Mineralsalze nach Dr. Schüssler können helfen, das Gleichgewicht des Organismus wieder herzustellen. Gestörte Körperfunktionen lassen sich ausgleichen und die Selbstheilungskräfte aktivieren.
12 Salze machen fit: Die Kraftmacher fürs Leben
Jedes einzelne der zwölf Mineralsalze nach Dr. Schüssler in ein Allround Talent. Und doch hat jedes sein spezielles Einsatzgebiet. Was die Salze generell können, wie sie wirken und wie sie therapeutisch nutzen lernen Sie in unseren Schüssler-Kursen im Kneippverein Meilen. In Planung Schüsslersalz Erfahrungsgruppe.
Die umfassende Wirkungsweise der Biochemie nach Dr. Schüssler
Dr. Schüssler wusste, dass die anorganischen (kohlenstofffreien) Mineralsalze für den Bau und die Gesundheit unseres Organismus unabdingbar sind. Krankheiten können durch die Unterversorgung oder Unausgewogenheit dieser Stoffe entstehen. Das Ziel einer dauerhaft erfolgreichen Behandlung kann jedoch nicht sein, fehlende Stoffe einfach nur zu ergänzen. Der Organismus beziehungsweise die Zelle muss wieder „lernen“, die Mineralsalze aus der zugeführten Nahrung in der richtigen Menge und Zusammensetzung aufzunehmen und auch zu speichern. Um diesen Prozess in Gang zu bringen, bot sich die Potenzierung natürlicher Stoffe an, wie sie aus der Homöopathie bekannt ist. Mittels kleinster, von aussen zugeführter, Mengen des fehlenden Stoffes wird die Zellfunktion und die Fähigkeit, Mineralstoffe aus Lebensmitteln aufzunehmen, verbessert. Im Lauf der Entwicklung der biochemischen Heilmethode kristallisierten sich 12 Mineralstoffe heraus, mit denen sich die normalen Funktionen der Zellen umfassend wiederherstellen und erhalten lassen.

Alles Gute für Ihre Abwehrkraft
Das T-Shirtwetter ist vorbei. Trübe, nasskalte Zeiten sorgen für triefende Nasen und kratzende Hälse.Wer seinen Taschentuch – oder Hustenbonbonverbrauch in diesem Winter niedrig halten will, versucht es mit einer Immun-Kur.

Morgends, mittags und abends je 2 Tabletten von Mineralsalz Nr. 2 und Nr. 3 im Mund zergehen lassen. Am besten beginnen Sie die Kur im Herbst und führen Sie mindestens 6 Wochen lang durch, bei Bedarf oder in besonderen Situationen der Belastung auch länger.
Diese Salze helfen:
Bei Schnupfen: Fliess-Schnupfen mit klaren wässrigen Absonderungen: Nr. 8, Stockschnupfen oder wunde Nasenschleimhaut (evt. mit schleimigen Absonderungen): Nr. 4, trockene Nasen-schleimhaut: Nr. 8. Zusätzlich kann überall die jeweilige Creme angewendet werden, Luftbefeuchter einsetzen.

Bei Fieber: Erhöhte Temperatur: Nr. 3, Fieber um 39 Grad: Nr. 5. Alles, was darüber ist: Bitte den Arzt aufsuchen! Bei Husten: Trockener Reizhusten: Nr. 3 + Nr. 8, Husten mit weissem , zähem Schleim: Nr. 4, chronischer Husten, mit gelblich, bräunlichem Schleim: Nr. 6, krampfartiger Husten: Nr. 7 (falls möglich „als heisse sieben“).

Die „heisse Sieben“
Das Schüssler- Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum, wirkt als Schmerz- und Krampfmittel besonders rasch und intensiv, wenn man 10 Tabletten in heisses Wasser auflöst, kurz (mit einem Plastiklöffel) umrührt und die Lösung möglichst warm und schluckweise trinkt. Wichtig: Behalten Sie die Flüssigkeit ein wenig im Mund. Die Stoffe sind im Körper so noch besser und schneller verfügbar.

Bei Halsschmerzen: Gerötete Mandeln: Nr. 3 und Nr. 9, bei geschwollenen Drüsen, weissgrauem Belag: Nr. 4. Wenn im Hals oder auf den Mandeln Eiter zu beobachten ist: Nr. 12 (Achtung: falls keine Besserung nach 3. Tag: Arzt aufsuchen!)

Bei Ohrenschmerzen: Schmerzen mit Rötung, stechend: Nr. 3.

Beachten Sie:
Bewegung ist Balsam für Körper und Seele – und macht fit! Am wichtigsten ist regelmässige Bewegung im Freien wie Nordic Walking. Ideal: 3 x pro Woche 60 Min. Absolutes Rauchverbot. Viel Obst, Gemüse, Salat und Ballaststoffe essen. Eine ausgewogene vollwertige Ernährung stärkt die Abwehr – und deckt Ihren Vitalstoffverbrauch. Schlaf ist die wichtigste Medizin. Warmes aufsteigendes Kneipp-Fussbad (siehe Kneipptipps). Saunabesuche, den Kneipp-Vollguss nach jedem Saunagang anwenden.

Was tun bei aufkommender Erkältung?
Von den Nummern 3, 4 und 6 nehmen Erwachsene jeweils 20 Stück in heißem Wasser aufgelöst. Mit Holzlöffel umrühren und laaaaaangsam, schluckweise trinken.
Wichtig: Der Erkältungstrunk sollte relativ schnell nach Aufkommen von Erkältungssymptomen gerührt und getrunken werden, wenn sich Symptome der Erkältung zeigen. Das ist bei jedem verschieden. Der eine schnäuzt sich, der andere hört schlecht, der nächste hat tränende Augen. Rasch reagieren, das ist hier die Lösung.

Das 3. Salz ist das Salz für das 1. Entzündungsstadium (akut),
das 4. Salz ist das Salz des 2. Entzündungsstadiums (entzündlich) und
das 6. Salz ist das Salz für das 3. Entzündungsstadium (chronisch).
Da wir nie genau wissen können, in welchem Stadium wir uns befinden, sind hier alle drei Entzündungsstadien abgedeckt.

Wer diesen Tipp zügig, also unverzüglich durchführt, der wird keine Erkältung aufkommen sehen. Das ganze können Sie noch mit einem warmen aufsteigenden Kneipp-Fussbad unterstützen und sofort ins Bett.

Salz Nummer 1: Calcium fluoratum D 12
Wird benötigt bei Hautproblemen, stärkt das Bindegewebe (Cellulite, Venensorgen), glättet Falten, strafft die Haut. Wer Probleme mit Warzen und Hautverhärtungen (Schwielenbildung, wulstige Narben) hat, der sollte zu diesem Salz greifen.

Salz Nummer 2: Calcium phosphoricum D 6
Es ist das wichtigste Salz für unsere Knochenbildung, kann vorbeugend bei Osteoporeose wirken, wirkt aber auch entkrampfend und ist förderlich bei der Wundheilung. Die Beschwerden können sich während der Therapie nachts oder bei Ruhe verschlimmern.

Salz Nummer 3: Ferrum phosphoricum D 12
Fördert die Durchblutung, stärkt damit das Immunsystem und hilft bei der Wundheilung. Bei schnellen Bewegungen können sich Schmerzen einstellen, kühlen Sie die betroffenen Stellen.

Salz Nummer 4: Kalium chloratum D 6
Hilft dem Körper vor allem bei Entzündungen der Blase und Harnwege, bei Entzündungen im Nasen-, Hals- und Rachenraum. Sie sollten während der Therapie Sport und heftige Bewegungen vermeiden.

Salz Nummer 5: Kalium phosphoricum D 6
Das hilft Ihnen beim „burn out syndrom“, Nervosität, stressbedingten Verdauungs- und Atmungsproblemen. Nervöse Zustände schwächen sich ab. Bei körperlichen Anstrengungen verschlimmern sich Leiden.

Salz Nummer 6: Kalium sulfuricum D 6
Dieses Salz ist ganz wichtig für die Zellerneuerung bei Hautkrankheiten, hilft beim Abheilen von Wunden und bei chronischen Entzündungen. Kühlung der betroffenen Körperteile ist bei der Therapie hilfreich.

Salz Nummer 7: Magnesium phosphoricum D 6
Hilft bei Krämpfen, bei Schmerzen vor der Monatsregel, ziehendem Kopfschmerz, beruhigt die Nerven. Vermeiden Sie Druck, Berührungen und Wärme.

Salz Nummer 8: Natrium chloratum D 6
Lässt Schleimhäute abschwellen (gut vor allem bei verstopfter Nase und bei Schnupfen), hilft bei Schwellungen in den Gelenken, regelt generell Störungen des Flüssgkeitshaushalts.

Salz Nummer 9: Natrium phosphoricum D 6
Ganz wichtig gegen die generelle Übersäuerung unseres Körpers und die überschiessende Talgbildung infolge falscher Ernährung (zu fett, zu scharf). Hilft bei Stoffwechselproblemen und Verdauungsstörungen. Fast zwei Drittel aller Deutschen sind übersäuert, Natrium phosphoricum stellt die Balance zwischen basisch und sauer wieder her. Wenn Sie zu fettiger Haut neigen, dann empfiehlt sich eine Salbe mit Salz Nr 9.

Salz Nummer 10; Natrium sulfuricum D 6
Dieses Schüßler-Salz hilft Ihnen bei Durchfall, Hautausschlag, es führt Giftstoffe aus dem Körper ab und hemmt Entzündungen. Hilfreich auch bei angeschwollenem Gewebe. Bei feuchtem Wetter verschlimmern sich die Beschwerden.

Salz Nummer 11: Silicea D 12
Ist auch als Kieselsäure bekannt und hilft Ihnen bei Knochen-, Sehnen und Knorpelproblemen. Es stärkt das Bindegewebe (Cellulite), mindert die Faltenbildung in der Haut.

Salz Nummer 12: Calcium sulfuricum D 6
Hilft bei entzündlichen Gelenken, bildet Knorpel. Ausserdem regt dieses Schüßler-Salz die Leber an, fördert den Gallenfluss, Schadstoffe können bessere ausgeleitet werden.

So hilft Kneipp bei Wechseljahrbeschwerden

Wallungen, Unausgeglichenheit, Nervosität, Angst oder Depressionszustand . Die Kneipp-Therapie kann hier besonders erfolgreich eingesetzt werden.

Wassertherapie: Praktisch eignen sich alle Kneippanwendungen wie Trockenbürsten, kalte Waschungen, Wassertreten, kaltes Fussbad, Luft- und Sonnenbad. Sauna kräftigt das Nervensystem und aktiviert das Immunsystem, was die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren sehr erleichtert. Vor allem wirken die morgendlichen kalten Waschungen mit einem Leinentuch oder das kalte Halbbad kräftigt auch das vegetative Nervensystem, ausgleichend auf die Psyche und erfrischend auf das Gemüt. Zur allgemeinen Erfrischung sind die Waschungen sehr geschätzt bei Hitzewallungen. Stören Hitzewallungen in der Nacht den Schlaf, bringen die kalten Waschungen oder das kalte Halbbad wohltuende Erleichterung und guten Schlaf, sie werden dann vom Bett aus genommen mit anschliessender Wiedererwärmung im Bett. Am Abend entspannt das warme Bad mit Lavendel, Melissen oder Hopfen, das warme Fussbad oder Wechselfussbad oder das warme Sitzbad mit Zinnkraut. Kaufen Sie im Kneippverein für Fr. 19.- das Buch „Praktische Kneipp-Anwendungen“, hier ist alles im Detail beschrieben oder besuchen Sie den Vortrag mit Praxis „Einführung in die Kneipp-Therapie und das Nordic Walking.“

Heilkräuter: Bei Schweissausbrüchen, Hitzewallungen, Angst oder nervösen Zuständen: Teekur oder Frischpflanzensaft von Salbei. Bei Verstimmung: Tee- oder Saftkur mit Johanniskraut. Das Johanniskraut hat eine heilsame Wirkung bei seelischen Verstimmungen. Das Johanniskraut ist der Sonnenschein der Seele und ist eine hervorragende Naturarznei bei Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Angst und den damit zusammenhängenden Befindlichkeitsstörungen. Beruhigend wirkt der Hopfenzapfen, bei seelischer Erregung entspannt und beruhigt, die Pestwurz als Tropfenzugabe in den Tee. Kalzium- und magnesiumreiche Kneippkost. Ernährung: Zum Frühstück Haferfrischkornmüsli mit Blütenpollen und Sanddornmark, ergänzt mit einem Kalkpräparat (Weleda) oder einer Mineralsalzmischung. Vermeiden Sie Übergewicht. Betrachten Sie die Wechseljahre als neuen Lebensabschnitt und Chance. Oder nehmen Sie „premens“ Mönchspfeffer Filmtabletten.
Bewegung: An frischer Luft z.B. Nordic Walking. Ebenso ist schöne Musik, Musikspielen, Tanzen – Balsam für die Seele.
Ausgewogen und fettarm essen Frauen mit starkem Übergewicht leiden oft mehr unter Wechseljahrsbeschwerden und haben zudem ein höheres Krankheitsrisiko.
Stoffwechsel anregen. Wechselbäder und -duschen, Bürstenmassagen, Schwimmen, Gymnastik, Spaziergänge, Walken. Das Tageslicht und Sonne bringen den Stoffwechsel auf Trab. Kalter Kneipp-Schenkelguss.
Hitzewallungen. Gegen Hitzewallungen helfen Tees von Weissdorn, Hirtentäschel, Salbei, Hopfen, Basilikum, Thymian, Schafgarbe oder eine Mischung aus Frauenmantel, Zinnkraut und Salbei. Kneipp-Wassertreten oder der kalte Kneipp-Schenkelguss oder ein kaltes Armbad.n Oder nehmen Sie „premens“ Mönchspfeffer Filmtabletten.
Schlafstörungen und Stimmungstiefs
Tees von Melisse, Johanniskraut, aber auch Baldriantropfen können Schlafstörungen und Stimmungstiefs lindern. Abends kalte Waschung mit einem Leinentuch, Knieguss.
Knochen und Muskulatur trainieren Sport ist die beste Vorbeugung gegen Osteoporose! Wir empfehlen Ihnen Nordic Walking. Der natürliche Verlust an Knochenmasse wird gebremst, und die gekräftigte Muskulatur schützt den Knochenapparat vor Verletzungen. Sport hebt auch die Stimmung und das Selbstvertrauen.
Möglichst nicht mehr rauchen und wenig Alkohol trinken. Diese Genussmittel wirken ungünstig auf den Stoffwechsel und erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das nach den Wechseljahren ohnehin zunimmt. Ausserdem verstärken Alkohol und Nikotin die Neigung zu Osteoporose. Auch Kaffee hat diese Wir
kung.

Modernes “Kneippen” zum Wohlfühlen

Sanftheit, Wohlfühlen und Behaglichkeit: Diese drei Begriffe stehen nur auf den ersten Blick dem
klassischen Kneipp’schen Wort „Abhärtung“ entgegen. In Wahrheit betonte Pfarrer Sebastian Kneipp
(1821 – 1897) immer wieder, dass die Erfahrung ihn besonders bei der Wassertherapie wiederholt zu
noch mehr Sanftheit und Behutsamkeit erzog. Kneipp für Gesunde bedeutet: Kneipp zum
Wohlfühlen. Die folgenden neun Kneipp’schen Klassiker werden von Medizinern und
Physiotherapeuten für Gesunde empfohlen: Probieren Sie es aus!
Kneipp-Schönheitsguss (Gesichtsguss z.B. bevor Sie eine Passfoto erstellen)
für einen frischen und strahlenden Teint
Dieser Guss macht schön! Ist also nichts für Leute, die ohnehin gut aussehen? Eben doch: Speziell
bei Erschöpfung, Kopfweh oder einfach, weil Sie noch besser aussehen wollen. Ihr Gesicht strahlt
hinterher mehr Leben aus! Bei regelmässiger Anwendung werden Sie erleben, wie wohl sich Ihre
Haut fühlt und wie sie straffer und strahlender wird. Davon abgesehen, erfrischt der Schönheitsguss
nicht nur Ihren Kopf, sondern den ganzen Körper. Das nämlich ist Trick und Erfolgsrezept der
Kneipp’schen Wasseranwendungen: Sie wirken nicht nur an dem Ort, auf den Sie den Wasserstrahl
richten, sondern sie haben sozusagen Tiefgang mit Breitenwirkung und beeinflussen alle
Körpersysteme speziell die Kopfdurchblutung.
So wird’s gemacht: Ihr Badezimmer sollte schön warm sein (niemals kalte Temperatur-Reize auf
kalte Haut oder gar bei unangenehmen Fröstelgefühlen!) Setzen Sie sich vor die Badewanne, legen
Sie sich ein Handtuch um den Hals, beugen Sie sich leicht nach vorn. Ideales Handwerkszeug für
den Schönheitsguss ist ein Kneipp-Aufsatz für die Dusche (gibt’s zu kaufen, unter anderem beim
Kneippverband). Das Wasser soll die Haut weich ummanteln.
Drehen Sie die Temperatur auf kühl bis kalt (Ihr persönliches Empfinden ist hier der Massstab!) und
beginnen Sie an der rechten Schläfe, führen Sie den Strahl über die Stirn bis zur linken Schläfe und
zurück, anschliessend die rechte Gesichtshälfte mit drei senkrechten Strichen begiessen, dann
dasselbe links. Nun umkreisen Sie das Gesicht dreimal mit dem Strahl. Vergessen Sie nicht das
Atmen zwischendurch, betonen Sie ruhig die Ausatmung! Nach dem Guss Gesicht leicht abtupfen.
Kneipp-Muntermacher (das kalte Armbad)
Regt an, ohne aufzuregen
Die „Tasse Kaffe der Naturheilkunde“ beruhigt nervöse Zustände und macht geistig fit, denn der
Muntermacher wirkt ausgleichend und anregend zugleich. Sie können diese beliebte
Kneippanwendung morgens, oder besser noch am frühen Nachmittag machen und werden sehen,
dass Müdigkeit oder Erschöpfung verschwinden.
So wird’s gemacht: Füllen Sie Ihr Waschbecken (besser: Ihr Kneipp-Armbecken) mit kaltem Wasser
und tauchen Sie die Arme bis zur Mitte der Oberarme ein. Nach 30 Sekunden – falls die Kälte
schmerzt, früher – beenden. Wasser abstreifen, nicht abtrocknen. Arme bewegen, bis Wärmegefühl
eintritt.
Kneipp-Gefässjogging (Wechselwarmer Schenkelguss)
Für schöne, gesunde Beine
Diese Kneipp-Wohlfühlmethode joggt Ihre Venen! Müde oder angelaufene Beine nach einem langen
oder an einem heissen Tag? Eine schnelle Erfrischung hilft Ihrem Körper, damit leichter fertig zu
werden.
Ihre Beinmuskeln werden locker, müde Füsse wieder frisch; Sie helfen allen Organen und besonders
den Venenpumpen bei ihrer Arbeit, stärken das Immunsystem und heilen vielleicht sogar Ihre
Kopfschmerzen. Kneipp-Gefässjogging, öfters angewandt, wirkt ganzheitlich! Ziemlich sicher
verkraften Ihre Beine künftig heisse Aussentemperaturen und grosse Anstrengungen mühelos.
So wird’s gemacht: Sie brauchen ein Kneipp-Giessrohr. Das Wasser soll die Haut ummanteln, nicht
Druck ausüben. Zunächst stellen Sie die Temperatur auf angenehm warm. Sie beginnen am rechten
Fuss aussen und führen den Wasserstrahl aufwärts bis zur Hüfte, verweilen kurz dort und führen den
Wasserstrahl vorne-innen am Bein wieder abwärts. Dasselbe am linken Bein wiederholen. Nun
Wasser auf kalt bzw. kühl stellen, beide Beine erneut begiessen, noch zweimal wiederholen (also kalt
beenden). Schon haben Sie eine Mini-Wellnesskur zu Hause durchlaufen. Zum Abschluss erst die
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rechte, dann die linke Fusssohle abgiessen. Für Wiedererwärmung sorgen, also entweder Socken
anziehen, gehen, bewegen oder für eine halbe Stunde ins Bett legen.
Auch vor dem Gefässjogging sollten Sie unbedingt warme Füsse haben, entweder aktiv durch
Bewegung oder passiv durch Bettwärme. Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) liess seine
Patienten das Wasser für die Behandlung selbst pumpen, so war ihnen auf jeden Fall warm!
Kneipp-Kick (das wechselwarme Armbad)
Wohlig-vitalisierend
Dieser Kick trägt dazu bei, den Körper zu entkrampfen und zu entspannen. So leistet er gute Dienste
auch gegen Nervosität. Nehmen Sie diese Wohlfühl-Anwendung regelmässig dreimal die Woche, und
sie stärkt dauerhaft Ihr Immunsystem.
So wird’s gemacht: Ein Waschbecken (besser: Kneipp-Armbadewanne) mit warmem, eins mit
kaltem Wasser füllen. Bequem hinsetzen und die Arme bis zur Mitte der Oberarme ins Warme
eintauchen. So bleiben, bis Ihnen schön warm ist, also in der Regel einige Minuten. Nun halten Sie
die Arme in das Kalt-Becken, und zwar maximal zehn Sekunden. Zweimal wiederholen (also kalt
beenden). Wasser nur abstreifen; warm anziehen und ab ins Bett – oder durch Bewegung wieder
warm werden.
Kneipp-Allrounder (Wassertreten)
Harmonie und Balance für Ihre Energie
Den Kneipp-Allrounder kennen viele unter dem Namen „Wassertreten“. Am schönsten ist das in
einem Bach, an einem flachen Seeufer oder in einem Kneipp-Becken, notfalls tut es aber auch Ihre
Badewanne zuhause. Der Allrounder wirkt wohltuend, erfrischend und heilsam nicht nur bei
Nervosität, Stress und Erschöpfung, sondern auch – unter anderem – bei Kopfschmerzen,
Einschlafstörungen, bei müden Beinen oder übermässig schwitzenden Füssen. Nicht zuletzt ist es
auch für Gesunde eine angenehme Mini-Erfrischungskur bei grosser Hitze oder während einer
Wanderung. Es stärkt die Abwehrkräfte und harmonisiert das gesamte vegetative Nervensystem
(also alle willensunabhängigen Körperfunktionen). Je öfter Sie Wasser treten, desto besser wird es
Ihnen gehen!
So wird’s gemacht: Das Wasser soll bis knapp unters Knie reichen. Vor Beginn müssen Ihre Füsse
unbedingt gemütlich warm sein. Nun stapfen Sie wie der Storch im Salat durchs kalte Wasser. Bei
jedem Schritt einen Fuss ganz aus dem Wasser heben. Nach einer bis drei Minuten wird’s
unangenehm, Sie fühlen die Kälte schneidend an Füssen und Unterschenkeln. Das ist der richtige
Zeitpunkt, um auszusteigen. Füsse nicht abtrocknen, nur das Wasser mit den Händen abstreifen und
ein wenig herumlaufen, damit die Füsse wieder warm werden.
Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) schrieb über das Wasser: „… ein allgemeines Abhärtungsmittel,
das gar nichts kostet, recht einfach ist und die herrlichsten Erfolge bringt.“
Kneipp-Ruhequelle (der Wadenwickel)
Für Ruhe und Gelassenheit
Eigentlich ist der klassische Name der Ruhequelle – Wadenwickel – nicht ganz korrekt, denn hier
wird nicht nur eine Wade eingewickelt, geschweige denn zwei –, sondern der gesamte Unterschenkel
vom Knie bis zum Knöchel. Die Anwendung entfaltet ihre Sofortwirkung bei Überhitzung, kleinen
Entzündungen oder Blutergüssen und lindert Überanstrengung nach langem Stehen und Gehen.
Aber nur, wenn Sie es kurz machen, höchstens bis zu fünf Minuten.
Danach kehrt sich die Wirkung um und die Ruhequelle macht ihrem Namen alle Ehre: Sie beruhigt
und gleicht aus, entzieht dem Körper Wärme, hemmt Entzündungen, strafft das Gewebe und lindert
Schmerzen. Wenn Sie also Einschlafstörungen oder Nervosität lindern wollen, geben Sie der
Ruhequelle daher 20 Minuten oder mehr Zeit. Denn dann beruhigt sie den ganzen Menschen.
So wird’s gemacht: Sie brauchen drei Tücher (Wickeltuchsets gibt es auch bei: www.kneipp.ch):
ein Leintuch (30 x 70 cm), ein Baumwolltuch (34 x 70) und ein Wolltuch (32 x 70).
Leintuch in kaltes Wasser tauchen und leicht auswringen. Tücher faltenlos, straff, aber nicht zu fest
um den Unterschenkel wickeln, zunächst auf die Haut das Leintuch, darüber das Zwischentuch aus
Baumwolle und aussen das Wolltuch. Decken Sie Ihren „Patienten“ gut zu, lassen Sie ihn ruhen und
halten Sie Ablenkungen und Unruhe von ihm fern.
Kneipp-Morgentau (Tautreten am frühen Morgen)
aktiviert Körper und Geist
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Wussten Sie, dass 15 Prozent der Menschheit zur Gattung der Morgenmuffel gerechnet werden? Für
sie und für Schlaffis aller Art gibt es eine angenehme Methode, um wach und fit zu werden: den
Kneipp-Morgentau.
Das macht nicht nur Spass, es kräftigt auch Venen und Durchblutung, stabilisiert das vegetative
Nervensystem (zuständig für Stress und Ruhe!) und stärkt, vor allem bei wiederholter Anwendung,
die Widerstandskräfte gegen Infekte und andere Krankheiten. Positiv wirkt es auch gegen Kopfweh
und – Überraschung! – häufig gegen Schweissfüsse.
So wird’s gemacht: Stapfen Sie morgens ein paar Minuten barfuss durch taufeuchten Rasen. Wenn
Sie sich beim Laufen unwohl fühlen oder gar schneidenden Kälteschmerz in den Füssen empfinden,
sofort aufhören! Wichtig: Vorher und nachher ist Frieren verboten – am besten also, raus aus dem
warmen Bett und rein in die Wiese. Hinterher Strümpfe und Schuhe anziehen und bewegen zum
Wiederwarmwerden.
Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) empfahl übrigens das Barfussgehen schlechthin und ermahnte vor
allem Mütter, Kinderfüssen ihre natürliche Freiheit zu lassen. Vortreffliche Wirkungen habe das
Barfussgehen und sei in der Zeit seiner Jugend noch Gang und Gäbe gewesen: „Kaum machte im
beginnenden Frühling (…) der Schnee Miene, sich zurückzuziehen, da traten unsere blossen Füsse
schon ihre Spuren in den mit Wasser getränkten Boden, und wir fühlten uns froh, heiter und gesund“,
erinnerte sich der heilkundige Pfarrer aus dem Allgäu in seinem Buch „Meine Wasserkur“ und
empfahl das Barfussgehen seinen Patienten knapp, aber bestimmt: „Das natürlichste und einfachste
Abhärtungs-Mittel.“
Kneipp-Schneezauber (Schneelaufen im frischen Schnee)
Kneipp-Morgentau für Fortgeschrittene, Hartgesottene und Überhitzte: Statt durch taufeuchtes
Gras staken Sie über eine schneebedeckte Wiese. Ideal für Skiläufer oder Winterwanderer, die sich
eine „heisse Sohle“ gelaufen haben! Prickelnder Erfrischungs-Effekt garantiert – nebst allen
Nebenwirkungen, wie wir sie in „Kneipp-Morgentau“ beschrieben haben.
Kneipp-Fitness (Wechsel Armguss)
Eine angenehme Erfrischung
Das können Sie praktisch an jedem Wasserhahn machen und damit auf die sanfte Tour Müdigkeit
und Erschöpfung vertreiben. Ihr Kreislauf dankt es Ihnen, Sie fühlen sich angenehm erfrischt und
munter.
So wird’s gemacht: Falls Sie keine optimale Ausstattung mit Kneipp-Giesshandstück haben, stellen
Sie sich vor die Badewanne, beugen sich vor und benutzen Ihre Dusche (Strahl auf weich stellen,
nicht auf spritzig: Das Wasser soll die Haut ummanteln).
Nun geht es los. Kneipp-Fitness beginnt immer warm und endet kalt.
Sie begiessen zunächst den rechten Arm aussen vom Handrücken aufwärts bis zur Schulter,
verweilen dort, bis sich der Arm richtig schön warm anfühlt, und lenken den Strahl dann innen von der
Achsel bis zur Handfläche abwärts zurück. Denselben Vorgang am linken Arm wiederholen. Nun
wiederholen Sie es am rechten, dann am linken Arm noch einmal mit kaltem Wasser. Allerdings
verweilen Sie nur ganz kurz am Schulterbereich. Nun das Ganze noch mal warm, dann noch mal kalt
wiederholen. Am Schluss Wasser nur abstreifen, nicht abtrocknen. Ziehen Sie sich etwas an und
sorgen Sie für Wiedererwärmung, am besten durch Bewegung. Pendeln Sie die Arme warm.

Granatapfel wirkungsvolle Gesundheitsfrucht für Herz, Gehirn, Prostata- und Brustkrebs sowie Immunsystem

Der Granatapfel (Punica granatum) gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit. Er wird seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Genussmittel verwendet. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind dabei in vielen Kulturen bekannt und werden extensiv genutzt. Granatapfel wirkungsvolle Gesundheitsfrucht für Herz, Gehirn, Prostata- und Brustkrebs sowie Immunsystem weiterlesen

Venenprobleme und ihre Ursachen

Warum Briefträger früher keine Krampfadern hatten
Nicht zufällig beschäftigen sich Kneipp-Ärzte mit den Veneleiden, denn die krankhaften Veränderungen an der Venenwand schlagen sich an der Hautoberfläche als „Besenreiser“, „Krampfadern“ oder „offenes Bein“ nieder. Um gleich mit einem Irrtum aufzuräumen: Die Krampfadern haben nichts mit Krämpfen zu tun, sondern beziehen ihren Namen vom althochdeutschen Wort „Krummadern“. Ihr geschlängelter Verlauf war Namensgeber.

Wer bekommt Krampfadern? Grundsätzlich ist der aufrechte Gang des Menschen mit einem Anstieg des Gefässinnendrucks in den Venen verbunden. Im Liegen beträgt der Venendruck 15 mm Hg. Beim stehen addiert sich der hydrostatische Druck der in den Venen enthaltenen Flüssigkeitssäule vom Herzen abwärts dazu und erreicht etwa 135 mm Hg in der Knöchelregion. Tiere laufen normalerweise auf allen Vieren und neigen deswegen auch nicht zu Krampfadern. Ein Zoobesuch bei den Giraffen beseitigt jeden diesbezüglichen Zweifel! Damit nun das Blut aus den Beinen gegen die Schwerkraft zum Herzen zurückfliessen kann, existiert ein ausgeklügeltes System, das nach Art eines Paternosters funktioniert. Bei jedem Schritt, den man tut, drückt der Wadenmuskel die Venenwände zusammen und damit das in den Venen enthaltene Blut nach oben. Damit es bei der Muskelerschlaffung nicht wieder zurückfällt, gibt es eine Art Ventile, die Venenklappen, die das Zurückströmen verhindern.
Anfällig für Krampfadern, also erweiterte oberflächliche Venen sind:
Menschen über 50 Jahre

Frauen, besonders wenn sie mehrere Schwangerschaften hinter sich haben

Schwangere

Menschen mit Steh- und Sitzberufen

Töchter und Söhne von Eltern, die an schwerer Krampfaderleiden oder offenen Beinen leiden.
Bewegung macht den Beinen Freude (Ideal ist Nordic Walking)
Erst nach mehreren Schritten ist das Venensystem in den Beinen durch das Pumpsystem wirklich entstaut. Vielleicht wird auch jetzt verständlich, warum die Briefträger keine Krampfadern bekommen. Man kann übrigens bei Beinbeschwerden sehr einfach selbst feststellen, welche grundsätzliche Ursache sie haben. Als Faustregel gilt:
Venöse Beschwerden bessern sich beim Gehen,

arterielle verschlechtern sich dabei und

Gelenkentzündungen machen sich durch zunehmende Schonhaltung wegen der Schmerzen bemerkbar (morgendliche Steifigkeit, Belastungsbeschwerden, etc).

Der Kneippverein Meilen und Umgebung bietet jedes Jahr im April / Mai Kurse „für schöne und gesunde Beine“ an. Werden Sie Mitglied, dann erhalten Sie automatisch die entsprechenden Unterlagen zugestellt und der Kurs ist für Sie kostengünstiger.

Viel Bewegung, der Weg zur Gesundheit ist der Fussweg (wir bieten, im Kneippverein, Wanderungen, Nordic Walking und Venengymnastik an)

Nachts bei flach liegendem Oberkörper die Beine etwa 15 cm hochlagern

Bereits vor dem morgendlichen Aufstehen sollten Sie die Kneipp-Entstauungsgymnastik anwenden

Während des Tages beim Stehen die Fersen langsam anheben bis zum Zehenstand, dann auf den Fersen abstützen und alle Zehen hochheben. (Venenpumpe betätigen).

Auf Vollwert-Ernährung achten mit viel Rohgemüse und frischen Früchten

Heisse Bäder und Sonne sowie Stauungen vermeiden

Heilpflanzen einsetzen wie Rosskastanie, Hamamelis, Arnika und Steinklee einsetzen (Kneippkurse besuchen)

Kneippsche Wasseranwendungen einsetzen wie Unterkörperwaschung, Tau- und Schneelaufen, Wassertreten und Schenkelgüsse.

Kennen Sie das „Kneippsche Fussreflexzonenbad“? Kennen Sie den Knie- und Schenkelguss?

Nasse Leinensocken oder Wadenwickel, bei Entzündungen helfen Lehm- oder Quarkwickel

Lernen Sie die Vorzüge der Kompressionstherapie kennen – es gibt auch modische Kompressionsstrümpfe (wir beraten Sie gerne)

Am Venenkurs erhalten Sie kostenlos die Broschüre „Was tun wenn Ihre Beine schmerzen“

Einsatz von CERES Schafgarben Urtinktur, Rosskastanien Urtinktur sowie Steinklee Urtinktur, je 3 x 3 Tropfen auf die Zunge träufeln.

Bildreportage Venentrainingskurs

Der Herzmuskel in Arbeit

Das Kreislaufsystem mit seinen verschiedenen Blutgefässen teilt sich in zwei grosse Bereiche auf, den Körperkreislauf und den Lungenkreislauf. Der Körperkreislauf beginnt mit der Austreibung des sauerstoffreichen Blutes aus der linken Herzkammer in die grosse Körperschlagader, die Aorta. Von der Aorta zweigen alle anderen grossen Schlagadern ab. Sie teilt sich auf in kleinere Arterien, die das Blut in die verschiedenen Körperbereiche transportieren. Die ¨Äste verzeigen sich immer mehr. Die kleinen Arterienäste werden Arteriolen genannt. Die Arteriolen gehen schliesslich in die Kapillaren über. Diese Gefässe sind hauchdünn. In ihnen findet der Austausch von Sauerstoff, Nährstoffen und Stoffwechselendprodukten statt. Sie sind das Bindeglied zwischen Arterien und Venen. Die Kapillaren gehen in die Venolen über. Venolen sind feine Blutgefässe, die das nach dem Stoffaustausch sauerstoffarme Blut sammeln. Sie verbinden sich zu immer grösseren Venen, die schliesslich in die obere und untere Hohlvene münden. Diese beiden grossen Venen führen das Blut zurück zum Herzen und münden im rechten Vorhof des Herzens.
An dieses System des Körperkreislaufs schliesst sich der Lungenkreislauf an. Aus der rechten Herzkammer wird das Blut, das immer noch sauerstoffarm ist, über die Lungenarterie vom Herzen weg in die Lunge gepumpt. In der Lunge verzweigen sich die Blutgefässe wie im Körperkreislauf so lange, bis sie nur noch so dünn wie die Kapillaren sind. Im Kapillarnetz der Lungen, das die feinen Lungenbläschen wie ein Netz umgibt, findet wieder ein Stoffaustausch statt. Das sauerstoffarme Blut gibt das Kohlendioxid in die Luft der Lungenbläschen ab und nimmt gleichzeitig Sauerstoff aus der Atemluft in den Lungenbläschen auf. Das Kohlendioxid wird mit der Atemluft abgeatmet. Nach dem Stoffaustausch vereinigen sich die Blutgefässe wieder, und führen das jetzt wieder sauerstoffreiche Blut über die Lungenvene von der Lunge zum linken Vorhof des Herzens zurück.

Heilsame Einbildung

Der Placebo-Effekt ist schon erstaunlich: Glaubt der Patient, nach allen Regeln der Kunst versorgt zu werden, wirkt die Behandlung – egal, ob er ein Medikament oder bloss eine farbige Zuckerpille einnimmt.

Der Placeboeffekt – Schlüssel zu unserer inneren Apotheke
Schon der Glaube an die Wirksamkeit eines Medikamentes kann zu besseren Heilungserfolgen führen. Und es sind sogar Fälle beschrieben, in denen Medikamente ohne Wirkstoff positive Effekte ausgelöst haben. In der Medizin werden solche scheinbar nutzlosen Medikamente Placebo genannt. … Doch immer wieder wird beobachtet, dass auch in Kontrollgruppen unerwartet starke Heilungseffekte auftreten. Eine mögliche Erklärung dafür bietet die Erwartungshaltung der Patienten der Kontrollgruppe.
Wer an die Wirkung des Medikamentes glaubt, kann scheinbar über die Mobilisierung der Selbstheilungskräfte den Heilungsprozess positiv beeinflussen. Inzwischen belegen viele Studien: Allein der Glaube , ein heilender Eingriff habe stattgefunden, kann Beschwerden lindern. Kommt dazu: Die Getäuschten bilden sich dies nicht bloss ein. „Scheinmedikamente können tatsächlich Veränderungen im Körper bewirken“, sagt Pharmakologe und Philosoph Georg Schönbächler vom Zürcher Collegium Helveticum, der das Placebo-Phänomen wissenschaftlich erforscht.

Am besten Untersucht ist diese körperliche Reaktion bei Schmerzen. Glaubt ein Patient, ein schmerzlinderndes Mittel zu bekommen, beginnt sein Gehirn Endorphine auszuschütten. Endorphine sind körpereigene Schmerzhemmer, chemisch verwandt mit Opium. Das Placebo aktiviert also eine Art innere Apotheke, die ganz real Schmerzen dämpft. Neben den Endorphinen sind Forscher heute weiteren körpereigenen Substanzen auf der Spur, die ebenfalls Placebo-Reaktionen vermitteln können. Zu ihnen gehören die Botenstoffe Dopamin und Serotonin, die für das Wohlbefinden eine wichtige Rolle spielen. Schönbächler bringt das Placebo-Prinzip auf den Punkt: „Die Erwartungsheilung eines Patienten setzt Selbstheilungskräfte des Körpers frei.“
Wie stark dieser Effekt ausfällt , hängt unter anderem von der Form des Eingriffes ab. Je beeindruckender das medizinische Verfahren, desto grösser unsere Erwartungen: Skalpell und Spritze kicken die Selbstheilungsmechanismen stärker an als simple Pillen. Bei Tabletten spielt selbst die Farbe eine Rolle: Farbige helfen besser als farblose, blaue wirken beruhigend, und rote helfen besonders gut gegen Rheuma und Arthritis – auch wenn kein Wirkstoff drinsteckt.
Die Kraft der Vorstellung wirkt nicht nur bei Scheinbehandlungen. Fachleute nehmen an, dass sie einen beachtlichen Teil der Wirkung „echter“ Arzneimittel und Therapien ausmachen. Möglicherweise ist der Placebo-Anteil bei echten medizinischen Massnahmen sogar besonders hoch, sagt Schönbächler. Denn erste Anzeichen einer Besserung lassen uns erst recht auf den Erfolg der Therapie vertrauen.
Selbst wenn alternative Heilmethoden tatsächlich nur den Placebo-Effekt ausschöpfen – wirkungslos sind sie deswegen nicht. Dem Patienten hilft ein starkes Placebo unter Umständen mehr als ein schwacher Wirkstoff. Alternative Heilkundler haben vielen Schulmedizinern eines voraus: Sie nehmen sich Zeit für den Patienten, beziehen den ganzen Menschen mit ein und strahlen Zuversicht aus. Diese Zuwendung aktiviert beim Kranken die Kräfte der Vorstellung und letztlich der Selbstheilung.
Die meisten Schulmediziner verbinden das Placebo-Phänomen bis heute mit Scharlatanerie. Damit geben sie ein wertvolles Heilmittel aus der Hand. „Ärzte und Ärztinnen sollten überlegen, wie sie Placebo-Reaktionen therapeutisch einsetzen können“, sagt Georg Schönbächler. Bereits ein weisser Kittel, ein Rezeptblock oder ein Blutdruck-Messgerät kann beim Kranken Heilungs-erwartungen wecken. Ein verständnisvolles Gespräch und positive Informationen zur Behandlung verstärken noch das Gefühl des Patienten, gut aufgehoben zu sein. Der Arzt selbst wird so zum Placebo.
Bei einer Placebo-Reaktion verändern Gedanken die Abläufe im Körper das heisst die Selbstheilungskräfte werden eindeutig aktiviert und dem Patienten geht es wieder besser.